Fingertier

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Fingertier mit großen orangefarbenen Augen und zottigem dunklem Fell klammert sich nachts in einer Astgabel an eine Nuss
nomis-simon / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

Kurz erklärt

Das Fingertier, auch Aye-Aye genannt, ist ein nachtaktiver Primat, der nur auf Madagaskar lebt. Mit seinem extrem dünnen Mittelfinger klopft es auf Baumrinde, horcht nach Käferlarven und zieht sie dann aus dem Holz. Es ist der größte nachtaktive Primat der Welt. Weil sein Wald verschwindet und manche Menschen es für einen Unglücksboten halten, ist es stark gefährdet.

Steckbrief

Wissenschaftl. NameDaubentonia madagascariensis
Abstammung
  • Klasse: Säugetiere
  • Ordnung: Primaten (Primates)
  • Unterordnung: Feuchtnasenprimaten (Strepsirrhini)
  • Familie: Fingertiere (Daubentoniidae)
  • Gattung: Daubentonia
  • Art: Fingertier
KörpergrößeKopf-Rumpf-Länge 30 bis 44 cm (die Quellen weichen voneinander ab), dazu ein buschiger Schwanz von 44 bis 53 cm
Körpergewicht2,4 bis 2,6 kg; Weibchen sind etwas leichter als Männchen
ErnährungAllesfresser: vor allem Insektenlarven aus dem Holz, dazu harte Samen und Nüsse, Früchte, Nektar, Baumsäfte, Pilze und Eier; in Plantagen auch Kokosnüsse, Litschis, Zuckerrohr und Mangos
LebenserwartungIn Menschenobhut bis zu 24 Jahre
SozialverhaltenEinzelgänger; die Streifgebiete der Männchen überlappen sich, die der Weibchen nicht
HerkunftMadagaskar
Verbreitung Nur auf Madagaskar, vor allem im Osten, Norden und mittleren Westen der Insel; vom Meeresspiegel bis 1.875 m Höhe Afrika
Entdeckung1788 von Gmelin als Sciurus madagascariensis beschrieben
GefährdungEN Stark gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2020)
SonstigesDas Fingertier ist die einzige lebende Art seiner Familie. Im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) steht es in Anhang I, der internationale Handel ist damit verboten.

Ein ungewöhnlicher Primat aus Madagaskar

Das Fingertier (Daubentonia madagascariensis) gilt als einer der seltsamsten Primaten der Welt. Es lebt nur auf Madagaskar, der großen Insel vor der Ostküste Afrikas, und gehört wie die Lemuren zu den Feuchtnasenprimaten. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von rund 30 bis 44 cm ist es der größte nachtaktive Primat der Erde.

Auf den ersten Blick sieht das Fingertier gar nicht wie ein Affenverwandter aus. Es hat riesige Ohren, ein zotteliges Fell, einen buschigen Schwanz und vorn im Maul große Nagezähne, die ein Leben lang nachwachsen. Das gibt es bei keinem anderen Primaten. Als der Naturforscher Gmelin das Tier 1788 wissenschaftlich beschrieb, stellte er es deshalb in die Gattung Sciurus, zu der die Eichhörnchen gehören. Heute weiß man, dass es ein Primat ist. Es ist sogar die einzige lebende Art in seiner eigenen Familie, den Fingertieren (Daubentoniidae). Aus Knochenfunden kennt man noch eine ausgestorbene Art, Daubentonia robusta, die etwa 30 Prozent größer war.

Der Name "Aye-Aye" stammt vielleicht von einem Laut, den die Tiere ausstoßen, wenn sie aus ihrem Nest flüchten. Er klingt wie "hai-hai".

Aussehen und Körperbau

  • Größe: Kopf und Rumpf messen je nach Quelle 30 bis 44 cm. Der buschige Schwanz ist mit 44 bis 53 cm länger als der Körper. Tiere aus dem Osten Madagaskars sind meist größer als solche aus dem Nordwesten.
  • Gewicht: Erwachsene wiegen 2,4 bis 2,6 kg. Weibchen sind etwas leichter als Männchen.
  • Fell: Das Fell ist dunkel graubraun. Unter langen, schwarzbraunen Haaren mit weißen Spitzen liegt eine dichte Schicht aus kurzen, hellen Haaren. Dadurch wirkt das Tier struppig. Gesicht, Kehle und Brust sind heller. Wenn ein Fingertier aufgeregt ist, stellt es die langen weißen Haare auf und sieht dann fast doppelt so groß aus.
  • Kopf: Der Kopf ist rund mit kurzer Schnauze und rosa Nase. Die großen Augen schauen nach vorn. Die Ohren sind riesig, nackt, schwarz und sehr beweglich.
  • Zähne: Die Schneidezähne sind groß und wachsen ständig nach, nur ihre Vorderseite ist mit Zahnschmelz überzogen. Eckzähne fehlen, dahinter folgt eine große Zahnlücke.
  • Hände: Hände und Füße sind schwarz und haben lange Finger. Der Mittelfinger ist besonders: Er ist sehr dünn, knochig und biegsam. Er sieht fast aus wie ein dürrer Zweig.

Der Klopffinger: So findet das Fingertier Larven im Holz

Ein großer Teil der Nahrung des Fingertiers steckt unsichtbar im Holz: die Larven von Käfern und Schmetterlingen, die sich durch Äste und Stämme fressen. Um sie zu finden, hat das Fingertier eine Jagdtechnik entwickelt, die man Klopfsuche nennt.

  1. Klopfen: Das Fingertier läuft einen Ast entlang und tippt dabei schnell und immer wieder mit dem Mittelfinger auf die Rinde.
  2. Horchen: Gleichzeitig richtet es seine großen Ohren nach vorn. Am Klang erkennt es, wo unter der Rinde ein hohler Fraßgang liegt. Ob es dabei den Hohlraum hört oder die Larve selbst, die sich durch das Holz nagt, ist unter Fachleuten noch umstritten.
  3. Nagen: Hat es eine Stelle gefunden, reißt es mit den kräftigen Nagezähnen ein Loch in die Rinde.
  4. Angeln: Dann schiebt es den dünnen Mittelfinger in den Gang, hakt die Larve mit der Fingerspitze ein und zieht sie heraus.

Den Mittelfinger nutzt das Fingertier auch für andere Aufgaben. Damit kratzt es das Fruchtfleisch aus Kokosnüssen, holt den Inhalt aus Eiern, schöpft Wasser zum Mund und pflegt sein Fell. Im Duke Lemur Center in den USA öffnen Fingertiere Eier mit ihren Zähnen nur an einer kleinen Stelle. Danach löffeln sie das Eigelb mit dem Finger heraus, die übrige Schale bleibt heil. Beim Laufen schützen die Tiere den empfindlichen Finger, indem sie ihn einrollen oder ihr Gewicht nach hinten verlagern.

Verbreitung und Lebensraum

Das Fingertier kommt nur auf Madagaskar vor. Die meisten Tiere leben im Osten, Norden und im mittleren Westen der Insel. In kleinen Beständen findet man es aber in vielen Küstengebieten. Lange galt es als eines der seltensten Säugetiere der Welt. Inzwischen weiß man, dass es weiter verbreitet ist als gedacht. Es lebt aber nirgends dicht, und in freier Natur bekommt man es nur sehr selten zu sehen.

Lebensraum: Das Fingertier ist anpassungsfähig. Es lebt im Regenwald, in Trockenwäldern, Küstenwäldern, Mangroven und trockenem Buschwald. Auch in Plantagen mit Zuckerrohr, Kokospalmen oder Gewürznelken taucht es auf. Man findet es vom Meeresspiegel bis in 1.875 m Höhe. Die meiste Zeit verbringt es oben in den Baumkronen, gelegentlich läuft es aber auch über den Boden.

Ernährung

Das Fingertier ist ein Allesfresser. Was es frisst, hängt vom Ort und von der Jahreszeit ab.

  • Insektenlarven: Den größten Teil seiner aktiven Zeit verbringt es mit der Suche nach Larven im Holz, besonders nach den Larven von Bockkäfern.
  • Harte Samen und Nüsse: Sehr wichtig sind die Samen des Ramy-Baums (Canarium madagascariense). Wo es diese Bäume gibt, kommen oft auch Fingertiere vor.
  • Weitere Nahrung: Früchte, Bambustriebe, Blüten, Nektar des Baums der Reisenden, Baumsäfte, Pilze, Honig und Eier.
  • Plantagen: Fingertiere fressen auch Kokosnüsse, Litschis, Zuckerrohr und Mangos. Der Schaden kann groß sein: In einem Fall zerstörten sie in zwei Dörfern 80 bis 100 Prozent der Kokosnussernte.

Fingertiere sind sehr laute Esser. Pro Tag nehmen sie in freier Natur etwa 240 bis 342 Kilokalorien zu sich.

Verhalten und Lebensweise

Nachtaktiv: Den Tag verschlafen Fingertiere zusammengerollt in einem großen, schalenförmigen Nest hoch oben in den Bäumen. Dabei legen sie den Schwanz über den Körper. Ein Nest wird an verschiedenen Tagen oft von verschiedenen Tieren benutzt. Etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang werden die Tiere munter, Männchen meist früher als Weibchen. Nachts sind sie viel unterwegs: Nach Angaben des Duke Lemur Center verbringen sie bis zu 80 Prozent der Nacht mit Fressen und Herumziehen.

Einzelgänger: Fingertiere leben meist allein. Trotzdem treffen sie sich manchmal und suchen gemeinsam Futter. Die Streifgebiete der Männchen sind mit 125 bis 215 Hektar viel größer als die der Weibchen mit 30 bis 40 Hektar. Die Gebiete von Männchen überschneiden sich, die von Weibchen nicht. Begegnen sich zwei Weibchen, sind sie aggressiv zueinander. Ihre Gebiete markieren Fingertiere mit Duftstoffen.

Laute: Ein schriller Schrei zeigt Aggression an. Einen kurzen Laut, der wie "tiss" klingt, stoßen die Tiere aus, wenn Menschen oder Lemuren auftauchen.

Klettern: Fingertiere hängen oft kopfüber an Ästen. Sie springen von Ast zu Ast und können mit dem Kopf voran einen Stamm hinunterklettern. Dabei hilft ihnen ihr kräftiger, abspreizbarer großer Zeh.

Fortpflanzung und Nachwuchs

Fingertiere können sich das ganze Jahr über fortpflanzen. Ist ein Weibchen paarungsbereit, ruft es nach Männchen. Bis zu sechs Männchen versammeln sich dann um das Weibchen und streiten heftig um die Paarung. Ein Weibchen paart sich während einer Brunst mit mehreren Männchen.

Geburt: Die Tragzeit dauert nach den Quellen 152 bis 172 Tage, also etwa fünf bis sechs Monate. Meist kommt nur ein einziges Junges zur Welt. Ein Weibchen bekommt nur alle 2 bis 3 Jahre Nachwuchs. Fingertiere vermehren sich also sehr langsam.

Aufzucht: Neugeborene wiegen 90 bis 140 g. Sie haben in den ersten Wochen grüne Augen und Schlappohren. Die Mutter trägt das Junge im Maul und lässt es im Nest zurück, wenn sie auf Futtersuche geht. Mit etwa drei Monaten beginnt das Junge, feste Nahrung zu fressen, ab etwa fünf Monaten regelmäßig. Weil die Klopfsuche schwer zu lernen ist, bleibt der Nachwuchs sehr lange bei der Mutter. Selbstständig werden die Jungen erst mit 18 Monaten bis zwei Jahren. Wann Fingertiere geschlechtsreif werden, geben die Quellen unterschiedlich an: von etwa zwei Jahren bis zu drei bis fünf Jahren bei Weibchen.

Lebenserwartung: In Menschenobhut werden Fingertiere bis zu 24 Jahre alt.

Unglücksbote oder Ahnengeist? Das Fingertier im Glauben Madagaskars

Auf Madagaskar spielen Tabus eine große Rolle. Sie heißen dort "fady". Ein fady kann ein Tier, einen Ort, eine Handlung oder eine Speise betreffen und unterscheidet sich von Dorf zu Dorf.

Über das Fingertier gibt es besonders viele Geschichten. Eine Studie aus dem Jahr 2025 hat dazu 219 Menschen in 36 Dörfern in drei Regionen im Osten Madagaskars befragt. Die Ergebnisse zeigen, wie verschieden der Glaube ist:

  • Unglücksbote: In allen drei Regionen glauben Menschen, dass das Fingertier unter bestimmten Umständen Unglück, Unfälle oder sogar Tod bringen kann. Zum Beispiel, wenn man es tagsüber sieht, wenn es ins Dorf kommt oder wenn man noch im Wald über eine Begegnung spricht.
  • Töten oder schonen: In einer Region war es eine häufige Antwort, das Tier sofort zu töten, um das Unglück abzuwenden. In einer anderen Region sagten dagegen manche Befragte, dass gerade das Töten Unglück bringt.
  • Tabu: 88 Prozent der Befragten, die dazu antworteten, hielten das Fingertier für fady.
  • Bestattung wie ein Mensch: Fast die Hälfte der Befragten beschrieb Rituale für ein tot aufgefundenes Fingertier. Manche davon ähneln menschlichen Beerdigungen.

Die Forscher erklären diese Bräuche mit der Vorstellung, dass im Fingertier ein Geist wohnt, entweder ein böser Geist oder der Geist von Vorfahren. Sie warnen davor, das Fingertier nur als böses Tier darzustellen. Das Bild sei viel vielfältiger und von Ort zu Ort verschieden.

Feinde und Gefährdung

Feinde: Die Fossa, eines der größten Raubtiere Madagaskars, kann Fingertiere erbeuten. Wie oft das passiert, ist kaum untersucht.

Gefährdungsstatus: Die IUCN stuft das Fingertier als stark gefährdet (Endangered) ein (Louis et al., 2020). Schon bei einer Bewertung 2012 gingen Fachleute davon aus, dass der Bestand innerhalb von drei Generationen um mehr als die Hälfte schrumpft. Wie viele Fingertiere es gibt, weiß niemand genau. Eine Schätzung aus den 1990er-Jahren nannte 1.000 bis 10.000 Tiere.

Bedrohungen:

  • Waldverlust: Wälder werden gerodet. Gerade die Bäume, deren Samen oder Rindenwucherungen für das Fingertier wichtig sind, werden gern gefällt, um Boote, Häuser und Särge zu bauen.
  • Verfolgung: In manchen Gegenden werden Fingertiere als Unglücksboten oder als Schädlinge in Kokosplantagen getötet. Gelegentlich werden sie auch gejagt und gegessen.
  • Langsame Vermehrung: Weil ein Weibchen nur alle 2 bis 3 Jahre ein Junges bekommt, erholt sich der Bestand nur langsam.

Schutz: Fingertiere leben in mindestens 16 Schutzgebieten, darunter mehrere Nationalparks. Nach Angaben des Duke Lemur Center in den USA kam dort 1992 das erste Fingertier zur Welt, dessen Geburt in Menschenobhut dokumentiert ist. Laut Duke Lemur Center leben Nachkommen dieser Zuchtgruppe auch in europäischen Zoos, zum Beispiel in Frankfurt, Bristol und London.

Häufige Fragen zum Fingertier

Warum klopft das Fingertier auf Holz?

Es sucht so nach Insektenlarven. Am Klang erkennt es mit seinen großen Ohren hohle Fraßgänge unter der Rinde. Dann nagt es ein Loch und zieht die Larve mit dem dünnen Mittelfinger heraus.

Ist das Fingertier ein Affe?

Es ist ein Primat, aber kein Affe im engeren Sinn. Es gehört zu den Feuchtnasenprimaten, zu denen auch die Lemuren zählen. Bei seiner Erstbeschreibung 1788 wurde es sogar in eine Gattung mit den Eichhörnchen gestellt.

Wie groß und schwer wird ein Fingertier?

Kopf und Rumpf messen je nach Quelle 30 bis 44 cm, dazu kommt ein buschiger Schwanz von 44 bis 53 cm. Erwachsene wiegen 2,4 bis 2,6 kg.

Warum haben manche Menschen auf Madagaskar Angst vor dem Fingertier?

In vielen Dörfern gilt das Fingertier als Tier, in dem ein Geist wohnt. Eine Begegnung soll unter bestimmten Umständen Unglück oder Tod bringen. Andernorts wird es dagegen mit Respekt behandelt und nach seinem Tod ähnlich wie ein Mensch bestattet.

Ist das Fingertier gefährlich?

Nein, für Menschen ist es harmlos. Die Geschichten über seine bösen Kräfte sind Aberglaube. Bedroht ist vielmehr das Fingertier selbst: Die IUCN stuft es als stark gefährdet ein.

Was frisst ein Fingertier?

Vor allem Insektenlarven aus dem Holz und harte Samen wie die Nüsse des Ramy-Baums. Dazu kommen Früchte, Nektar, Pilze und Eier. In Plantagen frisst es auch Kokosnüsse, Litschis und Mangos.

Ähnliche Tiere

  • Lemur - die nächsten Verwandten des Fingertiers auf Madagaskar
  • Indri - der größte lebende Lemur
  • Grauer Mausmaki - ein winziger nachtaktiver Primat aus Madagaskar
  • Plumploris - ein nachtaktiver Feuchtnasenprimat aus Asien
  • Fossa - Raubtier Madagaskars, das Fingertiere erbeuten kann
  • Specht - sucht ebenfalls Insektenlarven im Holz

Quellen

Größenvergleich

🪙1-Euro-Münze
2,3 cm
⚽Fußball
22 cm
🧒Kind
1,2 m
🧑Erwachsener
1,8 m
🏠Haus
10 m
▼Fingertier
30 bis 44 cm

Das Fingertier wird 30 bis 44 cm groß - eher kompakt. Auf unserer Größenskala liegt es zwischen einem Fußball (22 cm) und einem Kind (1,2 m). Ein Kind übertrifft das Fingertier aber noch um das 3-Fache.

Gewichtsvergleich

🪙1-Euro-Münze
7,5 g
🍫Tafel Schokolade
100 g
⚽Fußball
430 g
🧒Kind
25 kg
🧑Erwachsener
75 kg
🚗Auto
1,5 t
🚌Schulbus
12 t
▼Fingertier
2,4 bis 2,6 kg

Ein Fingertier bringt 2,4 bis 2,6 kg auf die Waage. Das ist schwerer als ein Fußball (430 g), aber leichter als eine Hauskatze (4 kg). Anders ausgedrückt: Das Fingertier wiegt so viel wie etwa 6 Fußbälle.