Kiwi

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Kurz erklärt

Kiwis sind flugunfähige Vögel aus Neuseeland. Sie sind ungefähr so groß wie ein Huhn, haben ein Gefieder wie Fell und einen sehr langen Schnabel mit den Nasenlöchern an der Spitze. Damit erschnüffeln sie nachts Würmer im Boden. Kiwi-Weibchen legen im Verhältnis zu ihrer Größe eines der größten Eier aller Vögel.

Steckbrief

Wissenschaftl. NameApteryx
Abstammung
  • Klasse: Vögel
  • Unterklasse: Urkiefervögel (Palaeognathae)
  • Ordnung: Kiwis
  • Familie: Kiwis (Apterygidae)
  • Gattung: Apteryx
Körpergröße30 bis 55 cm
Körpergewicht1,15 bis 3,5 kg
ErnährungVor allem Regenwürmer und Insektenlarven, dazu Früchte und Samen
LebenserwartungBraunkiwi in freier Natur etwa 20 Jahre, in Menschenobhut bis 40 Jahre, Zwergkiwi im Mittel deutlich mehr
SozialverhaltenNachtaktiv, lebt in dauerhaften Paaren mit eigenem Revier
HerkunftNeuseeland
Verbreitung Neuseeland: Nordinsel, Südinsel, Stewart Island und mehrere raubtierfreie Inseln Australien
EntdeckungErstbeschreibung der Gattung 1813 durch George Shaw
GefährdungVU Gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2022)
SonstigesGattung mit fünf Arten. Vier davon führt die IUCN als gefährdet (VU), den Zwergkiwi als potenziell gefährdet (NT, 2022). Größe und Gewicht umfassen alle fünf Arten: vom Zwergkiwi mit rund 30 cm und etwa 1,2 kg (Mittelwerte, New Zealand Birds Online) bis zum Haastkiwi und den Braunkiwis mit bis zu 55 cm und 3,5 kg (Animal Diversity Web).

Aussehen und Körperbau

Der Kiwi ist ein Vogel, der sich auf den ersten Blick kaum wie ein Vogel verhält. Er fliegt nicht, hat keinen sichtbaren Schwanz und trägt ein Gefieder, das sich eher wie Fell anfühlt. Fachleute in Neuseeland nennen ihn deshalb scherzhaft "Ehrensäugetier". Kiwis sind in etwa so groß wie ein Haushuhn: Je nach Art werden sie rund 30 bis 55 cm lang und wiegen zwischen etwa 1,2 und 3,5 kg. Weibchen sind bei allen Arten etwas größer und schwerer als Männchen.

Federn wie Haare: Den Federn der Kiwis fehlen die feinen Häkchen, mit denen sich Federn bei anderen Vögeln zu einer glatten Fläche verzahnen. Übrig bleiben lockere, borstige Einzelfedern, die an ein struppiges Fell erinnern. Eine Bürzeldrüse zum Einfetten des Gefieders besitzen Kiwis nicht.

Winzige Flügel: Unter dem Gefieder stecken Flügelstummel von wenigen Zentimetern Länge, an deren Ende eine kleine Kralle sitzt. Das Brustbein hat keinen Kiel, an dem starke Flugmuskeln ansetzen könnten. Damit gehört der Kiwi zu den Laufvögeln, ebenso wie Strauß, Emu, Nandu und Kasuar.

Der Schnabel: Er ist lang, hell und biegsam. Anders als bei allen anderen Vögeln sitzen die Nasenlöcher nicht an der Schnabelwurzel, sondern ganz vorn an der Spitze. Beim Haastkiwi misst der Schnabel 8,3 bis 13,5 cm, bei den Weibchen ist er deutlich länger als bei den Männchen. Rund um den Schnabelansatz stehen lange Tastborsten.

Augen und Knochen: Im Verhältnis zur Körpermasse hat der Kiwi die kleinsten Augen aller Vögel. Manche Tiere sind auf einem oder beiden Augen blind und leben trotzdem normal weiter. Auch die Knochen sind anders gebaut als bei Flugvögeln: Sie sind nicht hohl, sondern mit Mark gefüllt, wie bei Säugetieren.

Die fünf Kiwi-Arten

Lange Zeit unterschied man nur drei Arten. Erst genetische Untersuchungen ab den 1980er-Jahren zeigten, dass sich hinter dem "Braunkiwi" drei getrennte Arten verbergen. Heute sind fünf Arten anerkannt:

  • Nordinsel-Streifenkiwi (Apteryx mantelli): die häufigste Art, lebt auf der Nordinsel in Northland, auf der Coromandel-Halbinsel sowie im Osten und Westen der Insel. Die Weibchen wiegen im Mittel 2,7 kg, die Männchen rund 2,0 kg. Bestand 2015: ungefähr 26.600 Vögel.
  • Tokoeka oder Südinsel-Streifenkiwi (Apteryx australis): lebt in Fiordland, im Haast-Gebiet und auf Stewart Island. Die Tiere von Stewart Island sind die größten aller Kiwis und suchen dort teilweise auch tagsüber nach Nahrung. Bestand 2018: rund 24.850 Vögel.
  • Haastkiwi oder Großer Fleckenkiwi (Apteryx haastii, seit 2021 auch Apteryx maxima genannt): die zweitgrößte Art, grau-braun mit feiner weißer Bänderung. Sie lebt nur im Nordwesten der Südinsel, in den Paparoa-Bergen und in den Südalpen, oft im Bergland bis in die Zone oberhalb der Baumgrenze. Bestand 2018: etwa 14.000 Vögel.
  • Zwergkiwi oder Kleiner Fleckenkiwi (Apteryx owenii): mit rund 30 cm Länge und im Mittel 1,15 kg (Männchen) beziehungsweise 1,35 kg (Weibchen) die kleinste Art. Auf dem neuseeländischen Festland wurde sie ausgerottet; sie überlebte auf Kapiti Island und wurde von dort auf weitere raubtierfreie Inseln und in eingezäunte Schutzgebiete gebracht. Bestand 2018: rund 1.900 Vögel.
  • Rowi oder Okarito-Kiwi (Apteryx rowi): die seltenste Art, erst 2003 wissenschaftlich beschrieben. Es gibt nur eine einzige natürliche Population an der Westküste der Südinsel. 1995 lebten dort noch etwa 160 Vögel, 2019 waren es wieder 500 bis 600 erwachsene Tiere.

Verbreitung und Lebensraum

Kiwis kommen ausschließlich in Neuseeland vor, das zu Australien und Ozeanien gezählt wird. Ursprünglich besiedelten sie fast das ganze Land. Heute sind ihre Vorkommen zersplittert: Der Nordinsel-Streifenkiwi lebt in einheimischem Wald, aber auch in Kiefernforsten und auf grobem Weideland vom Meeresspiegel bis in 1.400 m Höhe. Der Haastkiwi bewohnt Wald, Buschland und Tussock-Grasland der Berge, der Tokoeka Wald und subalpine Zonen im Südwesten.

Untersuchungen an alter DNA haben gezeigt, dass einzelne Arten früher viel weiter verbreitet waren. Der Rowi zum Beispiel lebte vor der Ankunft des Menschen auch im Süden der Nordinsel. Ein großer Teil der heutigen Bestände sitzt auf vorgelagerten Inseln und in eingezäunten Schutzgebieten, aus denen eingeschleppte Raubtiere entfernt wurden.

Ernährung

Kiwis fressen vor allem kleine wirbellose Tiere. Ganz oben auf dem Speiseplan stehen Regenwürmer, dazu kommen Larven von Käfern, Zikaden und Nachtfaltern sowie Hundertfüßer, Spinnen, Grillen und Wetas, die neuseeländischen Riesenschrecken. Der Haastkiwi frisst zusätzlich Schnecken und Süßwasser-Flusskrebse. Ergänzt wird das Ganze durch heruntergefallene Früchte und Blätter.

Die Suche läuft immer gleich ab: Der Vogel läuft langsam und tippt dabei mit dem Schnabel auf den Boden. Riecht oder spürt er Beute, stößt er den Schnabel ins Laub, in morsches Holz oder tief in die Erde. Für dieses Jagen im Dunkeln hat der Kiwi drei Werkzeuge: einen ungewöhnlich guten Geruchssinn mit den Nasenlöchern direkt über dem Boden, Tastgruben an der Schnabelspitze und ein sehr feines Gehör. Die typischen kegelförmigen Löcher im Waldboden verraten, dass ein Kiwi in der Nacht dort unterwegs war. Im Magen finden sich regelmäßig kleine Steine, die beim Zerkleinern der Nahrung helfen.

Verhalten und Lebensweise

Kiwis sind nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie in einem Erdbau, in einer Felsspalte, in hohlen Baumstämmen oder unter dichter Vegetation. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kommen sie heraus. In Gebieten ohne eingeschleppte Räuber, etwa auf Stewart Island, sind sie manchmal auch am Tag unterwegs.

Die Vögel leben in Paaren und verteidigen ein festes Revier. Sie rufen mehrmals pro Nacht, um ihr Gebiet anzuzeigen und Kontakt zum Partner zu halten. Das Männchen stößt einen hohen, ansteigenden Pfiff aus und wiederholt ihn viele Male hintereinander. Das Weibchen antwortet mit tieferen, raueren Rufen. Oft rufen beide im Duett. Gegenüber Artgenossen sind Kiwis ruppig: Sie gehen mit ihren scharfen Krallen aufeinander los, beim Haastkiwi bleiben danach regelrechte Federwolken am Boden liegen.

Fortpflanzung und das Riesenei

Kiwis bleiben ihrem Partner meist ein Leben lang treu; Paare können über 20 Jahre zusammenbleiben. Das Nest liegt in einem kurzen Erdbau, in einer Felsspalte oder in einem hohlen Stamm.

Das Ei ist der eigentliche Rekord dieser Vogelgruppe. Im Verhältnis zur Körpergröße legt kaum ein anderer Vogel ein so großes Ei: Es kann rund ein Fünftel bis ein Viertel des Gewichts des Weibchens ausmachen. Beim Nordinsel-Streifenkiwi wogen vier Eier, die 2002 im Freiland gewogen wurden, zwischen 375 und 454 g; im Mittel sind die Eier dieser Art 12,4 cm lang und 8,0 cm breit. Die Eier des viel kleineren Zwergkiwis messen im Mittel 11,0 mal 7,0 cm. Die Herstellung kostet enorm viel Energie: In den rund 30 Tagen, in denen das Ei heranwächst, muss das Weibchen etwa das Dreifache seiner üblichen Futtermenge fressen. Zwei bis drei Tage vor der Eiablage ist im Bauch so wenig Platz, dass es gar nichts mehr frisst.

Gelegt wird meist ein Ei, beim Streifenkiwi manchmal zwei. Beim Nordinsel-Streifenkiwi und beim Zwergkiwi brütet ausschließlich das Männchen; beim Haastkiwi, beim Tokoeka und beim Rowi teilen sich beide Eltern die Arbeit. Die Brutzeit dauert je nach Art rund 65 bis 90 Tage, also gut zwei bis drei Monate. Das ist für einen Vogel außergewöhnlich lang. Dafür schlüpft ein weit entwickeltes Küken, das aussieht wie ein Miniatur-Kiwi und vom mitgegebenen Dottervorrat rund zweieinhalb Wochen zehren kann. Gefüttert wird es von den Eltern nicht.

Feinde und Gefährdung

Vor der Ankunft des Menschen gab es in Neuseeland außer Fledermäusen keine Landsäugetiere. Kiwis hatten am Boden praktisch keine Feinde. Mit den Menschen kamen Hunde, Katzen, Schweine, Hermeline, Frettchen und Possums. Genau das wurde den Kiwis zum Verhängnis: Hunde und Frettchen töten erwachsene Vögel, Hermeline und Katzen die Küken, Possums und Hermeline plündern Nester.

In Gebieten ohne Schutzmaßnahmen sterben rund 95 Prozent der jungen Kiwis, bevor sie sich fortpflanzen können; nur etwa 5 von 100 schaffen es. Erst ab einem Gewicht von rund 1,2 kg kann sich ein junger Kiwi gegen ein Hermelin wehren. Genau hier setzt die Schutzarbeit an: Bei der "Operation Nest Egg" werden Eier und frisch geschlüpfte Küken aus der Natur geholt, in Zuchtstationen oder auf raubtierfreien Inseln großgezogen und erst dann zurückgebracht, wenn sie schwer genug sind. Dazu kommen großflächige Fallenprogramme und der Einsatz des Gifts 1080 gegen eingeschleppte Räuber.

Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft vier der fünf Arten als gefährdet (VU) ein: den Nordinsel-Streifenkiwi (Einstufung 2017), den Rowi (2021) sowie Tokoeka und Haastkiwi (beide 2022). Der Zwergkiwi gilt seit 2022 als potenziell gefährdet (NT), weil sein Bestand dank des Inselschutzes wächst. Bei den unbewirtschafteten Beständen auf dem Festland geht die Zahl der Vögel weiter um etwa 2 Prozent pro Jahr zurück.

Besonderheiten

  • Nasenlöcher an der Schnabelspitze: Kiwis sind die einzigen Vögel der Welt, bei denen die Nasenlöcher ganz vorn am Schnabel sitzen.
  • Zwei funktionsfähige Eierstöcke: Bei fast allen Vögeln entwickelt sich nur der linke Eierstock. Kiwis haben, wie einige Greifvögel, beide.
  • Kleinste Augen relativ zum Körper: Kein anderer Vogel verlässt sich so wenig auf sein Sehvermögen.
  • Verwandtschaft nach Madagaskar: Die nächsten Verwandten der Kiwis sind nicht die neuseeländischen Moas, sondern die ausgestorbenen Elefantenvögel Madagaskars. Die Vorfahren der Kiwis erreichten Neuseeland vermutlich fliegend.
  • Nationalsymbol: Das neuseeländische Umweltministerium Department of Conservation bezeichnet den Kiwi als nationale Ikone und inoffizielles Wappentier des Landes.

Häufige Fragen zum Kiwi

Wie groß und wie schwer wird ein Kiwi?

Das hängt von der Art ab. Der Zwergkiwi ist mit rund 30 cm Länge und etwa 1,2 kg der kleinste. Braunkiwis werden 45 bis 54 cm lang und wiegen 2,8 bis 3,5 kg, der Haastkiwi 44 bis 55 cm bei 2,4 bis 3,3 kg. Die größten Kiwis leben auf Stewart Island. Weibchen sind immer etwas größer als Männchen.

Warum kann ein Kiwi nicht fliegen?

Seine Flügel sind zu Stummeln von wenigen Zentimetern zurückgebildet, und dem Brustbein fehlt der Kiel, an dem Flugmuskeln ansetzen. In Neuseeland gab es vor der Ankunft des Menschen keine Landsäugetiere, vor denen ein Bodenvogel hätte fliehen müssen. Die Vorfahren der Kiwis konnten dagegen noch fliegen, sonst hätten sie die Inseln nie erreicht.

Was frisst ein Kiwi?

Vor allem Regenwürmer und Insektenlarven, dazu Hundertfüßer, Spinnen, Grillen und Wetas. Ergänzend nimmt er heruntergefallene Früchte und Blätter. Der Haastkiwi frisst auch Schnecken und Flusskrebse.

Wie findet der Kiwi nachts seine Nahrung?

Mit Nase, Tastsinn und Gehör statt mit den Augen. Die Nasenlöcher sitzen an der Schnabelspitze und liegen beim Laufen direkt über dem Boden. An der Spitze des Schnabels sitzen außerdem Tastgruben, mit denen der Vogel Bewegungen im Erdreich wahrnimmt.

Wie groß ist ein Kiwi-Ei?

Im Verhältnis zum Muttertier riesig: Es kann ein Fünftel bis ein Viertel des Körpergewichts des Weibchens ausmachen. Beim Nordinsel-Streifenkiwi ist es im Mittel 12,4 cm lang; vier im Freiland gewogene Eier brachten 375 bis 454 g auf die Waage. Beim Zwergkiwi ist das Ei im Mittel 11,0 cm lang. Ausgebrütet wird es je nach Art vom Männchen allein oder von beiden Eltern, und zwar rund 65 bis 90 Tage lang.

Wie viele Kiwis gibt es noch?

Die fünf Arten zusammen kommen auf rund 65.000 bis 70.000 Vögel. Am häufigsten ist der Nordinsel-Streifenkiwi mit etwa 26.600 Tieren (Stand 2015), am seltensten der Rowi mit 500 bis 600 erwachsenen Vögeln (Stand 2019). Ohne Schutzprogramme gehen die Bestände auf dem Festland weiter zurück.

Wie alt wird ein Kiwi?

Nach dem ersten Lebensjahr liegt die Lebenserwartung eines Streifenkiwis in freier Natur bei etwa 20 Jahren. In Menschenobhut werden die Vögel meist 30 Jahre alt, einzelne Tiere erreichten 40 Jahre.

Ähnliche Tiere

  • Kakapo - ebenfalls ein flugunfähiger Nachtvogel aus Neuseeland
  • Strauß - der größte Laufvogel der Welt
  • Emu - Laufvogel Australiens
  • Kasuar - Laufvogel der Regenwälder Neuguineas und Australiens
  • Nandu - Laufvogel Südamerikas
  • Dodo - flugunfähiger Inselvogel, der ausgerottet wurde
  • Vögel - alle Vögel im Lexikon
  • Tiere mit K - weitere Tiere, die mit K beginnen

Quellen

Größenvergleich

🪙1-Euro-Münze
2,3 cm
⚽Fußball
22 cm
🧒Kind
1,2 m
🧑Erwachsener
1,8 m
🏠Haus
10 m
▼Kiwi
30 bis 55 cm

Mit 30 bis 55 cm gehört der Kiwi zu den kleineren Tieren in unserem Lexikon. Ein Fußball (22 cm) ist dagegen kleiner, während ein Kind mit 1,2 m noch einiges an Größe drauflegt.

Gewichtsvergleich

🪙1-Euro-Münze
7,5 g
🍫Tafel Schokolade
100 g
⚽Fußball
430 g
🧒Kind
25 kg
🧑Erwachsener
75 kg
🚗Auto
1,5 t
🚌Schulbus
12 t
▼Kiwi
1,15 bis 3,5 kg

Ein Kiwi bringt 1,15 bis 3,5 kg auf die Waage. Das ist schwerer als ein Fußball (430 g), aber leichter als eine Hauskatze (4 kg). Anders ausgedrückt: Der Kiwi wiegt so viel wie etwa 5 Fußbälle.