Erdkröte
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Kurz erklärt
Die Erdkröte ist die größte und häufigste Kröte in Deutschland. Sie hat eine warzige, braune Haut und auffällige goldene Augen. Jedes Frühjahr wandert sie zu ihrem Laichgewässer und muss dabei oft Straßen überqueren. Deshalb stellen Naturschützer an vielen Orten Krötenzäune auf und tragen die Tiere sicher über die Straße.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Bufo bufo |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Kopf-Rumpf-Länge in Mitteleuropa: Weibchen bis 12 cm (ausnahmsweise bis 16,5 cm), im Schnitt 7,8 cm; Männchen bis 9 cm, im Schnitt 6,5 cm |
| Körpergewicht | Männchen im Mittel etwa 35 g, Weibchen etwa 100 g, Weibchen mit Laich bis 130 g |
| Ernährung | Fleischfresser: Regenwürmer, Tausendfüßer, Laufkäfer, Spinnen, Schnecken, Raupen und nachtaktive Insekten; Kaulquappen fressen Plankton und Pflanzenbeläge |
| Lebenserwartung | Im Freiland wahrscheinlich höchstens 10 bis 15 Jahre; im Terrarium sind 36 Jahre belegt |
| Sozialverhalten | Lebt im Sommer in einem eigenen Revier; zur Laichzeit Massenversammlungen am Gewässer |
| Herkunft | Europa und Asien |
| Verbreitung | Fast ganz Europa (nicht in Irland, auf Island und in Nordskandinavien), in Russland bis zum Baikalsee; in Deutschland fast flächendeckend AsienEuropa |
| Entdeckung | Erstbeschreibung 1758 durch Carl von Linné (als Rana bufo) |
| Gefährdung | LC Nicht gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2023) |
| Sonstiges | Lurch des Jahres 2012. Rote Liste Deutschland (2020): ungefährdet. Wie alle heimischen Amphibien ist die Erdkröte besonders geschützt. |
Was ist eine Erdkröte?
Die Erdkröte (Bufo bufo) ist ein Froschlurch aus der Familie der Kröten. Sie ist die größte heimische Krötenart und zusammen mit dem Grasfrosch die häufigste Amphibienart in Deutschland. Ihr wissenschaftlicher Name bedeutet einfach „Kröte“. Carl von Linné beschrieb sie im Jahr 1758, damals noch unter dem Namen Rana bufo.
Ältere Namen sind Gemeine Kröte, Graue Kröte, Feld- oder Lehmkröte.
Keine andere Amphibienart steht so sehr für den Naturschutz an Straßen wie die Erdkröte. Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) wählte sie deshalb zum Lurch des Jahres 2012.
Eine oder mehrere Arten? Heute weiß man, dass zur Verwandtschaft der Erdkröte mehrere Arten gehören. Die Erdkröten im westlichen Mittelmeerraum und in Nordafrika werden als eigene Art geführt, die Riesenerdkröte (Bufo spinosus). Weitere nahe Verwandte leben im Kaukasus und im Iran. Diese Seite beschreibt die Erdkröte im engeren Sinn, die bei uns lebt.
Aussehen und Körperbau
Größe: In Mitteleuropa werden Weibchen bis 12 cm lang, in Ausnahmefällen sogar bis 16,5 cm. Männchen erreichen höchstens 9 cm. Gemessen wird dabei von der Schnauze bis zum Hinterende, ohne die Beine. Im Durchschnitt sind Männchen etwa 6,5 cm und Weibchen 7,8 cm lang. Nach der Geschlechtsreife wachsen Erdkröten nur noch 1 bis 3 mm pro Jahr.
Gewicht: Männchen wiegen im Mittel etwa 35 g, Weibchen etwa 100 g. Weibchen mit Laich im Bauch bringen bis zu 130 g auf die Waage.
Körper und Haut: Die Erdkröte ist gedrungen gebaut und hat einen breiten, kantigen Kopf mit abgerundeter Schnauze. Ihre Haut ist eher trocken und auf dem Rücken mit vielen runden Warzen besetzt. Direkt hinter den Augen liegen zwei wulstige Ohrdrüsen (Parotoiden). Ein Trommelfell ist von außen nicht zu sehen, und eine äußere Schallblase fehlt. Die Hinterbeine sind kurz, die Schwimmhäute reichen nur bis zur Hälfte der längsten Zehe.
Farbe: Die Oberseite ist meist braun oder grau, manchmal olivfarben oder rötlich, selten schwarzbraun, ziegelrot oder orange. Manche Tiere haben dunkle Flecken. Der Bauch ist hellbraun bis grau und oft dunkel marmoriert.
Die goldenen Augen: Besonders schön sind die Augen mit der waagerechten Pupille. Die Iris leuchtet dunkelgelb, orange, rotgolden oder kupferfarben. Schon früher sprach man von „güldenen Augen“.
Männchen oder Weibchen? Weibchen sind deutlich größer. Männchen haben kräftigere Oberarme. Zur Paarungszeit wachsen ihnen an den Innenseiten der Finger schwarze, verhornte Schwielen, mit denen sie sich am Weibchen festhalten.
Ist die Erdkröte giftig?
Ja, ein wenig: Kröten bilden in ihren Ohrdrüsen ein giftiges Sekret. Trotzdem hat die Erdkröte viele Fressfeinde (siehe unten). Auch ihre Kaulquappen haben Strategien entwickelt, um nicht gefressen zu werden. Deshalb ist die Erdkröte in Fischteichen oft die einzige Amphibienart, die dort überleben kann.
Verbreitung und Lebensraum
Die Erdkröte lebt in fast ganz Europa. Sie fehlt nur in Irland, auf Island und im Norden Skandinaviens. Nach Norden reicht ihr Gebiet bis etwa zum 68. Breitengrad in Finnland, nach Osten durch Russland bis zum Baikalsee. In den Schweizer Alpen steigt sie bis auf 2.300 m.
In Deutschland kommt die Erdkröte fast überall vor, vom Meeresspiegel bis in 1.720 m Höhe. Dünn besiedelt sind nur reine Ackerlandschaften, große Nadelforste und einige Inseln. Auf den Ostfriesischen Inseln fehlt sie von Natur aus.
Das ganze Jahr in drei Lebensräumen: Eine Erdkröte braucht im Laufe des Jahres verschiedene Orte:
- Laichgewässer: größere Stillgewässer wie Teiche, Weiher und Seen, aber auch kleinere Gewässer
- Sommerlebensraum: vor allem Laub- und Mischwälder, außerdem Hecken, Wiesen, Parks, Friedhöfe, Obstplantagen und naturnahe Gärten. Hier hat jede Kröte ein eigenes Revier von 500 bis 4.500 m².
- Winterquartier: frostfreie Stellen im Boden, oft im Wald, bis zu 70 oder 80 cm tief
Zwischen diesen Orten wandert die Erdkröte hin und her. Durchschneidet eine Straße den Weg, wird es gefährlich.
Ernährung
Die Erdkröte ist nicht wählerisch. Sie frisst fast jedes Tier, das sich bewegt und nicht zu groß ist. Vor allem jagt sie Regenwürmer, Tausendfüßer, Laufkäfer, Spinnen, Schnecken, Raupen und nachtaktive Insekten. Als gefräßiger Vertilger sogenannter Schadinsekten ist sie auch für die Landwirtschaft nützlich.
Die Kaulquappen ernähren sich anders: Sie filtern winzige Lebewesen aus dem Wasser und raspeln mit Hornschnäbeln und Hornzähnchen Beläge von Pflanzen und vom Gewässergrund. Außerdem fressen sie tote Tiere im Wasser, etwa verendete Fische, bis nur noch das Skelett übrig bleibt. So helfen sie, das Gewässer sauber zu halten.
Verhalten und Lebensweise
Im Sommer ist die Erdkröte dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber versteckt sie sich unter Laub, Steinen, Baumstümpfen, in Komposthaufen oder in verlassenen Gängen von Mäusen und anderen Kleinsäugern. Erst am Abend geht sie auf Jagd.
Ab Mitte oder Ende September graben sich Erdkröten zum Überwintern in den Boden ein. Jungtiere und einzelne erwachsene Tiere sind aber noch bis in den November oder Dezember unterwegs.
Die Krötenwanderung
Jedes Frühjahr machen sich die Erdkröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Viele kehren dabei an das Gewässer zurück, in dem sie selbst geboren wurden.
Wann geht es los? Einzelne Kröten sind schon im Januar unterwegs. Die Hauptwanderung beginnt, wenn es wärmer wird (5 bis 10 °C) und regnet. Ideal sind regnerische Nächte mit mehr als 5 °C. Im Tiefland ist das oft schon Ende Februar oder Anfang März der Fall, in höheren Lagen wie auf der Schwäbischen Alb erst Ende März oder Anfang April. Fachleute beobachten, dass die Kröten wegen des Klimawandels früher laichen. In den Alpen hat sich der Termin schon um drei bis vier Wochen nach vorne verschoben.
Wie weit wandern sie? Meist gut einen Kilometer, manche Erdkröten schaffen sogar mehr als drei Kilometer.
Huckepack zum Teich: Die Männchen warten an übersichtlichen Stellen auf Weibchen, auch auf Straßen. Sie sitzen dabei hoch aufgerichtet und halten Ausschau. Entdecken sie ein Weibchen, klettern sie auf seinen Rücken und umklammern es mit den Armen. So lassen sie sich oft Hunderte Meter weit zum Gewässer tragen. Weil es viel mehr Männchen als Weibchen gibt, umklammern Männchen manchmal alles, was einem Weibchen ähnelt, sogar einen Frosch oder ein Stück Holz. Erwischt ein Männchen versehentlich ein anderes Männchen, stößt dieses einen Befreiungsruf aus, der wie „öng-öng“ klingt.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Erdkröten sind Explosivlaicher: Fast alle Tiere einer Gruppe kommen gleichzeitig am Gewässer an und legen ihren Laich innerhalb weniger Tage ab. Am Gewässer kämpfen oft mehrere Männchen um ein Weibchen. Manchmal wird das Weibchen dabei unter Wasser gedrückt und ertrinkt.
Der Laich: Das Weibchen presst zwei Laichschnüre aus, das Männchen befruchtet die Eier dabei außerhalb des Körpers. Eine Laichschnur ist 2 bis 5 m lang und 5 bis 8 mm dick. Darin liegen die schwarzen, etwa 1,5 bis 2 mm großen Eier in zwei bis vier Reihen. Die meisten Laichschnüre enthalten 2.000 bis 3.600 Eier, der Rekord liegt bei 6.840 Eiern. Das Weibchen befestigt die Schnüre an Schilfstängeln oder spannt sie zwischen Binsenhalmen und Ästen im Wasser auf.
Die Kaulquappen: Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Larven nach zwei bis vier Wochen. Sie sind dann nur 3 bis 5 mm lang, oben samtschwarz und unten grauschwarz. Die dunkle Farbe hilft ihnen, sich in der Sonne aufzuwärmen. Erdkrötenkaulquappen schwimmen oft in riesigen Schwärmen aus Tausenden Tieren. Wird eine Kaulquappe verletzt, gibt ihre Haut einen Schreckstoff ins Wasser ab, und die anderen Kaulquappen fliehen sofort.
Vom Wasser an Land: Nach etwa zehn Wochen haben die Kaulquappen Hinterbeine, kurz darauf brechen die Vorderbeine durch. Die ganze Entwicklung vom Ei bis zur kleinen Kröte dauert zwei bis vier Monate. Meist zwischen Anfang Juni und Mitte Juli verlassen die Jungkröten das Wasser, oft alle auf einmal. Diese Massenwanderung nennt man im Volksmund „Froschregen“.
Erwachsen werden: Die meisten Männchen pflanzen sich im dritten Lebensjahr zum ersten Mal fort, Weibchen erst mit vier oder fünf Jahren. In der Regel laicht ein Weibchen nur ein einziges Mal in seinem Leben.
Lebensdauer: Im Terrarium wurde eine Erdkröte 36 Jahre alt. In freier Natur sind wahrscheinlich höchstens 10 bis 15 Jahre möglich.
Feinde
Erdkröten haben viele Fressfeinde:
- im Wasser: Fische, Libellenlarven, Wasserkäfer, Wasserwanzen und Egel fressen Kaulquappen
- Vögel:Mäusebussard, Uhu, Waldkauz, Graureiher und Rabenvögel
- Säugetiere: Der Iltis holt die Kröten zur Laichzeit teils massenhaft aus dem Wasser. Auch Ratten, Waschbären, Dachse und die Wasserspitzmaus fressen Erdkröten.
- Schlangen: Vor allem die Ringelnatter jagt Erdkröten. Trifft eine Kröte auf sie, bläht sie sich auf und stellt sich hoch auf die Beine. Manchmal zieht sich die Schlange dann zurück.
Ein besonders gefährlicher Feind ist die Erdkröten-Goldfliege. Sie legt ihre Eier an der Kröte ab, und die Larven fressen die Kröte von innen auf. Bemerkt die Kröte die Eier rechtzeitig, häutet sie sich schnell und frisst die alte Haut samt Fliegeneiern auf.
Gefährdung und Amphibienschutz an Straßen
Rote Liste: In der Roten Liste der Amphibien Deutschlands von 2020 gilt die Erdkröte als ungefährdet und sehr häufig. Langfristig sind die Bestände aber mäßig zurückgegangen, und in den letzten Jahren nehmen sie weiter ab. Auf der Roten Liste der IUCN ist sie als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft (2023). Wie alle heimischen Amphibien ist die Erdkröte in Deutschland besonders geschützt.
Gefahren: Die größte Gefahr ist der Straßenverkehr. Jedes Jahr sterben Hunderttausende Erdkröten auf der Wanderung, dazu kommen unzählige winzige Jungkröten im Sommer. Viele Tiere werden gar nicht direkt überfahren: Nach Untersuchungen von Prof. Dietrich Hummel von der TU Braunschweig tötet sie schon der Unterdruck, den Autos am Boden erzeugen. Weitere Gefahren sind Gift und Dünger aus der Landwirtschaft, die ins Laichgewässer gelangen, das Zuschütten von Kleingewässern, eintönige Nadelwälder und Schächte oder Gullys, in die Kröten hineinfallen.
So funktioniert ein Krötenzaun
An vielen Straßen stellen Naturschutzgruppen im Frühjahr niedrige Krötenzäune auf. Die wandernden Kröten laufen am Zaun entlang und fallen in eingegrabene Eimer. Helferinnen und Helfer kontrollieren die Eimer jeden Tag, am besten am frühen Abend und am frühen Morgen. Sie tragen die Tiere in Transporteimern über die Straße und notieren dabei, wie viele Tiere welcher Art und welchen Geschlechts sie gefunden haben. Die Saison dauert meist zwei bis drei Monate, mit dem Höhepunkt um Mitte März.
Auch Schulklassen können mithelfen und zum Beispiel einen Zaunabschnitt betreuen. Ansprechpartner sind die örtlichen Naturschutzgruppen.
Tunnel, Sperrungen und Tempo 30
Wo jedes Jahr viele Amphibien wandern, sind fest eingebaute Anlagen mit Leitwänden und Tunneln unter der Straße sicherer. Die Kröten können sie selbstständig und zu jeder Zeit durchqueren. Gebaut werden solche Anlagen von den Straßenbauverwaltungen. Weitere Hilfen sind:
- Straßensperrungen in den Hauptwandernächten oder nachts während der Wanderzeit
- Tempolimits, denn bei Tempo 30 wäre der gefährliche Unterdruck so gering, dass viele Tiere überleben würden
- abgeflachte Bordsteine, über die Kröten die Straße verlassen können
- gesicherte Gullys und Schächte, etwa mit engmaschigen Gittern oder Rohren, die etwa 20 cm über den Boden hinausragen
Im eigenen Garten hilft ein naturnaher Teich ohne Fische, ein Stück wilde Ecke und der Verzicht auf Gift. Autofahrer sollten auf Schilder zur Krötenwanderung achten und langsam fahren.
Häufige Fragen zur Erdkröte
Warum wandern Kröten über die Straße?
Erdkröten leben im Sommer und Winter an Land, oft im Wald, legen ihre Eier aber im Wasser ab. Im Frühjahr wandern sie deshalb zu ihrem Laichgewässer, oft zu dem, in dem sie selbst geboren wurden. Liegt eine Straße dazwischen, müssen sie sie überqueren.
Wann ist die Krötenwanderung?
Meist von Ende Februar bis April, je nach Wetter und Höhenlage. Die Kröten wandern vor allem in regnerischen Nächten mit mehr als 5 °C. Der Höhepunkt liegt oft um Mitte März.
Was frisst eine Erdkröte?
Fast alles, was sich bewegt und klein genug ist, vor allem Regenwürmer, Käfer, Spinnen, Schnecken, Tausendfüßer und Raupen. Kaulquappen fressen Plankton, Pflanzenbeläge und tote Tiere.
Ist die Erdkröte giftig?
Kröten bilden in den Ohrdrüsen hinter den Augen ein giftiges Sekret. Bei einer Krötenzaunaktion lernen Helfer, wie man die Tiere richtig anfasst.
Wie alt wird eine Erdkröte?
In freier Natur wahrscheinlich höchstens 10 bis 15 Jahre. Im Terrarium ist ein Alter von 36 Jahren belegt.
Ähnliche Tiere
- Grasfrosch - profitiert ebenfalls von Krötenzäunen und zählt wie die Erdkröte zu den häufigsten Amphibien
- Teichmolch - gehört ebenfalls zu den häufigsten Amphibien in Deutschland
- Aga-Kröte - eine andere Krötenart
- Frosch - Überblick über die Froschlurche
- Ringelnatter - der wichtigste Fressfeind unter den Schlangen
Quellen
- Die Erdkröte - Lurch des Jahres 2012. Aktionsbroschüre der DGHT-AG Feldherpetologie und Artenschutz (PDF)
- Das Leben der Erdkröte im Jahresverlauf - AG Feldherpetologie und Artenschutz der DGHT
- Erdkröte - Rote Liste der Amphibien Deutschlands (Rote-Liste-Gremium Amphibien und Reptilien 2020), Rote-Liste-Zentrum
- Amphibienschutz: Gefährliche Wanderung - NABU
- Kröten - Lexikon der Biologie kompakt, Spektrum.de
- IUCN SSC Amphibian Specialist Group (2023): Bufo bufo. The IUCN Red List of Threatened Species
Größenvergleich
Stell dir vor, du stellst eine 1-Euro-Münze (2,3 cm) neben eine Erdkröte: Die Erdkröte ist um einiges größer. Neben einem Fußball (22 cm) wirkt sie mit ihren 5 bis 12 cm aber wiederum etwas kleiner. Genauer gesagt ist die Erdkröte etwa 4-mal so groß wie eine 1-Euro-Münze und rund 3-mal kleiner als ein Fußball.
Gewichtsvergleich
Mit 35 bis 130 g gehört die Erdkröte zu den leichteren Tieren in unserem Lexikon. Zum Vergleich: Eine 1-Euro-Münze wiegt nur 7,5 g, während ein Fußball mit 430 g deutlich mehr auf die Waage bringt. Man bräuchte ungefähr 11 1-Euro-Münzen, um so viel zu wiegen wie eine Erdkröte!