Barrakuda

Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Sphyraenidae |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | 2 m |
| Körpergewicht | 10 bis 50 kg |
| Ernährung | Fischfresser |
| Lebenserwartung | Unbekannt |
| Sozialverhalten | Schwarmtiere in jungen Jahren, später Einzelgänger |
| Herkunft | Unbekannt |
| Verbreitung | Weltweit in Meeren und Ozeanen |
Körperliche Merkmale
Es gibt insgesamt 26 verschiedene Arten von Barrakudas, die allesamt zu dieser einen Familie gezählt werden. Ihr Aussehen ist fast immer gleich, einzig farblich und in ihrer Größe unterscheiden sie sich stets voneinander. So können Barracudas bis zu zwei Meter lang werden und bis zu 50 Kilogramm Körpergewicht auf die Waage bringen.
Da sie nur 24 Wirbel in ihrem Körper besitzen, wirken die Fische relativ steif und unbeweglich. Zwischen 80 und 160 Schuppen befinden sich auf ihren Körpern, die sich insbesondere seitlich über das ausgeprägt entwickelte Seitenlinienorgan bilden.
Ihre klein ausgebildeten Brustflossen sitzen sehr niedrig an ihrem Körper, die Schwanzflosse ist gegabelt und unterstützt die Tiere dadurch bei der Fortbewegung. Auf dem Rücken gibt es auch noch zwei Flossen, die weit voneinander entfernt sind. Durch diese Konstellation seiner Flossen kann das Tier innerhalb einer Sekunde bis zu acht Meter zurücklegen.
Barrakudas besitzen einen langen Kopf, der mit spitzen und scharfen Fangzähnen ausgestattet ist.
Je nach Art ist ihr Rücken grün bis grau, ihr Bauch ist zumeist auffallend silberfarben und glänzt dementsprechend.
Verbreitung und Lebensraum
Woher die Barrakudas kommen, ist eine Frage, über die sich Forscher weltweit uneinig sind. Heute sind sie in allen Meeren und Ozeanen weltweit anzutreffen, wo sie stets nach ihrer Beute jagen.
Ernährung
Zur hauptsächlichen Nahrung dieser Fische zählen junge Thunfische und Makrelen. Wichtig ist, dass sie ihre Beute in den vergleichsweise kleinen Mund aufnehmen können. Kleinere Barrakudas erbeuten daher Ährenfische, Grundeln und Hornhechte.
Menschen zählen nicht zu ihrer bevorzugten Nahrung, allerdings greifen sie diese bei einer direkten Konfrontation sofort an. Menschen sehen die Pfeilhechte daher als gefährliche Tiere an. Tatsächlich sind mehr Angriffe im Meer auf Barrakudas anstelle auf Haie zurückzuführen.
Fortpflanzung
Barrakudas sind freilaichende Tiere. In der Regel sind es Vollmondnächte, in denen sie ihre Eier in das offene Wasser abgeben. Um das zu vollbringen, kommen Schwärme mit tausenden von Tieren zusammen. Oft geschieht so etwas am Rande eines großen Korallenriffs, da sich hier ausreichend Nahrung für die schlüpfenden Jungtiere befindet.
Außerhalb der Paarungszeit leben nur junge Barrakudas und jene in mittlerem Alter in großen Schwärmen. Mit einsetzendem Alter werden sie Beobachtungen zufolge zu Einzelgängern.
Größenvergleich
Ein Barrakuda erreicht eine Körpergröße von 2 m. Damit passt er bequem zwischen einen Erwachsener (1,8 m) und einen Elefant (3,5 m) auf unserer Vergleichsskala.
Gewichtsvergleich
Ein Barrakuda bringt 10 bis 50 kg auf die Waage. Das ist schwerer als ein Kind (25 kg), aber leichter als ein Erwachsener (75 kg).