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Insekten

Insekten sind die artenreichste Tiergruppe der Welt! Sie haben immer sechs Beine und einen Körper aus drei Teilen: Kopf, Brust und Hinterleib. Viele können fliegen. Zu ihnen gehören Schmetterlinge, Käfer, Bienen, Ameisen und noch viele mehr.

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Was sind Insekten?

Insekten sind die artenreichste Tiergruppe der Erde. Rund eine Million Arten sind wissenschaftlich beschrieben, das sind mehr als alle anderen Tierarten zusammen. Forschende vermuten, dass es noch sehr viele unentdeckte Arten gibt. Insekten gehören zu den Gliederfüßern und sind damit mit Spinnen und Krebsen verwandt.

Körperbau

Der Körper eines Insekts besteht aus drei Abschnitten: Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf sitzen zwei Fühler, Mundwerkzeuge und meist große Facettenaugen aus vielen Einzelaugen. An der Brust befinden sich sechs Beine und bei den meisten Arten zwei Flügelpaare. Statt eines inneren Skeletts haben Insekten einen harten Außenpanzer aus Chitin. Weil dieser nicht mitwächst, müssen sich die Tiere während ihrer Entwicklung häuten. Geatmet wird über feine Röhren, die Tracheen, die sich durch den ganzen Körper ziehen.

Verwandlung

Viele Insekten verändern im Laufe ihres Lebens ihre Gestalt komplett. Bei der vollständigen Verwandlung entsteht aus dem Ei eine Larve, danach eine Puppe und schließlich das erwachsene Tier. So wird aus einer Raupe ein Schmetterling. Käfer, Bienen, Ameisen und Fliegen entwickeln sich ebenfalls so. Bei der unvollständigen Verwandlung gibt es kein Puppenstadium: Die Larven von Heuschrecken, Libellen oder Wanzen sehen den erwachsenen Tieren schon ähnlich und werden mit jeder Häutung größer.

Große Gruppen

Die artenreichste Ordnung sind die Käfer mit mehreren hunderttausend Arten, vom winzigen Federflügler bis zum riesigen Herkuleskäfer. Weitere große Gruppen sind Schmetterlinge, Hautflügler wie Bienen, Wespen und Ameisen, Zweiflügler wie Fliegen und Mücken sowie Schnabelkerfe wie Wanzen und Blattläuse. Ameisen, Termiten und Honigbienen leben in großen Staaten mit Arbeitsteilung.

Warum Insekten so wichtig sind

Ohne Insekten würde die Natur nicht funktionieren. Sie bestäuben einen großen Teil der Blütenpflanzen, darunter viele Obst- und Gemüsesorten. Sie zersetzen totes Pflanzenmaterial und Dung und sind Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Amphibien und Fische. Weil in vielen Regionen die Zahl der Insekten stark zurückgeht, setzen sich Naturschützer für blühende Wiesen, weniger Pestizide und naturnahe Gärten ein.