Braunbär
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Kurz erklärt
Der Braunbär ist das größte Raubtier Europas und die am weitesten verbreitete Bärenart der Welt. Männchen wiegen je nach Gegend 130 bis 550 Kilogramm, in Europa meist deutlich weniger. Obwohl er zu den Raubtieren gehört, frisst er vor allem Pflanzen wie Beeren, Gräser und Wurzeln. Den Winter verschläft er in einer Höhle, dort kommen auch die winzigen Jungen zur Welt.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Ursus arctos |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Kopf-Rumpf-Länge 1 bis 2,8 m, Schulterhöhe bis etwa 1,5 m; der Schwanz ist nur 6 bis 20 cm lang |
| Körpergewicht | Männchen 130 bis 550 kg, Weibchen 80 bis 250 kg; europäische Braunbären wiegen 75 bis 350 kg. Die größten Braunbären leben im Westen Alaskas und in British Columbia |
| Ernährung | Allesfresser, vor allem pflanzlich: Beeren, Nüsse, Gräser, Wurzeln und Knollen, dazu Ameisen und andere Insekten, Honig, Aas, Nagetiere, Jungtiere von Huftieren und an manchen Küsten Lachse |
| Lebenserwartung | In freier Natur bis etwa 25 Jahre, genaue Werte sind kaum bekannt; in Zoos im Median etwa 22 Jahre (Männchen) und 27 Jahre (Weibchen) |
| Sozialverhalten | Einzelgänger mit sich überlappenden Streifgebieten; eine feste Bindung gibt es nur zwischen Mutter und Jungen |
| Herkunft | Eurasien |
| Verbreitung | Nordamerika (Alaska, Westkanada, Nordwesten der USA), Europa (vor allem Skandinavien, Finnland, Baltikum, Karpaten und Balkan, kleine Vorkommen in Alpen, Apennin, Pyrenäen und Kantabrischem Gebirge), Russland, Naher Osten und weite Teile Asiens bis Japan AsienEuropaNordamerika |
| Entdeckung | Erstbeschreibung 1758 durch Carl von Linné |
| Gefährdung | LC Nicht gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2017) |
| Sonstiges | In Deutschland wurde der letzte wild lebende Braunbär 1835 bei Ruhpolding erlegt. Seitdem tauchen nur einzelne zuwandernde Bären in Bayern auf, etwa 2006, 2019 und 2023. In der EU ist der Braunbär nach der FFH-Richtlinie streng geschützt. |
Das größte Raubtier Europas
Der Braunbär (Ursus arctos) ist das größte Raubtier, das in Europa lebt. Er ist außerdem die am weitesten verbreitete Bärenart der Welt: Braunbären leben in Europa, in Russland, in weiten Teilen Asiens und im Westen Nordamerikas. Unter den Bären ist nur der Eisbär schwerer. Er ist auch sein nächster Verwandter: Eisbär und Braunbär können sogar gemeinsamen Nachwuchs bekommen, der selbst wieder fruchtbar ist.
Woher kommt der Name? Der wissenschaftliche Name Ursus arctos bedeutet doppelt „Bär“: Ursus ist das lateinische, arctos das griechische Wort dafür. In vielen slawischen Sprachen heißt der Bär „Medved“, was so viel wie „Honigfresser“ bedeutet.
Braunbär und Grizzlybär: Was ist der Unterschied?
Der Grizzlybär ist keine eigene Art, sondern ein Braunbär aus Nordamerika. Im Landesinneren des Westens der USA nennt man Braunbären traditionell Grizzlys. Besonders groß ist der Kodiakbär von den Kodiak-Inseln in Alaska.
Wie viele Unterarten des Braunbären es gibt, ist unter Fachleuten umstritten. Mehr über die nordamerikanischen Braunbären steht auf unserer Seite zum Grizzlybären, hier geht es um die ganze Art mit Schwerpunkt Europa.
Aussehen und Körperbau
Größe: Ein Braunbär ist ohne Schwanz 1 bis 2,8 m lang und an der Schulter bis zu etwa 1,5 m hoch. Sein Schwanz ist nur 6 bis 20 cm lang und im Fell kaum zu sehen.
Gewicht: Wie schwer ein Braunbär wird, hängt vor allem von seiner Nahrung ab. Männchen wiegen 130 bis 550 kg, Weibchen 80 bis 250 kg. Männchen können 1,2- bis 2,2-mal so schwer sein wie Weibchen. Die größten Braunbären leben dort, wo sie viel Fleisch und Fisch finden, etwa im Westen Alaskas, in British Columbia und auf den Kodiak- und Admiralty-Inseln. Braunbären in Europa sind kleiner: Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt wiegen sie 75 bis 350 kg.
Körperbau: Braunbären sind massig und kräftig gebaut. Typisch ist der Buckel über den Schultern. Die Schnauze ist leicht nach innen gewölbt, die Ohren sind klein und rund. An jeder Pfote sitzen fünf Zehen mit langen, leicht gebogenen Krallen von 5 bis 10 cm, mit denen sie gut graben können. Wie Menschen treten Braunbären mit der ganzen Fußsohle auf.
Fell: Trotz des Namens sind Braunbären nicht immer braun. Die Farbe reicht von hellem Beige über Blond und Goldbraun bis zu fast Schwarz, manche wirken grau oder silbrig. Im ersten Sommer haben viele Jungbären einen weißen Fleck auf der Brust.
Sinne: Braunbären riechen und hören ausgezeichnet. Der Geruchssinn ist ihr wichtigster Sinn. Ihre Augen sind dagegen nicht besonders scharf.
Klettern: Junge Braunbären können gut auf Bäume klettern. Erwachsene Braunbären in Nordamerika klettern nur selten, in Europa und Asien klettern auch erwachsene Tiere auf Bäume.
Verbreitung und Lebensraum
Braunbären leben in Nordamerika, Europa und Asien. Früher war das Gebiet noch viel größer. In vielen Ländern hat der Mensch den Bären ausgerottet, etwa in Großbritannien, Dänemark, der Schweiz und Deutschland.
Wie viele Braunbären gibt es? Weltweit leben nach Schätzung der IUCN mehr als 200.000 Braunbären. Die meisten davon, über 100.000, leben in Russland. In den USA sind es etwa 33.000, in Kanada etwa 25.000.
Braunbären in Europa: Die Large Carnivore Initiative for Europe zählt in Europa etwa 20.400 Braunbären in zehn Populationen (Stand 2017 bis 2022/23):
| Population | Länder (Auswahl) | Bären |
|---|---|---|
| Karpaten | Rumänien, Slowakei, Polen, Serbien | 9.000 |
| Dinariden und Pindos | Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Griechenland | 4.112 |
| Skandinavien | Schweden, Norwegen | 3.000 |
| Karelien | Finnland, Norwegen | 2.175 |
| Baltikum | Estland, Lettland | 1.090 |
| Östlicher Balkan | Bulgarien, Griechenland | 460 |
| Kantabrisches Gebirge | Spanien | 324 |
| Alpen | Italien, Schweiz, Österreich, Slowenien | 100 |
| Pyrenäen | Frankreich, Spanien | 86 |
| Zentraler Apennin | Italien | 50 |
Sechs dieser Populationen wachsen, vier sind stabil. Die meisten Bären Europas leben in den Karpaten, vor allem in Rumänien.
Lebensraum: Keine andere Bärenart kommt mit so vielen verschiedenen Lebensräumen zurecht. Braunbären leben in Wäldern, in der Tundra, in trockenen Steppen Asiens und an Küsten, vom Meeresspiegel bis in 5.000 m Höhe. In Mittel- und Südeuropa findet man sie heute vor allem in Gebirgen mit großen Laub-, Nadel- und Mischwäldern, die kaum von Straßen zerschnitten sind. Wichtig sind genug Nahrung und ein ruhiger Platz für die Winterhöhle.
Braunbären in Deutschland
In Deutschland gibt es heute keine Braunbären, die hier dauerhaft leben. Der letzte wild lebende Bär wurde 1835 bei Ruhpolding in Oberbayern erschossen. Danach war mehr als 170 Jahre lang kein Bär in Deutschland unterwegs.
Bruno: Im Jahr 2006 wanderte ein junger Braunbär aus dem italienischen Trentino über Tirol nach Bayern. Die Behörden nannten ihn JJ1, bekannt wurde er als „Bruno“. Er riss unter anderem Schafe, wurde als „Problembär“ eingestuft und wenige Wochen später in Bayern erschossen.
Neue Besucher: Im Herbst 2019 kam erneut ein Bär aus Österreich nach Bayern, der vermutlich wie Bruno aus dem Trentino stammte. Auch im Frühjahr 2023 wurden wieder umherstreifende Braunbären in Bayern nachgewiesen.
Woher kommen die Bären? Die nächste Bärenpopulation lebt im Trentino in Italien, etwa 120 km von Bayern entfernt. Dort leben nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt rund 100 Bären (Stand April 2023). Vor allem junge Männchen wandern auf der Suche nach einem eigenen Gebiet weit umher. Junge Weibchen bleiben dagegen meist in der Nähe ihrer Mutter. Das Landesamt rechnet deshalb nicht damit, dass sich Bären dauerhaft in Bayern ansiedeln. Einzelne Männchen können aber einige Zeit entlang der Alpen unterwegs sein.
Schutz: Der Braunbär ist in Deutschland streng geschützt und unterliegt nicht dem Jagdrecht. Ausnahmen von den Schutzvorschriften kann nur die Naturschutzbehörde erlauben.
Ernährung
Braunbären sind Allesfresser. Obwohl sie zu den Raubtieren gehören, fressen sie in Europa vor allem Pflanzen. Das Bundesamt für Naturschutz nennt den Braunbären das Raubtier, das am stärksten von pflanzlicher Nahrung abhängt.
Auf dem Speiseplan stehen:
- Beeren, Nüsse, Früchte und Samen
- Gräser, Kräuter, Wurzeln und Knollen
- Ameisen und andere Insekten
- Honig, den Bären besonders lieben
- Aas und Jungtiere von Huftieren wie Hirschen und Elchen
- Nagetiere und Fische
Große Unterschiede: Was ein Braunbär frisst, hängt stark von seiner Heimat ab. An den Küsten Nordamerikas liefern Lachse mehr als die Hälfte der Nährstoffe. In anderen Gegenden jagen Braunbären vor allem kleine Nagetiere oder Kälber von Elchen und Karibus.
Nutztiere: In ganz Europa kommt es vor, dass Braunbären Schafe oder anderes Vieh reißen. Zäune, Hirten und Herdenschutzhunde helfen dagegen.
Verhalten und Lebensweise
Einzelgänger: Braunbären leben allein. Ihre Streifgebiete überlappen sich, sie verteidigen aber kein festes Revier. Eine enge Bindung gibt es nur zwischen einer Mutter und ihren Jungen. In Europa sind die Streifgebiete der Männchen 120 bis 1.600 km² groß, die der Weibchen 60 bis 300 km².
Tag oder Nacht? In Nordamerika sind Braunbären vor allem tagsüber unterwegs. In Europa sind sie wegen der vielen Menschen meist nachtaktiv.
Schnell und stark: Meist trotten Braunbären gemächlich dahin. Im Galopp erreichen sie aber über 56 km/h.
Winterruhe: Braunbären verbringen den Winter in einer Höhle, die sie oft selbst graben und mit Pflanzen auspolstern. Je nach Klima dauert die Winterruhe 2 bis 6 Monate, im hohen Norden bis zu 7 Monate. In milden Gegenden wie auf der Kodiak-Insel bleiben manche Männchen sogar den ganzen Winter wach. Anders als echte Winterschläfer senkt der Bär seine Körpertemperatur nur wenig. Er lebt von den Fettreserven, die er sich im Herbst angefressen hat. Mütter mit Jungen können in dieser Zeit bis zu 43 Prozent ihres Gewichts verlieren.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Paarung: Die Paarungszeit dauert von Mai bis Juli. Ein Weibchen kann sich mit mehreren Männchen paaren, sodass Junge aus einem Wurf verschiedene Väter haben können.
Keimruhe: Nach der Paarung wächst der Embryo zunächst nicht weiter und nistet sich erst im November in der Gebärmutter ein, etwa sechs Wochen vor der Geburt. Die gesamte Tragzeit dauert dadurch 6 bis 7 Monate.
Geburt in der Winterhöhle: Die Jungen werden im Winter geboren, meist zwischen Dezember und Februar. Ein Wurf besteht aus 1 bis 4 Jungen, meist 2 oder 3. Die Neugeborenen sind etwa so groß wie eine Ratte und wiegen nur 300 bis 500 g. Sie sind blind, fast nackt und völlig hilflos. In der Höhle trinken sie die sehr fettreiche Milch der Mutter. Mit drei Monaten wiegen sie schon rund 15 kg.
Aufwachsen: Die Jungen bleiben 1,5 bis 2,5 Jahre bei der Mutter. Eine Bärin bekommt deshalb höchstens alle zwei Jahre Junge. Männliche Bären töten manchmal Jungtiere, deshalb gehen Mütter mit Jungen ihnen aus dem Weg und verteidigen ihren Nachwuchs heftig.
Geschlechtsreife: Weibchen werden mit etwa 3,5 Jahren geschlechtsreif, Männchen mit etwa 5,5 Jahren. Ihre ersten Jungen bekommen Weibchen meist erst mit 4 bis 8 Jahren. Braunbären vermehren sich damit sehr langsam.
Lebensdauer: Wie alt Braunbären in freier Natur werden, ist kaum untersucht. Sie können wohl etwa 25 Jahre alt werden. In Zoos liegt die mittlere Lebenserwartung bei etwa 22 Jahren für Männchen und 27 Jahren für Weibchen.
Feinde und Gefährdung
Natürliche Feinde: Erwachsene Braunbären haben kaum Feinde. In Russland kommt es sehr selten vor, dass Tiger Bären angreifen. Jungbären sind vor allem durch männliche Bären gefährdet.
Mensch: Die größte Gefahr ist der Mensch. Bären werden legal und illegal gejagt, im Fernen Osten Russlands auch für den Handel mit Gallenblasen und Tatzen. Straßen, Bahnlinien und andere Bauten zerschneiden ihren Lebensraum und fordern Opfer. Manche Populationen in Europa sind so klein und abgeschnitten, dass unklar ist, ob sie langfristig überleben können. In den französischen Pyrenäen wurden deshalb zusätzliche Bären ausgesetzt.
Gefährdungsstatus: Weltweit gilt der Braunbär als nicht gefährdet (Least Concern) (McLellan et al., 2017). Die Braunbären von Bhutan, China, der Mongolei und Mexiko stehen in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES), alle anderen in Anhang II.
Braunbär und Mensch
Braunbären sind von Natur aus vorsichtig und weichen Menschen meist aus. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt sind Angriffe auf Menschen äußerst selten. Gefährlich wird es vor allem, wenn ein Bär bedrängt wird, wenn eine Mutter ihre Jungen verteidigt oder wenn Bären gelernt haben, dass es bei Menschen Futter gibt.
Was tun bei einer Begegnung? Das Landesamt empfiehlt:
- Stehen bleiben, Abstand halten und den Bären mit ruhigem Sprechen auf sich aufmerksam machen.
- Nicht wegrennen, nicht nähern und nichts nach dem Bären werfen.
- Langsam zurückgehen und dem Bären einen Ausweg lassen.
- Richtet sich ein Bär auf, ist das keine Drohung: Er will die Lage nur besser überblicken.
- Greift ein Bär an, flach auf den Bauch legen, die Hände im Nacken verschränken und warten, bis er weg ist.
- Bären niemals füttern und keine Essensreste liegen lassen.
Häufige Fragen zum Braunbären
Wie groß und schwer wird ein Braunbär?
Ein Braunbär ist ohne Schwanz 1 bis 2,8 m lang und an der Schulter bis zu 1,5 m hoch. Männchen wiegen 130 bis 550 kg, Weibchen 80 bis 250 kg. Europäische Braunbären sind kleiner und wiegen 75 bis 350 kg.
Was ist der Unterschied zwischen Braunbär und Grizzlybär?
Der Grizzlybär ist ein Braunbär, und zwar die nordamerikanische Form. Braunbären gibt es außerdem in Europa und Asien. Die Bezeichnung Grizzly wird vor allem für die Braunbären im Landesinneren Nordamerikas verwendet.
Gibt es Braunbären in Deutschland?
Nicht dauerhaft. Der letzte wild lebende Bär wurde 1835 in Bayern erschossen. Seitdem kommen nur ab und zu einzelne Bären nach Bayern, meist junge Männchen aus dem italienischen Trentino, zum Beispiel 2006, 2019 und 2023.
Was frisst ein Braunbär?
Vor allem Pflanzen wie Beeren, Nüsse, Gräser und Wurzeln, dazu Ameisen, Honig, Aas, Nagetiere und Jungtiere von Hirschen. An den Küsten Nordamerikas sind Lachse eine wichtige Nahrung.
Hält der Braunbär Winterschlaf?
Nein, sie halten Winterruhe: 2 bis 6 Monate, im hohen Norden bis zu 7 Monate. Ihre Körpertemperatur sinkt dabei nur wenig, anders als bei echten Winterschläfern.
Ist der Braunbär gefährlich?
Braunbären sind stark genug, um Menschen schwer zu verletzen. Angriffe sind aber äußerst selten, denn Bären gehen Menschen normalerweise aus dem Weg. Bei einer Begegnung: ruhig bleiben, Abstand halten, langsam zurückgehen.
Ähnliche Tiere
- Grizzlybär - der Braunbär Nordamerikas
- Eisbär - der nächste Verwandte des Braunbären
- Amerikanischer Schwarzbär - kleiner, lebt in Nordamerika teils im selben Gebiet
- Kragenbär - ein Bär aus Asien, der ebenfalls Wälder bewohnt
- Wolf - neben Bär und Luchs das dritte große Raubtier Europas
- Luchs - ein weiteres großes Raubtier, das nach Bayern zurückgekehrt ist
Quellen
- McLellan, B. N., Proctor, M. F., Huber, D. & Michel, S. (2017): Ursus arctos. The IUCN Red List of Threatened Species
- Brown Bear (Ursus arctos) Fact Sheet - San Diego Zoo Wildlife Alliance Library
- Brown bear - Large Carnivore Initiative for Europe (LCIE)
- Braunbär (Ursus arctos) - Artenporträt, Bundesamt für Naturschutz
- FAQ: Bär - Bayerisches Landesamt für Umwelt
- Der Braunbär in Bayern: Bejagt, ausgerottet, zurückgekehrt - BUND Naturschutz in Bayern
Größenvergleich
Ein Braunbär erreicht eine Körpergröße von 1 bis 2,8 m. Damit passt er bequem zwischen einen Fußball (22 cm) und einen Elefanten (3,5 m) auf unserer Vergleichsskala. Das bedeutet: Der Braunbär ist etwa 9-mal so groß wie ein Fußball.
Gewichtsvergleich
Ein Braunbär bringt 80 bis 550 kg auf die Waage. Das ist schwerer als ein Erwachsener (75 kg), aber leichter als ein Auto (1,5 t). Anders ausgedrückt: Der Braunbär wiegt so viel wie etwa 4 Erwachsene.