Aga-Kröte
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Kurz erklärt
Die Aga-Kröte ist eine sehr große, giftige Kröte aus Mittel- und Südamerika. Sie wird meist 10 bis 15 Zentimeter lang und frisst fast jedes Tier, das in ihr Maul passt. Hinter den Augen sitzen große Drüsen mit einem Gift, das Tiere töten kann, die sie fressen. 1935 brachten Menschen die Kröte nach Australien, wo sie sich seitdem rasant ausbreitet und vielen heimischen Tieren schadet.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Rhinella marina (früher Bufo marinus) |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Erwachsene meist 10 bis 15 cm Kopf-Rumpf-Länge, selten bis 25 cm; Weibchen deutlich größer als Männchen |
| Körpergewicht | Große Tiere in Menschenobhut bis zu 2 kg |
| Ernährung | Fleischfresser: frisst fast jedes Tier, das sie verschlucken kann, vor allem Käfer, Ameisen und Termiten; auch Tierfutter, Aas und Abfälle; Kaulquappen fressen Algen |
| Lebenserwartung | Über 15 Jahre möglich; bekanntes Höchstalter 24,8 Jahre (Datenbank AnAge, nach Page et al. 2008) |
| Sozialverhalten | Nachtaktiv und nomadisch, ohne festes Wohngebiet; zur Fortpflanzung an Gewässern |
| Herkunft | Vom Süden Nordamerikas über Mittelamerika bis ins nördliche Südamerika |
| Verbreitung | Ursprünglich vom Süden von Texas und Mexiko über Mittelamerika bis ins Amazonasgebiet; eingeführt unter anderem in Australien, Neuguinea, auf Hawaii, in der Karibik, auf den Philippinen und auf japanischen Inseln AsienNordamerikaSüdamerikaAustralien |
| Entdeckung | Erstbeschreibung 1758 durch Linnaeus (als Rana marina) |
| Gefährdung | LC Nicht gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2023) |
| Sonstiges | In Australien und auf vielen Inseln ist die Aga-Kröte eingeschleppt. In Australien gilt sie offiziell als Gefahr für die heimische Tierwelt. |
Eine Kröte mit schlechtem Ruf
Die Aga-Kröte (Rhinella marina) gehört zur Familie der Echten Kröten. Früher hieß sie wissenschaftlich Bufo marinus. Auf Englisch nennt man sie „Cane Toad“, also Zuckerrohr-Kröte, oder auch „Giant Toad“, Riesenkröte. Sie gilt als die größte Kröte der Welt.
Ursprünglich lebt die Aga-Kröte in Amerika. Weltbekannt wurde sie aber durch Australien: Dort wurde sie 1935 ausgesetzt, um Schädlinge auf Zuckerrohrfeldern zu bekämpfen. Das ging gründlich schief. Ihre Geschichte hat vermutlich dazu beigetragen, dass Australien heute strenge Regeln für die Einfuhr fremder Arten hat.
Aussehen und Körperbau
Die Aga-Kröte hat eine typische Krötengestalt: einen kurzen, gedrungenen Körper mit kurzen Beinen.
- Größe: Erwachsene Tiere sind meist 10 bis 15 Zentimeter lang, gemessen von der Schnauze bis zum Hinterende. Selten werden sie bis zu 25 Zentimeter groß. Weibchen sind deutlich größer als Männchen.
- Gewicht: Große Aga-Kröten in Menschenobhut können bis zu 2 Kilogramm schwer werden.
- Haut: Die Haut ist trocken und warzig. Der Rücken ist hellbraun, gelbbraun, olivbraun oder rötlich braun, oft mit dunkleren Flecken. Der Bauch ist weißlich oder gelb, meist dunkel gesprenkelt.
- Kopf: Über den Augen verläuft ein knöcherner Wulst, der vorne auf der Schnauze zwischen den Nasenlöchern zusammenläuft. Die Pupille ist waagerecht, die Iris goldfarben mit schwarzen Punkten.
- Giftdrüsen: Hinter jedem Auge sitzt auf der Schulter eine große, auffällige Drüse, die Ohrdrüse (Parotis). Weitere Giftdrüsen liegen an den Oberschenkeln.
- Füße: Die Finger sind frei, die Zehen dagegen mit einer zähen Schwimmhaut verbunden.
Junge Aga-Kröten sind oft grau mit gelben oder roten Flecken. Sie sehen manchen einheimischen Fröschen in Australien sehr ähnlich.
Verbreitung und Lebensraum
Ursprüngliche Heimat: Die Aga-Kröte stammt aus dem Süden Nordamerikas, aus Mittelamerika und dem nördlichen Südamerika. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom Westen Mexikos und dem äußersten Süden von Texas über Mittelamerika bis nach Zentralbrasilien und ins Amazonasgebiet von Peru. Sie lebt vom Meeresspiegel bis in 1.600 Meter Höhe.
Eingeführte Vorkommen: Menschen haben die Aga-Kröte in viele Gegenden der Welt gebracht, häufig um Schädlinge auf Zuckerrohrfeldern zu bekämpfen. Heute lebt sie unter anderem:
- auf vielen Karibikinseln, zum Beispiel auf Puerto Rico (um 1920 gegen Käfer eingeführt),
- auf Hawaii,
- auf den Philippinen (ab 1934) und auf einigen japanischen Inseln (ab 1949),
- in Papua-Neuguinea (ab 1937) und auf weiteren Pazifikinseln,
- in Australien (ab 1935).
In Ägypten wurde sie 1937 ebenfalls ausgesetzt, konnte sich dort aber nicht halten.
Lebensraum: Aga-Kröten sind sehr anpassungsfähig. Sie leben in Wäldern, Buschland, Grasland, auf Feldern und mitten in Siedlungen. Am wohlsten fühlen sie sich, wo es warm und feucht ist. Sie überstehen aber auch Dürren und Temperaturen von etwa 5 Grad bis, je nach Quelle, 37 oder 40 Grad Celsius. Sie können sogar die Hälfte ihres Körperwassers verlieren und überleben.
Ernährung
Die Aga-Kröte ist ein gefräßiger Allesjäger. Sie frisst praktisch jedes Tier, das sie verschlucken kann. Am häufigsten sind das Käfer, Ameisen und Termiten. Dazu kommen Honigbienen, Grillen, Hundertfüßer, Wanzen, Spinnen, Skorpione und Schnecken. Gelegentlich verschlingt sie auch kleine Frösche, andere Kröten, kleine Schlangen oder Mäuse.
Damit nicht genug: In der Nähe von Menschen frisst die Aga-Kröte auch Hunde- und Katzenfutter, Aas und Küchenabfälle. Wie groß ihre Beute sein kann, hängt vor allem davon ab, wie weit sie ihr Maul öffnen kann.
Die Kaulquappen fressen Algen und andere Wasserpflanzen und filtern Nahrungsteilchen aus dem Wasser. Große Kaulquappen fressen manchmal auch die Eier ihrer eigenen Art.
Verhalten und Lebensweise
Aga-Kröten sind vor allem nachts unterwegs. Tagsüber verstecken sie sich unter Laub, Schutt oder Blechteilen. In der Trockenzeit ziehen sie sich in Erdlöcher zurück und nutzen dieselben Verstecke immer wieder.
Anders als viele Frösche hat die Aga-Kröte keine wachsartige Schicht auf der Haut. Sie verliert deshalb über die Haut leicht Wasser und braucht tagsüber feuchte Verstecke.
Aga-Kröten haben kein festes Wohngebiet. Sie sind Nomaden und wandern meist mehr als 200 Meter in einer Nacht, in warmen, nassen und windigen Nächten sogar noch weiter.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Zur Fortpflanzung suchen Aga-Kröten Süßwasser auf. Am liebsten laichen sie in großen, flachen Gewässern mit wenig Pflanzen, sie nutzen aber fast jedes stehende oder langsam fließende Wasser. Sie können zu jeder Jahreszeit laichen.
- Laich: Das Weibchen legt den Laich als lange, gallertartige Schnüre mit schwarzen Eiern. Ein Gelege umfasst meist etwa 8.000 bis 17.000 Eier, nach anderen Angaben bis zu 30.000. Das Männchen befruchtet die Eier im Wasser. Weibchen, die älter als ein Jahr sind, können zweimal im Jahr laichen.
- Kaulquappen: Die Kaulquappen sind schwarz und höchstens etwa 3 Zentimeter lang. Oft schwimmen sie in großen Schwärmen am Grund der Gewässer.
- Junge Kröten: Nach etwa einem Monat verwandeln sich die Kaulquappen in winzige Kröten von 1 bis 2 Zentimetern. In warmem, flachem Wasser geht es manchmal in nur 10 Tagen, in kühleren Gegenden dauert es länger.
Aga-Kröten können über 15 Jahre alt werden. Als höchstes bekanntes Alter nennt eine westaustralische Risikobewertung, gestützt auf die Alterungsdatenbank AnAge, 24,8 Jahre.
Wie giftig ist die Aga-Kröte?
Die Aga-Kröte bildet in ihrem ganzen Körper starke Giftstoffe, sogenannte Bufadienolide. Sie wirken auf das Herz und können es bei den meisten Tieren, die eine Kröte fressen, zum Stillstand bringen. Besonders viel Gift steckt in den Hautdrüsen, vor allem in den großen Ohrdrüsen. Wird die Kröte bedrängt, tritt das Gift als milchig-weiße Flüssigkeit aus.
- Alle Lebensstadien sind giftig: Eier, Kaulquappen, junge und erwachsene Kröten. In den Eiern ist viel Gift, bei den Kaulquappen weniger und bei den frisch verwandelten Kröten am wenigsten. Danach steigt die Giftmenge schnell wieder an.
- Haustiere: Für kleinere Tiere, auch für Hunde und Katzen, kann das Gift tödlich sein.
- Menschen: Auf der Haut wirkt das Gift reizend. Gelangt es in Augen, Mund oder Nase, kann es starke Schmerzen, Entzündungen und sogar eine vorübergehende Blindheit auslösen. Aus anderen Ländern sind Todesfälle bekannt, etwa nachdem Menschen Aga-Kröten gegessen oder Wasser getrunken hatten, in dem Kröteneier gekocht worden waren. Ob in Australien schon ein Mensch an Krötengift gestorben ist, ist unsicher.
So wehrt sich die Kröte: Meist hüpft eine bedrohte Aga-Kröte schnell davon. Kann sie nicht fliehen, bläst sie sich auf, um größer zu wirken, und dreht dem Angreifer die Seite mit den Giftdrüsen zu. Manchmal springt sie ihn sogar an. Normalerweise sickert das Gift nur aus den Drüsen. Bei starkem Stress, etwa wenn sie grob angefasst wird, kann sie es aber bis zu einen Meter weit spritzen.
Wichtig für Kinder: Eine Aga-Kröte nie mit bloßen Händen anfassen und niemals in den Mund nehmen. Das Gift wird über Augen, Mund und Nase aufgenommen.
Die Aga-Kröte in Australien
Warum wurde die Aga-Kröte nach Australien gebracht?
In Queensland wird seit den 1860er-Jahren Zuckerrohr angebaut. Schon in den 1880er-Jahren richteten weiße Engerlinge großen Schaden an. Diese Larven von bis zu 13 heimischen Käferarten fressen die Wurzeln des Zuckerrohrs, sodass die Pflanzen absterben. Insektenforscher suchten rund 25 Jahre lang nach einem Mittel gegen sie.
1932 berichtete die Forscherin Raquel Dexter auf einem Kongress in Puerto Rico, dass Aga-Kröten dort Käfer im Zuckerrohr bekämpfen würden. Daraufhin wurden Kröten von Puerto Rico nach Hawaii gebracht.
Wie lief die Einführung 1935 ab?
- Im Juni 1935 fing der Insektenforscher Reginald Mungomery auf Hawaii 102 Aga-Kröten und brachte sie nach Australien.
- Am 22. Juni 1935 kamen die Tiere auf einer Versuchsfarm bei Gordonvale im Norden von Queensland an. Bis auf eine Kröte hatten alle die Reise überlebt.
- Die Kröten vermehrten sich in einem Gehege. Schon am 19. August 1935 wurden 2.400 Kröten rund um Gordonvale freigelassen. Weitere Aussetzungen bei Cairns und Innisfail folgten.
Getestet hatte vorher niemand, ob die Kröten die australischen Zuckerrohrkäfer überhaupt fressen würden. Diese Käfer waren andere Arten als in Hawaii und Puerto Rico. Mögliche Schäden für die heimische Tierwelt wurden nicht geprüft.
Was ist daraus geworden?
Gegen die Käfer half die Aga-Kröte nicht. Stattdessen breitete sie sich selbst rasend schnell aus. Heute besiedelt sie mehr als eine Million Quadratkilometer in Queensland, im tropischen Norden des Northern Territory und im Norden von New South Wales. 2009 überquerte sie die Grenze nach Westaustralien. Die Front rückt dort jedes Jahr etwa 50 bis 55 Kilometer weiter nach Westen vor. Als Erste kommen große, langbeinige, meist männliche Kröten in neue Gebiete. Die fortpflanzungsfähigen Tiere folgen sechs bis zwölf Monate später.
Welche Schäden richtet sie an?
Nach dem australischen Naturschutzgesetz von 1999 gilt die Aga-Kröte offiziell als Gefährdungsursache für die Artenvielfalt (key threatening process). Sie schadet der heimischen Tierwelt auf drei Wegen: Sie frisst kleine Tiere, sie nimmt anderen Tieren das Futter weg, und sie vergiftet ihre Fressfeinde.
Australiens heimische Tiere haben sich nicht gemeinsam mit der Aga-Kröte entwickelt und sind deshalb sehr empfindlich gegen ihr Gift. Besonders gefährdet sind Tiere, die groß genug sind, um eine erwachsene Kröte zu verschlingen: froschfressende Schlangen und Echsen, Süßwasserkrokodile und der Nördliche Beutelmarder, ein Raubbeutler, der in Westaustralien als stark gefährdet eingestuft ist. Ihre Bestände sind teilweise stark eingebrochen, und an manchen Orten sind sie ganz verschwunden. Auch Warane, die für Aborigines in abgelegenen Gemeinden eine traditionelle Nahrung sind, werden seltener.
Einige heimische Tiere haben sich inzwischen angepasst. Die kleinen Flachkopfbeutelmäuse lernen schnell, die Kröten zu meiden, und auch die Rotbauch-Schwarzotter hat sich auf die neue Gefahr eingestellt.
Viele Menschen töten Aga-Kröten, weil sie der Natur helfen wollen. Dabei sterben aber oft auch einheimische Frösche, die mit jungen Kröten verwechselt werden. Fachleute raten deshalb, Kröten nur dort zu bekämpfen, wo sicher Aga-Kröten vorkommen, und nur unter fachkundiger Anleitung.
Gefährdung
In ihrer Heimat ist die Aga-Kröte häufig. Die Rote Liste der IUCN stuft sie als nicht gefährdet (LC, Einstufung von 2023) ein. Schon die Bewertung von 2004 begründete das mit der weiten Verbreitung, der großen Anpassungsfähigkeit und dem vermutlich großen Bestand.
Häufige Fragen zur Aga-Kröte
Ist die Aga-Kröte für Menschen gefährlich?
Ihr Gift ist gefährlich, wenn es in den Mund, in die Augen oder auf Schleimhäute gelangt. Aus anderen Ländern sind Todesfälle nach dem Essen von Kröten bekannt. Man sollte eine Aga-Kröte deshalb nie mit bloßen Händen anfassen.
Warum wurde die Aga-Kröte in Australien ausgesetzt?
Sie sollte Käfer fressen, deren Larven die Wurzeln von Zuckerrohr schädigen. 1935 wurden 102 Kröten aus Hawaii geholt, gezüchtet und freigelassen. Die Käfer bekämpfte sie aber nicht, stattdessen wurde sie selbst zur Plage.
Wie groß wird eine Aga-Kröte?
Erwachsene Aga-Kröten sind meist 10 bis 15 Zentimeter lang, selten bis 25 Zentimeter. Weibchen werden größer als Männchen. Große Tiere in Menschenobhut können bis zu 2 Kilogramm wiegen.
Was frisst eine Aga-Kröte?
Fast jedes Tier, das sie verschlucken kann, vor allem Käfer, Ameisen und Termiten. Sie frisst aber auch Schnecken, Spinnen, kleine Frösche und Mäuse und in Siedlungen sogar Tierfutter und Abfälle.
Wo lebt die Aga-Kröte?
Ursprünglich vom Süden der USA und Mexiko über Mittelamerika bis ins Amazonasgebiet. Eingeschleppt lebt sie heute unter anderem in Australien, Neuguinea, auf Hawaii, in der Karibik und auf den Philippinen.
Sind auch die Kaulquappen giftig?
Ja. Alle Lebensstadien der Aga-Kröte sind giftig, schon die Eier. Bei den Kaulquappen ist die Giftmenge geringer, bei frisch verwandelten Kröten am niedrigsten. Danach steigt sie schnell wieder an.
Ähnliche Tiere
- Erdkröte - die häufigste Kröte in Mitteleuropa
- Nordamerikanischer Ochsenfrosch - ebenfalls ein großer Froschlurch, der in andere Länder eingeschleppt wurde
- Krallenfrosch - ein weiterer bekannter Froschlurch
- Baumsteigerfrosch - giftige Frösche aus Mittel- und Südamerika
- Beutelmarder - Raubbeutler, die in Australien unter der Aga-Kröte leiden
Quellen
- Overview of the cane toad (2012) - PestSmart, Centre for Invasive Species Solutions
- How did the cane toad arrive in Australia (2012) - PestSmart, Centre for Invasive Species Solutions
- Page, A., Kirkpatrick, W. & Massam, M. (2008): Cane Toad (Bufo marinus) risk assessments for Australia. Department of Agriculture and Food Western Australia
- Cane Toad - Australian Museum
- Cane toads - Department of Biodiversity, Conservation and Attractions, Western Australia
- IUCN SSC Amphibian Specialist Group (2023): Rhinella marina. The IUCN Red List of Threatened Species 2023
Größenvergleich
Mit 10 bis 15 cm gehört die Aga-Kröte zu den kleineren Tieren in unserem Lexikon. Eine 1-Euro-Münze (2,3 cm) ist dagegen deutlich kleiner, während ein Fußball mit 22 cm noch etwas an Größe drauflegt. Stell dir vor: Die Aga-Kröte ist ungefähr 5-mal so lang wie eine 1-Euro-Münze!