Afrikanischer Elefant

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Männlicher Afrikanischer Steppenelefant mit kurzen Stoßzähnen in Seitenansicht beim Gehen durch trockenes, gelbes Grasland im Etosha-Nationalpark in Namibia
Giles Laurent / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Kurz erklärt

Der Afrikanische Elefant, genauer der Steppen- oder Savannenelefant, ist das größte Landtier der Erde. Große Bullen werden bis zu 3,7 m hoch und wiegen im Durchschnitt 6 Tonnen. Er lebt in Afrika südlich der Sahara, frisst nur Pflanzen und lebt in Familiengruppen, die eine erfahrene Leitkuh anführt. Wegen Wilderei und Lebensraumverlust gilt er als stark gefährdet.

Steckbrief

Wissenschaftl. NameLoxodonta africana
Abstammung
  • Klasse: Säugetiere
  • Ordnung: Rüsseltiere (Proboscidea)
  • Familie: Elefanten (Elephantidae)
  • Gattung: Afrikanische Elefanten (Loxodonta)
  • Art: Afrikanischer Steppenelefant (Savannenelefant)
KörpergrößeSchulterhöhe: Bullen 2,9 bis 3,7 m, Kühe 2,5 bis 3,0 m (meist nicht über 2,6 m); Länge von der Rüsselspitze bis zum Schwanzansatz 6 bis 7,5 m, Schwanz 1 bis 1,5 m
KörpergewichtKühe im Durchschnitt etwa 2,8 t, Bullen im Durchschnitt etwa 6 t; einzelne Bullen bis etwa 10 t
ErnährungPflanzenfresser: Blätter, Zweige, Rinde, Kräuter, Wurzeln, Früchte und in der Regenzeit viel Gras; täglich 40 bis 80 kg Trockenmasse und 150 bis 200 Liter Wasser
LebenserwartungIn freier Natur meist etwa 30 bis 40 Jahre; einzelne Tiere werden 60 bis 70 Jahre alt
SozialverhaltenKühe und Jungtiere leben in Familiengruppen unter Führung einer erfahrenen Leitkuh; erwachsene Bullen leben allein oder in Bullengruppen
HerkunftAfrika
Verbreitung Afrika südlich der Sahara, vor allem Ost- und Südafrika sowie Teile Zentral- und Westafrikas; in Savannen, Grasland, Wäldern, Sümpfen und Halbwüsten vom Meeresspiegel bis über 5.000 m Höhe Afrika
Entdeckung1797 von Blumenbach als Elephas africanus wissenschaftlich beschrieben
GefährdungEN Stark gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2022)
SonstigesSeit 2021 bewertet die IUCN den Afrikanischen Waldelefanten (Loxodonta cyclotis) als eigene Art; er gilt als vom Aussterben bedroht (CR, 2026). Im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) stehen Afrikanische Elefanten in Anhang I, die Bestände in Botswana, Namibia, Südafrika und Simbabwe in Anhang II.

Zwei Arten: Steppenelefant und Waldelefant

Lange galt der Afrikanische Elefant als eine einzige Art. Genetische Untersuchungen haben aber gezeigt, dass in Afrika zwei verschiedene Elefantenarten leben. Seit März 2021 bewertet die Weltnaturschutzunion IUCN sie getrennt:

  • Afrikanischer Steppenelefant oder Savannenelefant (Loxodonta africana): Um ihn geht es auf dieser Seite. Wenn von "dem Afrikanischen Elefanten" die Rede ist, ist meist er gemeint.
  • Afrikanischer Waldelefant (Loxodonta cyclotis): Er lebt in den Regenwäldern Zentralafrikas und in verschiedenen Lebensräumen Westafrikas. Er hat eine eigene Seite: Waldelefant.

Früher sah man beide als Unterarten derselben Art an. Ihre Entwicklungslinien haben sich aber schon vor 2 bis 5 Millionen Jahren getrennt. Waldelefanten sind deutlich kleiner, haben einen geraderen Rücken, kleinere und rundere Ohren und schmalere Stoßzähne, die eher gerade nach unten zeigen. Ihre Verbreitungsgebiete überschneiden sich kaum, nur in einigen Waldgebieten Zentralafrikas treffen beide Arten aufeinander.

Gefährdung: Auf der Roten Liste der IUCN gilt der Steppenelefant als stark gefährdet (EN, Gobush et al. 2022). Der Waldelefant ist sogar vom Aussterben bedroht (CR, Gobush et al. 2026). Vor 2021 standen beide Arten gemeinsam als "gefährdet" auf der Liste.

Aussehen und Körperbau

Der Afrikanische Steppenelefant ist das größte lebende Landtier. Nur Giraffen sind höher.

  • Größe: Bullen erreichen eine Schulterhöhe von 2,9 bis 3,7 m, im Durchschnitt etwa 3,2 m. Kühe sind 2,5 bis 3 m hoch, meist aber nicht über 2,6 m. Von der Rüsselspitze bis zum Schwanzansatz misst ein Elefant 6 bis 7,5 m, der Schwanz ist 1 bis 1,5 m lang.
  • Gewicht: Kühe wiegen im Durchschnitt etwa 2,8 Tonnen, Bullen etwa 6 Tonnen. Einzelne Bullen erreichen bis zu 10 Tonnen, Kühe bis 4,6 Tonnen.
  • Haut: Die dicke Haut ist fast haarlos und dunkelgrau bis braun. Oft hat sie aber die Farbe des Bodens, weil sich Elefanten mit Staub und Schlamm bedecken. Die vielen Falten halten Feuchtigkeit fest und helfen beim Kühlen.
  • Ohren: Die riesigen Ohren erinnern in ihrer Form an den Umriss Afrikas. Sie können 1,5 bis 2 m hoch und bis zu 1,2 m breit sein. Elefanten wedeln mit ihnen, um Wärme abzugeben.
  • Beine: Die säulenförmigen Beine tragen das enorme Gewicht. Etwa 60 Prozent davon lasten auf den Vorderbeinen, die auch Kopf, Rüssel und Stoßzähne stützen.

Der Rüssel

Der Rüssel ist aus Nase und Oberlippe zusammengewachsen und hat keine Knochen. An der Spitze sitzen zwei fingerartige Fortsätze, mit denen der Elefant selbst kleine Gegenstände greifen kann. Etwa 70 Prozent der Atemluft strömen durch den Rüssel. Er dient außerdem zum Riechen, Fressen, Staubduschen und zur Verständigung. Beim Trinken saugt der Elefant 4 bis 9,5 Liter Wasser in den Rüssel und spritzt es sich dann ins Maul.

Stoßzähne und Backenzähne

Die Stoßzähne sind umgewandelte Schneidezähne des Oberkiefers. Beim Afrikanischen Elefanten tragen sie beide Geschlechter, einzelne Kühe haben allerdings keine. Bei Bullen wachsen sie ein Leben lang weiter. Elefanten graben damit nach Wasser und Mineralien, schälen Rinde von Bäumen und kämpfen mit Rivalen.

Zum Zerkauen der Pflanzen dienen riesige Backenzähne, die mehr als 5 kg wiegen können. Im Laufe seines Lebens bildet ein Elefant bis zu sechs Sätze davon: Neue Zähne schieben sich von hinten nach und drücken die abgenutzten nach vorne aus dem Kiefer. Der letzte Satz fällt meist im Alter von 60 bis 70 Jahren aus. Danach kann der Elefant nicht mehr richtig fressen.

Verbreitung und Lebensraum

Früher lebten Steppenelefanten in fast ganz Afrika, sogar an der Mittelmeerküste. Heute kommen sie nur noch südlich der Sahara vor, vor allem in Ost- und Südafrika und in Teilen Zentralafrikas. Ihr Verbreitungsgebiet ist lückenhaft und in viele Teile zerstückelt. In Mauretanien und Burundi sind sie ausgestorben, in Eswatini wurden sie wieder angesiedelt. Am stärksten ist der Verlust in Westafrika. Zusammen nutzen beide afrikanischen Elefantenarten heute nur noch etwa 15 Prozent ihres früheren Verbreitungsgebiets.

Die meisten Steppenelefanten, etwa 70 Prozent, leben im südlichen Afrika. Die größte Teilpopulation lebt im grenzüberschreitenden Schutzgebiet Kavango-Zambezi.

Lebensraum: Steppenelefanten sind sehr anpassungsfähig. Sie leben in Grasland und Savannen, in lichten Wäldern, Tiefland-Regenwäldern und Bergwäldern, Dornbusch und Halbwüsten, in Sümpfen und Überschwemmungsgebieten und sogar in Wüstengebieten wie der Namib oder in Mali. Man findet sie vom Meeresspiegel bis über 5.000 m Höhe. Wichtig sind Wasser, genug Futter und etwas Schatten. Meist entfernen sich Elefanten nicht mehr als 15 km von einer Wasserstelle.

Ernährung

Elefanten sind reine Pflanzenfresser. Sie fressen Blätter, Zweige, Rinde, Kräuter, Wurzeln, junge Triebe und Früchte. In einer Untersuchung fraßen Elefanten innerhalb eines Jahres mehr als 150 verschiedene Pflanzenarten.

Je nach Jahreszeit: In der Regenzeit fressen Steppenelefanten viel frisches Gras. In Graslandschaften kann Gras dann mehr als 70 Prozent der Nahrung ausmachen. In der Trockenzeit wechseln sie zu Blättern, Zweigen und Rinde von Bäumen und Sträuchern. Manchmal stoßen sie Bäume um, um an die Wurzeln oder an hohe Äste zu kommen.

Riesige Mengen: Ein Steppenelefant frisst täglich 1 bis 2 Prozent seines Körpergewichts, gerechnet als Trockenmasse. Das sind 40 bis 80 kg getrocknete Pflanzen. Mit der Nahrungssuche verbringt er oft mehr als 17 Stunden am Tag. Dazu trinkt er 150 bis 200 Liter Wasser, wenn möglich einmal täglich. Manche Elefanten trinken aber auch nur alle drei bis fünf Tage.

Schlechte Verwerter: Etwa 60 Prozent der Nahrung verlassen den Darm unverdaut. Die Pflanzen werden im Dickdarm von Mikroben zersetzt, ähnlich wie bei Pferden und Nashörnern. Mineralien wie Salz holen sich Elefanten aus dem Boden: Sie lecken Erde an Wasserstellen oder graben mit Füßen und Stoßzähnen danach.

Verhalten und Lebensweise

Familie: Elefantenkühe leben mit ihren Töchtern, Schwestern und deren Jungtieren in eng verbundenen Familiengruppen. Sie werden von einer erfahrenen Leitkuh, der Matriarchin, angeführt. In Dürrezeiten führt sie ihre Herde über weite Strecken zu Wasserstellen und Futterplätzen, die sie aus früheren Jahren kennt. Familien schließen sich zeitweise zu größeren Herden zusammen und trennen sich wieder. Junge Bullen verlassen ihre Familie, wenn sie heranwachsen. Erwachsene Bullen leben allein oder in Bullengruppen, in denen ältere Tiere die Jüngeren anführen.

Tagesablauf: Steppenelefanten sind tag- und nachtaktiv. In der größten Hitze ruhen sie. Sie schlafen nur 3 bis 5 Stunden in 24 Stunden, meist in Abschnitten von 1 bis 2 Stunden. Nachts legen sie sich dazu manchmal hin, tagsüber dösen sie meist im Stehen.

Verständigung: Elefanten verständigen sich mit Gerüchen, Berührungen und Lauten. Besonders wichtig ist ein tiefes Grollen. Viele dieser Laute liegen im Infraschall, also so tief, dass Menschen sie nicht hören können. Steppenelefanten können solche Rufe über mehrere Kilometer wahrnehmen. Eine Studie fand Hinweise darauf, dass sie einzelne Artgenossen mit eigenen Lauten ansprechen, ähnlich wie mit Namen.

Kluge Tiere: Elefanten haben ein ausgezeichnetes Gedächtnis für Orte, Gerüche und Artgenossen. Sie lernen voneinander und nutzen einfache Werkzeuge.

Fortbewegung: Ein Elefant läuft bis zu etwa 26 km/h schnell. Springen kann er nicht, Gräben breiter als etwa 2 m kann er deshalb nicht überqueren.

Gärtner der Savanne: Elefanten verändern ihre Umgebung. Sie halten Landschaften offen, indem sie Büsche und Bäume abfressen und umwerfen. Mit ihrem Kot verbreiten sie Pflanzensamen, manche bis zu 65 km weit. Forschende sprechen deshalb von "Ökosystem-Ingenieuren".

Fortpflanzung und Nachwuchs

Musth: Geschlechtsreife Bullen kommen einmal im Jahr in einen besonderen Zustand, die Musth. Sie sind dann sehr unruhig und angriffslustig, aus einer Drüse an der Schläfe läuft ein Sekret, und sie stoßen tiefe Rufe aus. Die erste Musth erleben Bullen meist mit 25 bis 30 Jahren. Bei 36- bis 40-jährigen Bullen dauert sie 4 bis 8 Wochen, bei älteren bis zu 10 Wochen. Kühe paaren sich bevorzugt mit großen Bullen in der Musth. Am erfolgreichsten sind Bullen im Alter von 45 bis 50 Jahren.

Paarung: Eine feste Paarungszeit gibt es nicht. In trockenen Gebieten paaren sich Elefanten vor allem gegen Ende der Regenzeit, wenn viel Futter gewachsen ist. Kühe werden mit etwa 12 Jahren geschlechtsreif und bekommen ihr erstes Kalb meist mit etwa 14 Jahren.

Längste Tragzeit: Eine Elefantenkuh ist im Durchschnitt 22 Monate trächtig. Das ist die längste Tragzeit aller Säugetiere. Meist kommt ein einziges Kalb zur Welt, Zwillinge sind sehr selten. Die Geburt findet oft nachts statt, die Familie steht dabei in der Nähe.

Das Kalb: Ein neugeborenes Elefantenkalb wiegt etwa 90 bis 120 kg und ist an der Schulter 80 bis 90 cm hoch. Schon nach etwa 15 Minuten steht es auf. In den ersten drei Monaten trinkt es nur Milch. Erst mit 8 bis 9 Monaten kann es mit dem Rüssel Wasser aufsaugen. Bis dahin kniet es sich zum Trinken hin. Etwa zwei Jahre lang ist es auf Muttermilch angewiesen, viele Kälber trinken aber noch länger. Nicht nur die Mutter kümmert sich um das Kalb, auch Tanten, Schwestern und Großmütter helfen mit.

Zwischen zwei Geburten liegen meist 3 bis 5 Jahre, manchmal auch deutlich mehr.

Lebenserwartung: Wie alt Elefanten in freier Natur werden, hängt stark von Region, Geschlecht und Wilderei ab. Meist sind es etwa 30 bis 40 Jahre.

Feinde und Gefährdung

Natürliche Feinde: Kälber und junge Elefanten werden manchmal von Löwen, Tüpfelhyänen und Leoparden erbeutet. Erwachsene Elefanten haben außer dem Menschen keine Feinde.

Starker Rückgang: Nach der Einstufung der IUCN ist der Bestand des Steppenelefanten in den letzten 50 Jahren um mindestens 60 Prozent geschrumpft. Ab 2008 nahm die Wilderei stark zu und erreichte 2011 ihren Höhepunkt.

Wie viele gibt es noch? Der Afrikanische Elefanten-Statusbericht der IUCN von 2016 schätzte beide Arten zusammen auf etwa 415.000 Tiere. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2016 zählte in 18 von über 30 Ländern mit Steppenelefanten mindestens 350.000 Tiere. Neue Schätzungen der IUCN-Fachgruppe für Afrikanische Elefanten für den Steppenelefanten stehen noch aus. Für den Waldelefanten nennt ein Bericht aus dem Jahr 2025 rund 135.000 Tiere.

Bedrohungen:

  • Wilderei: Elefanten werden vor allem wegen ihres Elfenbeins getötet, manchmal auch wegen des Fleisches. Von 2014 bis 2020 ging die Wilderei deutlich zurück, unter anderem weil China, die USA und andere Länder den Handel mit Elfenbein verboten haben. Bei Waldelefanten in Zentralafrika geht heute ein weit größerer Teil der Todesfälle auf Wilderei zurück als bei Steppenelefanten im Süden und Osten Afrikas. 2023 wurden weltweit fast 20 Tonnen geschmuggeltes Elfenbein beschlagnahmt.
  • Lebensraumverlust: Felder, Siedlungen, Straßen und Zäune nehmen den Elefanten Platz und versperren alte Wanderwege. Fast 60 Prozent ihres Lebensraums liegen außerhalb von Schutzgebieten.
  • Konflikte mit Menschen: Elefanten fressen und zertrampeln Felder mit Mais, Hirse, Bananen oder Erdnüssen. Manchmal werden sie dann getötet.

Schutz: Der internationale Handel mit Elfenbein ist seit 1989 durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) verboten, mit wenigen Ausnahmen. Es gibt auch gute Nachrichten: Seit Mitte der 1990er-Jahre sind viele Bestände im südlichen Afrika stabil geblieben oder langsam gewachsen. Wo Wilderei wirksam bekämpft wird, können sich Elefantenbestände erholen.

Häufige Fragen zum Afrikanischen Elefanten

Wie schwer und groß wird ein Afrikanischer Elefant?

Bullen wiegen im Durchschnitt etwa 6 Tonnen und sind an der Schulter 2,9 bis 3,7 m hoch. Kühe sind mit durchschnittlich 2,8 Tonnen und meist bis 2,6 m Schulterhöhe deutlich kleiner.

Was ist der Unterschied zwischen Afrikanischem und Asiatischem Elefanten?

Afrikanische Elefanten haben größere Ohren, und bei ihnen tragen auch die Kühe Stoßzähne. Ihre Rüsselspitze hat zwei fingerartige Fortsätze, die des Asiatischen Elefanten nur einen. Asiatische Elefanten leben in Asien und gehören zu einer anderen Gattung.

Wie lange ist ein Elefant trächtig?

Etwa 22 Monate, also fast zwei Jahre. Keine andere Säugetierart hat eine so lange Tragzeit.

Wie alt wird ein Afrikanischer Elefant?

In freier Natur meist etwa 30 bis 40 Jahre. Einzelne Elefanten werden 60 bis 70 Jahre alt, bis ihre letzten Backenzähne abgenutzt sind.

Wie viele Afrikanische Elefanten gibt es noch?

Die letzte Gesamtschätzung der IUCN von 2016 kam für Steppen- und Waldelefanten zusammen auf etwa 415.000 Tiere. Neue Zahlen für den Steppenelefanten sind angekündigt.

Warum hat der Afrikanische Elefant so große Ohren?

Über die großen Ohren gibt der Elefant Wärme ab, vor allem wenn er mit ihnen wedelt. Außerdem hört er damit tiefe Töne sehr gut und nutzt die Ohren, um Stimmungen zu zeigen.

Ähnliche Tiere

  • Waldelefant - die zweite afrikanische Elefantenart aus den Regenwäldern
  • Asiatischer Elefant - der kleinere Verwandte aus Asien
  • Mammut - ausgestorbener Verwandter aus der Eiszeit
  • Klippschliefer - überraschend ein naher Verwandter der Elefanten
  • Dugong - Seekühe gehören ebenfalls zu den nächsten Verwandten
  • Breitmaulnashorn - ein weiterer Riese der afrikanischen Savanne

Quellen

Größenvergleich

🪙1-Euro-Münze
2,3 cm
⚽Fußball
22 cm
🧒Kind
1,2 m
🧑Erwachsener
1,8 m
🏠Haus
10 m
▼Afrikanischer Elefant
2,5 bis 3,7 m

Ein Afrikanischer Elefant erreicht eine Körpergröße von 2,5 bis 3,7 m. Damit passt er bequem zwischen einen Erwachsenen (1,8 m) und eine Giraffe (5,5 m) auf unserer Vergleichsskala.

Gewichtsvergleich

🪙1-Euro-Münze
7,5 g
🍫Tafel Schokolade
100 g
⚽Fußball
430 g
🧒Kind
25 kg
🧑Erwachsener
75 kg
🚗Auto
1,5 t
🚌Schulbus
12 t
▼Afrikanischer Elefant
2,8 bis 6 t

Ein Afrikanischer Elefant bringt 2,8 bis 6 t auf die Waage. Das ist schwerer als ein Auto (1,5 t), aber leichter als ein Schulbus (12 t). Anders ausgedrückt: Der Afrikanische Elefant wiegt so viel wie etwa 3 Autos.