Tetra
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Paracheirodon axelrodi |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | 2,5 bis 5 cm |
| Körpergewicht | 130 mg |
| Ernährung | Allesfresser |
| Lebenserwartung | 4 Jahre |
| Sozialverhalten | Schulenbildung |
| Herkunft | Südamerika |
| Verbreitung | Südamerika, als Haustier in Aquarien weltweit Südamerika |
| Gefährdung | LC Nicht gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2023) |
Körperliche Merkmale
Die Tetrafische sind klein und können bis zu fünf Zentimeter groß werden. Aufgezogene Tiere in Aquarienhaltung haben eine höhere Wachstumshöhe. Am Rücken ist der Tetrafisch blaugrün und am Bauch kräftig rot gefärbt. Tetrafische werden aufgrund ihrer Farbe auch als Neons bezeichnet. Die Tetrafische gehören zu den beliebtesten Fischen, die in Aquarien gehalten werden, weil sie schön aussehen und nicht viel Platz einnehmen. Die Geschlechter sind kaum voneinander zu unterscheiden, wobei die Weibchen meistens bulliger und kräftiger gebaut sind als die Männchen.
Verbreitung und Lebensraum
Als Tetras werden viele kleine Salmler bezeichnet. Dieser Steckbrief beschreibt den Roten Neon (Paracheirodon axelrodi), einen der bekanntesten Tetras. Er lebt in Brasilien, Kolumbien und Venezuela, im Einzugsgebiet des oberen Orinoco und des Rio Negro.
Rote Neons sind Süßwasserfische und leben in Gewässern, in denen es viele Wasserpflanzen und Wurzeln gibt. In Klarwasserbiotopen halten sich Tetrafische bevorzugt an schattigen, strömungsarmen Stellen in Ufernähe auf.
Sie sind friedliche Schwarmfische. Naturgemäß ziehen die bunten Fische leicht saure Wasserbedingungen vor. Sie sind robust und vertragen auch hohe PH- und Härtegrade.
Aquarien sollte man mit Schwimmpflanzen einrichten, um etwas Licht für die Fische abzuschirmen. Es eignen sich auch Steine und Wurzeln aus Mangroven- oder Moorkienholz. Der Bodengrund sollte mit dunklem Sand oder Kies bedeckt sein. So fühlen sich die Tetrafische am wohlsten.
Ernährung
In ihrem natürlichen Lebensraum fressen Tetrafische Algen und Kleinstlebewesen, die sie zwischen Wurzeln und auf dem Boden finden. Darunter gehören zum Beispiel Plankton, kleinere Würmer und andere Insekten. In menschlicher Obhut ist die Ernährung ganz unkompliziert. Man kann sie mit Flocken- und Lebendfutter versorgen. Es wäre auch empfehlenswert, den Tetrafischen Vitamine zuzuführen, um die Vitalität der Fische sicherzustellen.
Fortpflanzung
Die Tetrafische sind Offenbrüter und die Zucht ist recht anspruchsvoll. Die Weibchen geben ungefähr 500 Eier ins Wasser ab, die absinken und teilweise an Pflanzen haften bleiben. Während der Paarung umschlingt das Männchen das Weibchen. Wenn eine Aquarienzucht gelingen soll, müssen die Eltern nach der Paarung aus dem Aquarium unbedingt entfernt werden, da sie als sogenannte Laichräuber ihren eigenen Nachwuchs fressen würden. Nach ungefähr 24 Stunden schlüpfen die Jungen und können nach fünf Tagen schon frei schwimmen. Nur wenn man die Jungen mit proteinreichem Staubfutter füttert, können diese überleben.
Größenvergleich
Stell dir vor, du stellst eine 1-Euro-Münze (2,3 cm) neben einen Tetra: Der Tetra ist größer. Neben einem Fußball (22 cm) wirkt er mit seinen 2,5 bis 5 cm aber wiederum geradezu winzig.
Gewichtsvergleich
Der Tetra wiegt nur 130 mg - ein echtes Federgewicht! Selbst eine 1-Euro-Münze (7,5 g) bringt ein Vielfaches davon auf die Waage. Dafür ist der Tetra leicht genug, um vom Wind davongetragen zu werden.