Rüsselspringer
Zuletzt aktualisiert:

Kurz erklärt
Rüsselspringer sind kleine Säugetiere aus Afrika mit einer langen, beweglichen Rüsselnase. Je nach Art sind sie so klein wie eine Maus oder so groß wie ein Eichhörnchen. Sie sehen aus wie Spitzmäuse, stammen aber von denselben Vorfahren ab wie Erdferkel, Seekühe und Elefanten. Sie fressen vor allem Insekten und rennen fast 30 km/h schnell.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Macroscelididae |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Kopf-Rumpf-Länge: Weichhaar-Rüsselspringer etwa 10 bis 14 cm, Riesen-Rüsselspringer im Mittel gut 31 cm; dazu ein langer Schwanz |
| Körpergewicht | Weichhaar-Rüsselspringer etwa 40 bis 210 g, Riesen-Rüsselspringer im Mittel etwa 540 g, Graugesicht-Rüsselhündchen (Rhynchocyon udzungwensis) etwa 700 g |
| Ernährung | Vor allem Insekten und andere kleine Wirbellose, besonders Termiten und Ameisen; manche Arten fressen auch Samen und Früchte |
| Lebenserwartung | In freier Natur meist 1 bis 3 Jahre, in Menschenobhut je nach Art 7 bis 11 Jahre |
| Sozialverhalten | Monogame Paare mit festen Revieren; die Partner sind aber meist allein unterwegs |
| Herkunft | Afrika |
| Verbreitung | Nur in Afrika: fast alle Arten südlich der Sahara, vor allem im Osten und Süden des Kontinents; eine Art im Maghreb in Nordwestafrika Afrika |
| Sonstiges | Gruppenseite ohne eigene Gefährdungseinstufung. Rote Liste der IUCN (Einstufungen 2015 bis 2020): 13 von 19 bewerteten Arten nicht gefährdet (LC); Goldrücken-Rüsselhündchen (Rhynchocyon chrysopygus) stark gefährdet (EN, 2015); Graugesicht-Rüsselhündchen (R. udzungwensis) gefährdet (VU, 2015); vier Arten, darunter der Somali-Rüsselspringer (Galegeeska revoilii), mit unzureichender Datenlage (DD, 2015). |
Was sind Rüsselspringer?
Rüsselspringer sind kleine Säugetiere, die nur in Afrika vorkommen. Ihr auffälligstes Merkmal ist die lange, sehr bewegliche Nase, die wie ein winziger Rüssel aussieht. Im Englischen heißen sie „elephant-shrews“, also Elefantenspitzmäuse, oder „sengis“. Alle Arten gehören zu einer einzigen Familie, den Macroscelididae, und bilden zusammen die Ordnung Macroscelidea.
Fachleute zählen heute rund 20 Arten. Die kleinsten sind etwa so groß wie eine Maus, die größten wie ein Eichhörnchen. Rüsselspringer sind ausgezeichnete Läufer: Manche Arten springen mit fast 30 Kilometern pro Stunde davon. Ihre Hinterbeine ähneln in den Proportionen eher denen einer Gazelle als denen anderer flinker Kleinsäuger.
Verwandt mit Elefanten: die Afrotheria
Lange hielten Forschende die Rüsselspringer für Verwandte von Spitzmäusen, Maulwürfen und Igeln und ordneten sie den Insektenfressern zu. Untersuchungen des Erbguts haben dieses Bild verändert: Heute stehen die Rüsselspringer in einer eigenen Ordnung und gehören zur Überordnung Afrotheria.
Die Afrotheria umfassen sieben Tiergruppen, die äußerlich kaum etwas gemeinsam haben:
- Elefanten
- Seekühe (Dugong und Manatis)
- Schliefer wie der Klippschliefer
- das Erdferkel
- die Rüsselspringer
- Goldmulle
- Tenreks
Nach Angaben der Afrotheria-Fachgruppe der Weltnaturschutzunion IUCN stammen alle diese Tiere von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der im heutigen Afrika lebte. Einige Biologen erkennen diese Gruppe allerdings nicht an. Innerhalb der Afrotheria sind die Rüsselspringer am engsten mit Tenreks, Goldmullen und dem Erdferkel verwandt. Mit den Elefanten teilen sie also einen gemeinsamen Vorfahren, sind aber nicht deren nächste Verwandte.
Fossilien zeigen, dass Rüsselspringer seit mindestens 45,6 Millionen Jahren in Afrika leben.
Arten der Rüsselspringer
Die Familie wird in zwei Gruppen eingeteilt:
- Riesen-Rüsselspringer (Unterfamilie Rhynchocyoninae): Dazu gehört nur die Gattung Rhynchocyon. Diese Tiere sind größer und oft kräftig dunkelrot, hellgelb und schwarz gefärbt. Sie leben im Osten und in der Mitte Afrikas.
- Weichhaar-Rüsselspringer (Unterfamilie Macroscelidinae): kleinere Arten mit meist hell- bis dunkelbraunem Fell aus den Gattungen Elephantulus, Macroscelides, Petrodromus, Petrosaltator und Galegeeska. Sie leben vor allem im Osten und Süden Afrikas.
Einige Beispiele:
| Art | Wissenschaftlicher Name | Besonderheit | Rote Liste |
|---|---|---|---|
| Graugesicht-Rüsselhündchen | Rhynchocyon udzungwensis | erst 2005 in Tansania entdeckt, etwa 700 g schwer | gefährdet (VU, 2015) |
| Goldrücken-Rüsselhündchen | Rhynchocyon chrysopygus | goldener Fleck auf dem Hinterteil, lebt in Küstenwäldern Kenias | stark gefährdet (EN, 2015) |
| Somali-Rüsselspringer | Galegeeska revoilii | galt lange als verschollen, 2019 wiedergefunden | unzureichende Datenlage (DD, 2015) |
| Nordafrikanischer Rüsselspringer | Petrosaltator rozeti | einzige Art nördlich der Sahara | nicht gefährdet (LC, 2015) |
Die Einteilung ist noch in Bewegung. Immer wieder werden neue Arten beschrieben oder Arten in andere Gattungen verschoben.
Aussehen und Körperbau
Nase: Die lange, bewegliche Nase ist das Kennzeichen der ganzen Familie. Rüsselspringer schnuppern ständig damit herum und haben einen sehr guten Geruchssinn. So spüren sie Beutetiere, Feinde und Artgenossen auf.
Körperform: Rüsselspringer haben große Augen, große Ohren, einen langen Schwanz und lange, dünne Beine. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Das weiche Fell ist je nach Art grau bis rotbraun.
Größe und Gewicht:
- Weichhaar-Rüsselspringer: Kopf und Rumpf messen etwa 10 bis 14 Zentimeter, der Schwanz 12 bis 17 Zentimeter. Sie wiegen je nach Art etwa 40 bis 210 Gramm.
- Riesen-Rüsselspringer: Kopf und Rumpf messen im Mittel gut 31 Zentimeter, der Schwanz etwa 24 Zentimeter. Sie wiegen im Durchschnitt rund 540 Gramm.
- Graugesicht-Rüsselhündchen: Es ist mit etwa 700 Gramm 25 bis 50 Prozent schwerer als jede andere Art der Riesen-Rüsselspringer.
Männchen und Weibchen sehen meist gleich aus. Beim Goldrücken-Rüsselhündchen haben die Männchen aber etwas längere Eckzähne und unter dem goldenen Fleck eine dickere Haut. Diese verdickte Haut schützt sie vermutlich vor Bissen anderer Männchen.
Verbreitung und Lebensraum
Rüsselspringer gibt es nur in Afrika. Eine Art, der Nordafrikanische Rüsselspringer, lebt im Maghreb im Nordwesten des Kontinents. Alle anderen Arten kommen südlich der Sahara vor, die meisten im Bereich des Äquators oder weiter südlich.
Die Tiere besiedeln sehr unterschiedliche Lebensräume: trockenes Grasland und Buschland, geschlossene Wälder, feuchtes Buschland, brachliegende Felder und trockene Schotterebenen. Manche Arten leben sogar in Gegenden mit kaum Pflanzen, in denen es im Winter unter 0 °C kalt wird.
Als Versteck dienen ihnen Büsche, Felsspalten oder Erdbaue. Einige Arten graben ihre Baue selbst, andere ziehen in verlassene Termitenhügel oder in Baue von Nagetieren. Die Riesen-Rüsselspringer bauen sich Nester aus Laub auf dem Waldboden.
Ernährung
Rüsselspringer sind vor allem Insektenfresser. Am häufigsten fressen sie kleine wirbellose Tiere wie Termiten und Ameisen. Viele Arten ergänzen ihren Speiseplan mit Samen und Früchten.
Auf Nahrungssuche gehen sie meist entlang ihrer eigenen Pfade. Mit Ohren und Nase spüren sie Beute am Boden oder auf niedrigen Pflanzen auf. Das Goldrücken-Rüsselhündchen dreht mit seiner Nase das Laub auf dem Waldboden um und findet darunter zum Beispiel Regenwürmer und Tausendfüßer.
Gefolge aus Vögeln: Es gibt Berichte, dass kleine Vögel den Rüsselspringern bei der Futtersuche folgen. Sie fressen Heuschrecken und Spinnen, die die Rüsselspringer aufscheuchen, aber selbst nicht fressen.
Verhalten: Pfade, Reviere und Trommeln
Viele Rüsselspringer sind tagaktiv, einige Arten sind eher in der Dämmerung oder teilweise nachts unterwegs.
Ein Netz aus Pfaden: Viele Arten legen in ihrem Revier ein Netz aus Pfaden an. Mit den Vorderfüßen räumen sie Laub und Zweige weg, damit die Wege frei bleiben. Auf diesen Pfaden suchen sie Futter, und auf ihnen flüchten sie blitzschnell vor Feinden.
Paare mit eigenem Revier: Alle bisher untersuchten Rüsselspringer leben monogam: Ein Männchen und ein Weibchen bilden ein Paar und teilen sich ein festes Wohngebiet. Trotzdem sind die Partner die meiste Zeit allein unterwegs. Beim Goldrücken-Rüsselhündchen ist ein solches Gebiet etwa 1,7 Hektar groß. Weibchen vertreiben dort fremde Weibchen, Männchen fremde Männchen.
Ruhen und Sonnenbaden: Rüsselspringer schlafen nur kurz und mit Unterbrechungen, oft geduckt und mit halb offenen Augen. Viele Arten sonnen sich gern. Bei Kälte fallen viele Arten in eine Starre, den sogenannten Torpor, in der sie Energie sparen.
Feinde und Warnsignale: Zu ihren Feinden gehören Greifvögel, Echsen, Schlangen und größere Säugetiere. Bemerkt ein Rüsselspringer einen Feind, erstarrt er zuerst. Kommt der Feind näher, flitzt er über seine Pfade davon. Viele Arten trommeln mit den Füßen auf den Boden oder schlagen mit dem Schwanz auf das Laub. Damit warnen sie vermutlich auch andere Rüsselspringer.
Duftmarken: Viele Arten reiben Duftdrüsen am Boden und markieren so ihr Revier.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Ein Wurf besteht meist aus ein bis zwei Jungtieren. Die Jungen kommen schon sehr weit entwickelt zur Welt. Bei manchen Arten können sie bereits eine Stunde nach der Geburt rennen.
- Goldrücken-Rüsselhündchen: Es pflanzt sich das ganze Jahr über fort. Nach 42 Tagen Tragzeit kommt ein einzelnes Junges zur Welt, das etwa zwei Wochen im Nest bleibt.
- Rundohr-Rüsselspringer (Macroscelides proboscideus): Die Fortpflanzungszeit reicht von Juni bis Januar. Ein Weibchen kann darin zwei bis drei Würfe bekommen, die Tragzeit beträgt im Mittel 61 Tage.
Wenig Brutpflege: Die Mutter versteckt ihre Jungen in Felsspalten oder dichtem Gebüsch und kommt nur zum Säugen vorbei, meist weniger als eine Minute am Tag. Die Väter kümmern sich nicht um den Nachwuchs. Nach etwa 25 Tagen sind die Jungen selbständig. Spätestens mit etwa 40 Tagen verteidigen die Eltern ihr Revier auch gegen die eigenen Jungen.
Lebenserwartung: In freier Natur leben Rüsselspringer im Durchschnitt nur ein bis drei Jahre. In Menschenobhut wurden je nach Art 7 bis 11 Jahre beobachtet.
Der Somali-Rüsselspringer: in Dschibuti wiederentdeckt
Der Somali-Rüsselspringer wurde 1881 nach einem Tier aus dem Norden Somalias beschrieben. Danach kannte man ihn fast nur aus rund 39 Museumsexemplaren. Seit Anfang der 1970er-Jahre war kein Tier mehr gesammelt worden, über lebende Somali-Rüsselspringer gab es keine wissenschaftlichen Berichte. Die Naturschutzorganisation Global Wildlife Conservation setzte ihn deshalb auf ihre Liste der 25 meistgesuchten verschollenen Arten.
Im Februar 2019 suchten Forschende 15 Tage lang im Nachbarland Dschibuti nach dem Tier. Sie stellten an zwölf Orten insgesamt 1.259 Lebendfallen auf. Darin fingen sie acht Rüsselspringer, weitere Tiere sahen oder fotografierten sie. Alle Fundorte lagen in felsigem Gelände mit wenig Pflanzen. Die Studie erschien im August 2020 in der Fachzeitschrift PeerJ.
Was die Forschenden herausfanden:
- Aussehen: Die Tiere wogen 41 bis 59 Gramm, Kopf und Rumpf maßen 12 bis knapp 14 Zentimeter. Typisch sind ein heller Ring um das Auge, der von einem dunklen Fleck unterbrochen wird, und ein Haarbüschel an der Schwanzspitze.
- Größeres Verbreitungsgebiet: Durch die Funde wächst das bekannte Verbreitungsgebiet um etwa 20 Prozent auf rund 106.000 Quadratkilometer. Vermutlich lebt die Art auch in Somalia und Äthiopien.
- Neue Gattung: Erbgut-Analysen zeigten, dass der Somali-Rüsselspringer nicht in die Gattung Elephantulus gehört. Er heißt jetzt Galegeeska revoilii.
- Gute Aussichten: Nach Gesprächen mit Einheimischen halten die Forschenden die Art in Dschibuti nicht für selten. Die Bedrohungen, unter denen andere Rüsselspringer leiden, sind dort gering.
Gefährdung
Die Rote Liste der IUCN hat 19 Rüsselspringer-Arten bewertet, die meisten im Jahr 2015. 13 Arten gelten als nicht gefährdet (LC). Das Goldrücken-Rüsselhündchen ist stark gefährdet (EN), das Graugesicht-Rüsselhündchen gefährdet (VU). Bei vier Arten reichen die Daten für eine Einstufung nicht aus (DD), darunter beim Somali-Rüsselspringer, dessen Einstufung noch aus der Zeit vor dem Wiederfund stammt.
Die größte Gefahr ist der Verlust des Lebensraums, zum Beispiel durch das Abholzen von Wäldern. Besonders betroffen sind Arten, die nur in kleinen Waldgebieten leben. Das Graugesicht-Rüsselhündchen ist nur von zwei Vorkommen in Bergwäldern der Udzungwa-Berge in Tansania bekannt, die zusammen rund 300 Quadratkilometer umfassen. Die Küstenwälder Kenias, in denen das Goldrücken-Rüsselhündchen lebt, werden für die Landwirtschaft gerodet. Im Norden Kenias fangen manche Menschen Rüsselspringer auch, um sie zu essen.
Häufige Fragen zu Rüsselspringern
Sind Rüsselspringer mit Elefanten verwandt?
Ja, entfernt. Rüsselspringer und Elefanten gehören beide zur Gruppe der Afrotheria, deren Mitglieder von einem gemeinsamen Vorfahren in Afrika abstammen. Am nächsten verwandt sind Rüsselspringer aber mit Tenreks, Goldmullen und dem Erdferkel.
Wie schnell ist ein Rüsselspringer?
Manche Arten erreichen fast 30 Kilometer pro Stunde. Auf ihren freigeräumten Pfaden können sie besonders schnell vor Feinden flüchten.
Was fressen Rüsselspringer?
Vor allem Insekten und andere kleine Wirbellose, besonders Termiten und Ameisen. Viele Arten fressen zusätzlich Samen und Früchte.
Wie groß wird ein Rüsselspringer?
Kleine Arten messen von Kopf bis Rumpf etwa 10 bis 14 Zentimeter und wiegen 40 bis 210 Gramm. Die Riesen-Rüsselspringer werden gut 30 Zentimeter lang und wiegen im Mittel rund 540 Gramm. Dazu kommt jeweils ein langer Schwanz.
Sind Rüsselspringer Mäuse oder Spitzmäuse?
Nein. Sie sehen Spitzmäusen ähnlich und wurden früher zu den Insektenfressern gezählt. Heute bilden sie eine eigene Ordnung innerhalb der Afrotheria.
Warum galt der Somali-Rüsselspringer als verschollen?
Seit Anfang der 1970er-Jahre hatte kein Wissenschaftler mehr ein Tier gesammelt. Erst 2019 fanden Forschende die Art in Dschibuti wieder und veröffentlichten ihre Ergebnisse 2020.
Ähnliche Tiere
- Afrikanischer Elefant - ein entfernter Verwandter aus der Gruppe der Afrotheria
- Erdferkel - einer der nächsten Verwandten der Rüsselspringer
- Klippschliefer - ebenfalls ein Mitglied der Afrotheria
- Dugong - eine Seekuh und ebenfalls Teil der Afrotheria
- Rundschwanzseekuh - ein Manati aus derselben Verwandtschaftsgruppe
Quellen
- Heritage, S. et al. (2020): New records of a lost species and a geographic range expansion for sengis in the Horn of Africa. PeerJ 8, e9652
- What is Afrotheria? - IUCN SSC Afrotheria Specialist Group
- Macroscelididae (sengis) - Animal Diversity Web, University of Michigan
- Rhynchocyon chrysopygus (golden-rumped elephant shrew) - Animal Diversity Web, University of Michigan
- Rovero, F. et al. (2008): A new species of giant sengi or elephant-shrew (genus Rhynchocyon) highlights the exceptional biodiversity of the Udzungwa Mountains of Tanzania. Journal of Zoology 274, 126-133
- Rote-Liste-Einstufungen der Familie Macroscelididae (2015-2020). The IUCN Red List of Threatened Species, via GBIF
Größenvergleich
Wie groß ist die Rüsselspringer wirklich? Mit 10 bis 32 cm überragt sie eine 1-Euro-Münze (2,3 cm) deutlich, kommt aber noch nicht an ein Kind (1,2 m) heran. Anschaulich gesprochen: Man müsste etwa 9 1-Euro-Münzen übereinander stapeln, um so groß wie eine Rüsselspringer zu werden. Selbst eine Biene (1,5 cm) wirkt daneben noch winzig.
Gewichtsvergleich
Eine Rüsselspringer bringt 40 bis 700 g auf die Waage. Das ist schwerer als eine 1-Euro-Münze (7,5 g), aber leichter als eine Hauskatze (4 kg). Anders ausgedrückt: Die Rüsselspringer wiegt so viel wie etwa 49 1-Euro-Münzen.