Pfeilschwanzkrebse
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Kurz erklärt
Pfeilschwanzkrebse sind gepanzerte Meerestiere mit einem hufeisenförmigen Panzer und einem langen Schwanzstachel. Trotz ihres Namens sind sie keine Krebse, sondern näher mit Spinnen verwandt. Es gibt nur noch vier Arten: eine an der Küste Nordamerikas und drei an den Küsten Asiens. Ihre Vorfahren lebten schon vor über 400 Millionen Jahren, und ihr blaues Blut wird heute genutzt, um Medikamente auf Bakteriengifte zu prüfen.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Xiphosura |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Je nach Art verschieden; der Amerikanische Pfeilschwanzkrebs wird mit Schwanzstachel bis etwa 60 cm lang, Weibchen sind größer als Männchen |
| Ernährung | Vor allem Muscheln, andere Weichtiere und Würmer, außerdem tote Fische und Algen |
| Lebenserwartung | Vermutlich 20 Jahre oder mehr, in Aquarien über 15 Jahre; geschlechtsreif erst mit etwa 9 bis 14 Jahren |
| Sozialverhalten | Zur Laichzeit kommen oft sehr viele Tiere gleichzeitig an die Strände |
| Herkunft | Küstenmeere Nordamerikas und Asiens |
| Verbreitung | Eine Art an der Atlantik- und Golfküste Nordamerikas von Maine bis zur Halbinsel Yucatán, drei Arten an den Küsten Asiens von Indien bis Japan AsienNordamerikaMeer |
| Entdeckung | Der Amerikanische Pfeilschwanzkrebs wurde 1758 von Carl von Linné beschrieben |
| Sonstiges | Die Rote Liste bewertet die vier Arten einzeln: Amerikanischer Pfeilschwanzkrebs gefährdet (VU, 2016), Tachypleus tridentatus stark gefährdet (EN, 2019), Tachypleus gigas und Carcinoscorpius rotundicauda unzureichende Datenlage (DD, 1996). |
Was sind Pfeilschwanzkrebse?
Pfeilschwanzkrebse sind Meerestiere mit einem harten, hufeisenförmigen Panzer und einem langen, spitzen Schwanzstachel. Auf Englisch heißen sie „Horseshoe crabs“, also „Hufeisenkrabben“. Der Name täuscht doppelt: Pfeilschwanzkrebse sind weder Krebse noch Krabben.
Zwar gehören sie wie Krebse, Spinnen und Skorpione zu den Gliederfüßern. Diese Tiere haben alle einen Außenpanzer, einen gegliederten Körper und Beine mit Gelenken. Echte Krebse besitzen aber Fühler, Kiefer und fünf Beinpaare. Pfeilschwanzkrebsen fehlen Fühler und Kiefer, dafür haben sie sechs Paar Gliedmaßen. Sie bilden eine eigene Gruppe, die Merostomata. Der Name bedeutet etwa „Mund von Beinen umgeben“. Verwandt sind Pfeilschwanzkrebse näher mit Spinnen als mit Krabben.
Pfeilschwanzkrebse werden oft „lebende Fossilien“ genannt. Die ältesten fossilen Vorfahren sind rund 475 Millionen Jahre alt, vor etwa 310 Millionen Jahren war ihr typischer Körperbau schon klar ausgebildet. Pfeilschwanzkrebse in ihrer heutigen Form gibt es seit mehr als 200 Millionen Jahren.
Die vier Arten
Von dieser einst großen Tiergruppe leben heute nur noch vier Arten:
| Art | Verbreitung | Rote Liste |
|---|---|---|
| Amerikanischer Pfeilschwanzkrebs (Limulus polyphemus) | Atlantik- und Golfküste Nordamerikas, von Maine (USA) bis zur Halbinsel Yucatán (Mexiko) | gefährdet (VU, 2016) |
| Tachypleus tridentatus, auch Chinesischer oder Japanischer Pfeilschwanzkrebs genannt | Von Japan über China, Taiwan, Vietnam und die Philippinen bis Malaysia, Brunei und Indonesien | stark gefährdet (EN, 2019) |
| Tachypleus gigas | Küsten von Indien und Thailand bis Malaysia, Singapur, Indonesien und den Philippinen | unzureichende Datenlage (DD, 1996) |
| Carcinoscorpius rotundicauda | Küsten von Indien und Thailand bis Malaysia, Singapur, Indonesien und den Philippinen | unzureichende Datenlage (DD, 1996) |
Am besten erforscht ist der Amerikanische Pfeilschwanzkrebs. Viele Angaben auf dieser Seite beziehen sich deshalb auf ihn. Wo es um eine andere Art geht, steht ihr Name dabei.
Aussehen und Körperbau
Der Körper eines Pfeilschwanzkrebses besteht aus drei Teilen: dem großen, gewölbten Vorderkörper (Prosoma), dem kleineren Hinterkörper (Opisthosoma) und dem langen Schwanzstachel (Telson). Der Panzer ist braun bis olivgrün, Jungtiere sind sandfarben.
Größe: Der Amerikanische Pfeilschwanzkrebs wird mit Schwanz bis etwa 60 Zentimeter lang, Weibchen sind größer als Männchen. Bei Tachypleus tridentatus in Hongkong sind geschlechtsreife Tiere über 40 Zentimeter lang. Das größte dort gemessene Tier war 36 Zentimeter breit und mehr als 50 Zentimeter lang. Frisch geschlüpfte Pfeilschwanzkrebse sind dagegen nur etwa einen halben Zentimeter groß.
Beine: Unter dem Panzer sitzen sechs Paar Gliedmaßen. Das vorderste, kleine Paar schiebt Nahrung zum Mund. Mit den fünf übrigen Beinpaaren laufen die Tiere, das hinterste Paar stößt sie beim Laufen nach vorn. Männchen haben am ersten Laufbeinpaar besondere Klammerbeine, die an Boxhandschuhe erinnern. Mit ihnen halten sie sich bei der Paarung am Weibchen fest.
Zehn Augen: Oben auf dem Panzer sitzen zwei große Komplexaugen, ähnlich wie bei einer Stubenfliege. Dazu kommen fünf weitere Augen auf der Oberseite und zwei Augen an der Unterseite nahe dem Mund. Auch am Schwanz gibt es lichtempfindliche Stellen.
Buchkiemen: An der Unterseite des Hinterkörpers liegen sechs Paar Kiemen. Ihre dünnen Häutchen liegen übereinander wie die Seiten eines Buches, daher der Name Buchkiemen. Solange die Kiemen feucht bleiben, kann ein Pfeilschwanzkrebs auch an Land eine Zeit lang Sauerstoff aus der Luft aufnehmen.
Blaues Blut: Das Herz ist ein langer Schlauch, der sich durch den Körper zieht und etwa 32-mal pro Minute schlägt. Es pumpt blaues Blut durch den Körper.
Der Schwanzstachel sieht gefährlich aus, ist aber keine Waffe. Pfeilschwanzkrebse sind für Menschen harmlos. Den Stachel brauchen sie zum Graben und vor allem, um sich wieder umzudrehen, wenn eine Welle sie auf den Rücken geworfen hat. Schafft ein Tier das nicht, trocknet es am Strand aus und stirbt. Der Schwanz ist empfindlich, deshalb sollte man Pfeilschwanzkrebse nie am Stachel hochheben.
Verbreitung und Lebensraum
Pfeilschwanzkrebse leben nur in zwei Weltregionen: an der Ostküste Nordamerikas und an den Küsten Süd- und Ostasiens. In Europa kommen sie natürlicherweise nicht vor. Vereinzelt wurden an europäischen Stränden Amerikanische Pfeilschwanzkrebse gefunden, vermutlich hatten Menschen sie über den Atlantik gebracht. Versuche, die Art an der Nordsee oder in der Bucht von San Francisco anzusiedeln, scheiterten.
Der Amerikanische Pfeilschwanzkrebs lebt an der Atlantikküste der USA von Maine bis Florida, im Golf von Mexiko und an der Küste der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Die größte Laichpopulation der Welt gibt es in der Delaware Bay an der Ostküste der USA.
Ausgewachsene Tiere leben meist am Meeresboden in Buchten, Flussmündungen und Küstengewässern. Bei Fängen mit Grundschleppnetzen stammten rund drei Viertel der Tiere aus weniger als 20 Metern Tiefe, einzelne Tiere wurden aber auch in über 200 Metern Tiefe und mehr als 50 Kilometer vor der Küste gefunden. Sie vertragen sowohl Brackwasser mit wenig Salz als auch besonders salziges Wasser. Jungtiere wachsen auf Watt- und Sandflächen nahe den Stränden auf, an denen sie geschlüpft sind.
Tachypleus tridentatus braucht Strände zur Eiablage und in der Nähe Wattflächen, am besten mit Seegraswiesen, in denen die Jungen heranwachsen. Im Norden seines Verbreitungsgebiets lebt er auf schlammigem Grund, im Süden an Sandküsten und oft in Korallenriffen.
Ernährung
Pfeilschwanzkrebse suchen ihre Nahrung am Meeresboden. Sie fressen vor allem Muscheln und andere Weichtiere sowie Würmer, daneben tote Fische und Algen. Beim Amerikanischen Pfeilschwanzkrebs gehören Miesmuscheln und andere Muscheln zur Hauptbeute erwachsener Tiere.
Da Pfeilschwanzkrebse keine Kiefer haben, fressen sie auf besondere Weise. Die Beine sind an ihrer Basis mit Borsten und Stacheln besetzt. Beim Laufen zerreiben und zerdrücken diese die Nahrung und schieben sie zum Mund, der genau in der Mitte zwischen den Beinen sitzt. In einem Kaumagen wird die Nahrung dann noch weiter zermahlen.
Verhalten und Lebensweise
Die meiste Zeit verbringen Pfeilschwanzkrebse am Meeresboden. Dort laufen sie umher und wühlen im Sand oder Schlamm nach Futter. Sie können auch schwimmen, und zwar mit dem Rücken nach unten.
Wie alle Gliederfüßer müssen Pfeilschwanzkrebse sich häuten, um zu wachsen. Ist der alte Panzer zu eng, kriechen sie durch einen Spalt an der Vorderkante heraus und lassen die leere Hülle zurück. Nach jeder Häutung sind sie etwa ein Viertel größer. In den ersten zwei bis drei Jahren häuten sie sich mehrmals im Jahr, danach etwa einmal jährlich.
Pfeilschwanzkrebse wachsen sehr langsam. Der Amerikanische Pfeilschwanzkrebs häutet sich 16- bis 17-mal und ist erst mit etwa 9 bis 10 Jahren geschlechtsreif. Bei Tachypleus tridentatus dauert es in Japan und China sogar 13 bis 14 Jahre. Wie alt Pfeilschwanzkrebse werden können, weiß niemand genau. In Aquarien wurden Tiere über 15 Jahre gehalten, in Markierungsstudien wurden Amerikanische Pfeilschwanzkrebse noch 15 bis 17 Jahre nach ihrer Markierung lebend wiedergefunden.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Im Frühling, wenn das Wasser wärmer wird, wandern die erwachsenen Tiere aus tieferem Wasser an flache, geschützte Sandstrände. In der Delaware Bay laichen sie von April bis mindestens Juli, am meisten im Mai und Juni. Weiter südlich, etwa in Florida, kann man laichende Pfeilschwanzkrebse in jedem Monat des Jahres sehen.
Die Tiere kommen vor allem bei Hochwasser um Voll- und Neumond an den Strand, also bei den höchsten Fluten des Monats. Nachts und bei Vollmond ist der Andrang besonders groß. Das Weibchen lockt mit einem Duftstoff ein Männchen an. Das Männchen klammert sich mit seinen besonderen Beinen am Panzer des Weibchens fest. Oft drängen sich noch weitere Männchen dazu.
Am Strand gräbt das Weibchen eine Mulde in den Sand und legt mehrere Eiklumpen in 5 bis 20 Zentimeter Tiefe ab. Ein Klumpen enthält oft rund 4.000 Eier. Die Männchen befruchten die Eier außerhalb des Körpers, während sie abgelegt werden. Ein Weibchen legt im Jahr etwa 90.000 Eier, verteilt auf viele Nester. Die Eier sind etwa anderthalb Millimeter groß und grünlich.
Nach zwei bis vier Wochen schlüpfen die Larven, die man Trilobitenlarven nennt. Sie schwimmen kurz im flachen Wasser umher, sinken dann zu Boden und beginnen sich zu häuten. Bei der ersten Häutung, etwa zwei Wochen nach dem Schlupf, bildet sich der Schwanzstachel.
Wichtig für Zugvögel
Die Eier der Pfeilschwanzkrebse sind für viele Tiere eine wichtige Nahrung. In der Delaware Bay treffen im Frühling jedes Jahr nach Schätzung der Atlantic States Marine Fisheries Commission 425.000 bis eine Million Watvögel auf ihrem Zug nach Norden ein. Viele von ihnen fressen sich dort mit Pfeilschwanzkrebs-Eiern Reserven für den Weiterflug an. Viele der Eier, die sie fressen, hatten Wellen und wühlende Krebse an die Oberfläche gespült, wo sie ohnehin vertrocknet wären. Für den Bestand der Pfeilschwanzkrebse ist das Fressen der Vögel deshalb wohl kein großes Problem. Eier und Larven werden auch von Fischen und anderen wirbellosen Tieren gefressen. Erwachsene Pfeilschwanzkrebse stehen unter anderem auf dem Speiseplan der Unechten Karettschildkröte.
Blaues Blut für die Medizin
Im Blut der Pfeilschwanzkrebse schwimmen besondere Zellen, die bei Kontakt mit Giftstoffen bestimmter Bakterien sofort verklumpen. Aus diesen Zellen stellt man ein Testmittel her, das LAL (Limulus-Amöbozyten-Lysat). Mit ihm prüfen Hersteller, ob Medikamente zum Spritzen und medizinische Implantate mit solchen Bakteriengiften verunreinigt sind. Seit den 1970er-Jahren wird der Test kommerziell genutzt. Er gilt weltweit als Standard für diese Prüfung.
In den USA fangen Firmen dafür erwachsene Amerikanische Pfeilschwanzkrebse, entnehmen ihnen einen Teil ihres Blutes und setzen sie wieder im Meer aus. Ein Teil der Tiere überlebt das aber nicht. 2024 wurden an der US-Atlantikküste gut 1,07 Millionen Tiere für die Medizin gefangen, nach Schätzung der Behörden starben davon rund 185.000. In Asien wird aus dem Blut von Tachypleus tridentatus ein ähnliches Testmittel (TAL) gewonnen. Dort überlebt kein Tier: Die gefangenen Pfeilschwanzkrebse werden vollständig verwertet.
Feinde und Gefährdung
Die Rote Liste der IUCN bewertet jede Art einzeln:
- Amerikanischer Pfeilschwanzkrebs: gefährdet (VU, 2016). Hauptgrund für den Rückgang war die Übernutzung. Von den 1850er- bis in die 1920er-Jahre wurden an der US-Küste jedes Jahr 1,5 bis 2 Millionen Tiere zu Dünger und Viehfutter verarbeitet. Heute werden sie vor allem als Köder für den Fang von Aalen und Wellhornschnecken gefangen. Langfristig droht außerdem der Verlust von Laichstränden durch Bebauung und Klimawandel. Seit 2000 gelten an der US-Küste Fangquoten. In Mexiko steht die Art unter strengstem Schutz.
- Tachypleus tridentatus: stark gefährdet (EN, 2019). Landgewinnung, Küstenbau, Sandabbau und Aquakultur zerstören Laichstrände und Wattflächen. Dazu kommt Fang für die Medizin und für den Kochtopf. In weiten Teilen Chinas sind die Bestände um 90 Prozent oder mehr geschrumpft. Im japanischen Seto-Binnenmeer verschwanden zwischen 1930 und 1994 mehr als 80 Prozent der Lebensräume.
- Tachypleus gigas und Carcinoscorpius rotundicauda: unzureichende Datenlage (DD, 1996). Für beide Arten gibt es nur eine alte Einstufung, die laut IUCN überarbeitet werden müsste.
Häufige Fragen zu Pfeilschwanzkrebsen
Ist ein Pfeilschwanzkrebs ein Krebs?
Nein. Trotz des Namens sind Pfeilschwanzkrebse keine Krebse und keine Krabben. Ihnen fehlen Fühler und Kiefer, die echte Krebse haben. Sie sind näher mit Spinnen und Skorpionen verwandt.
Wofür braucht man das blaue Blut der Pfeilschwanzkrebse?
Das blaue Blut ist für die Medizin wertvoll. Besondere Zellen darin verklumpen bei Kontakt mit Giftstoffen bestimmter Bakterien. Daraus wird ein Test hergestellt, mit dem Medikamente zum Spritzen und medizinische Implantate geprüft werden.
Sind Pfeilschwanzkrebse gefährlich?
Nein. Der spitze Schwanzstachel ist keine Waffe, sondern dient zum Umdrehen und Graben. Pfeilschwanzkrebse beißen und stechen nicht und sind für Menschen harmlos.
Wie viele Augen hat ein Pfeilschwanzkrebs?
Zehn: zwei große Komplexaugen und fünf kleinere Augen auf der Oberseite des Panzers sowie zwei Augen an der Unterseite. Dazu kommen lichtempfindliche Stellen am Schwanz.
Wie alt sind Pfeilschwanzkrebse?
Als Tiergruppe sind sie uralt: Die ältesten Fossilien sind rund 475 Millionen Jahre alt. Ein einzelner Pfeilschwanzkrebs braucht etwa 9 bis 14 Jahre, bis er erwachsen ist, und kann wohl 20 Jahre oder älter werden.
Ähnliche Tiere
- Skorpion - ein Gliederfüßer mit Panzer und Schwanzstachel
- Spinnen - nähere Verwandte der Pfeilschwanzkrebse als die Krabben
- Seeskorpion - ein Fisch, dessen Name ebenfalls an einen Gliederfüßer erinnert
- Krabbe - echte Krebstiere, mit denen Pfeilschwanzkrebse oft verwechselt werden
- Hummer - ein großer Zehnfußkrebs mit Panzer und Scheren
- Meeresschildkröte - die Unechte Karettschildkröte frisst auch Pfeilschwanzkrebse
Quellen
- Smith, D.R. et al. (2016): Limulus polyphemus. The IUCN Red List of Threatened Species 2016
- Laurie, K. et al. (2019): Tachypleus tridentatus. The IUCN Red List of Threatened Species 2019
- Horseshoe Crab - Atlantic States Marine Fisheries Commission
- Horseshoe Crab - Chesapeake Bay Program Field Guide
- Horseshoe Crabs: Life Cycle - Agriculture, Fisheries and Conservation Department, Hong Kong
- Hooray for Horseshoe Crabs (Unterrichtsmaterial) - Marine Biological Laboratory, Woods Hole