Tiger

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Tigerin mit orangefarbenem, schwarz gestreiftem Fell läuft durch Gras vor dichtem Gebüsch
Charles J. Sharp / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Kurz erklärt

Der Tiger ist die größte Katze der Welt und die einzige mit Streifen. Er lebt nur in Asien und jagt als Einzelgänger vor allem Hirsche, Wildschweine und Wildrinder. Tiger schwimmen sehr gut und kühlen sich an heißen Tagen gern im Wasser ab. In freier Natur gibt es nur noch etwa 5.600 Tiger, die meisten davon in Indien.

Steckbrief

Wissenschaftl. NamePanthera tigris
Abstammung
  • Klasse: Säugetiere
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Unterordnung: Katzenartige (Feliformia)
  • Familie: Katzen (Felidae)
  • Unterfamilie: Großkatzen (Pantherinae)
  • Gattung: Eigentliche Großkatzen (Panthera)
  • Art: Tiger
KörpergrößeKopf-Rumpf-Länge 150 bis 230 cm, Schwanz 90 bis 110 cm, Schulterhöhe 80 bis 100 cm
Körpergewicht75 bis 325 kg; Männchen meist 100 bis 261 kg, Weibchen 75 bis 177 kg; im Norden größer, Sumatra-Tiger am kleinsten
ErnährungFleischfresser: vor allem große Huftiere wie Axishirsche, Sambarhirsche, Gaure, Wildschweine und Muntjaks; etwa 50 bis 60 große Beutetiere im Jahr
Lebenserwartung12 bis 15 Jahre; in Zoos im Mittel 14 bis 18 Jahre je nach Unterart
SozialverhaltenEinzelgänger; das Revier eines Männchens überschneidet sich meist mit denen von einem bis drei Weibchen
HerkunftAsien
Verbreitung Nur noch in zehn Ländern: Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien (Sumatra), Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland und Thailand; früher von der Osttürkei bis zum Ochotskischen Meer sowie auf Java und Bali Asien
EntdeckungErstbeschreibung 1758 durch Carl von Linné
GefährdungEN Stark gefährdet (Rote Liste der IUCN, 2022)
SonstigesNach Kitchener et al. (2017) zwei Unterarten: Panthera tigris tigris auf dem asiatischen Festland und Panthera tigris sondaica auf Sumatra (früher auch Java und Bali). Schätzung des Global Tiger Forum 2023: etwa 5.574 wild lebende Tiger, davon 3.682 in Indien.

Die größte Katze der Welt

Der Tiger (Panthera tigris) ist die größte heute lebende Katze. Er lebt nur in Asien, von den Mangrovenwäldern Indiens und Bangladeschs bis in die verschneiten Wälder im Fernen Osten Russlands. An seinem Fell mit den schwarzen Streifen erkennt ihn jedes Kind: Der Tiger ist die einzige Katze mit Streifen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es nach Schätzungen noch etwa 100.000 wilde Tiger. Heute sind es nur noch wenige Tausend, und sie leben auf weniger als 7 Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets. In einigen Ländern wachsen die Bestände aber wieder.

Aussehen und Körperbau

Tiger sind kräftig und muskulös gebaut. Ihr Kopf ist kurz und breit, der Hals kurz und dick, Schultern und Vorderbeine sind massig. An den breiten Vorderpfoten sitzen lange Krallen, die der Tiger einziehen kann. Er hat die größten Eckzähne aller heute lebenden Katzen.

  • Fell: rötlich orange bis gelbbraun mit schwarzen Streifen, Bauch und Innenseiten weiß oder cremefarben
  • Streifen: Jeder Tiger hat ein eigenes Muster. Die Streifen unterscheiden sich in Zahl und Breite, manche teilen sich oder lösen sich in Flecken auf.
  • Ohren: schwarz, hinten mit einem weißen Fleck
  • Augen: Anders als die meisten Katzen hat der Tiger runde Pupillen.
  • Backenbart: Männchen tragen einen auffälligen Haarkranz um das Gesicht, besonders der Sumatra-Tiger.

Tiger aus dem Norden haben ein langes, dichtes Fell mit 40 bis 60 Millimeter langen Rückenhaaren. Bei Tigern aus dem Süden sind die Haare nur 7 bis 29 Millimeter lang. Tiere aus Südostasien sind meist dunkler und haben mehr Streifen.

Wie groß und schwer wird ein Tiger?

Die Maße laut der Katzen-Expertengruppe der IUCN (Cat Specialist Group) und dem Zoo San Diego:

  • Kopf-Rumpf-Länge: 150 bis 230 cm
  • Schwanz: 90 bis 110 cm
  • Schulterhöhe: 80 bis 100 cm
  • Gewicht: 75 bis 325 kg; Männchen meist 100 bis 261 kg, Weibchen 75 bis 177 kg

Männchen sind 1,3- bis 1,6-mal so groß wie Weibchen. Wie groß ein Tiger wird, hängt stark davon ab, wo er lebt: Im kalten Norden sind Tiger größer, im warmen Süden kleiner. Zu den größten gehören der Sibirische Tiger und der Königstiger, am kleinsten ist der Sumatra-Tiger, dessen Männchen höchstens etwa 140 Kilogramm wiegen.

Ganz eindeutig ist der Titel „größte Katze“ übrigens nicht: Ein durchschnittliches Tigermännchen wiegt mit etwa 160 Kilogramm sogar etwas weniger als ein durchschnittliches Löwenmännchen mit etwa 175 Kilogramm. Weil Tiger aber stärker in der Größe schwanken, könnten einzelne Tigermännchen die größten Katzen überhaupt sein. Sicher belegen lässt sich das allerdings kaum, weil viele alte Angaben unzuverlässig sind.

Weiße Tiger

Weiße Tiger sind keine Albinos und keine eigene Unterart. Sie haben ein weißes Fell mit dunkelbraunen Streifen, eine rosa Nase und blaue Augen. Die Ursache ist eine seltene Veränderung in einem einzigen Gen, die ein Tiger von beiden Eltern erben muss. In der Natur wurden weiße Tiger in Indien beobachtet. Der letzte dokumentierte wilde weiße Tiger wurde 1958 im indischen Bundesstaat Bihar geschossen. Die weißen Tiger in Zoos stammen alle von einem einzigen Männchen namens Mohan ab, das 1951 in Indien gefangen wurde. Sie sind stark ingezüchtet und leiden häufiger an Augenkrankheiten.

Unterarten: sechs oder zwei?

Lange unterschied man sechs heute noch lebende Unterarten: den Sibirischen Tiger (P. t. altaica), den Südchinesischen Tiger (P. t. amoyensis), den Indochinesischen Tiger (P. t. corbetti), den Malaysia-Tiger (P. t. jacksoni), den Sumatra-Tiger (P. t. sumatrae) und den Königstiger oder Bengal-Tiger (P. t. tigris). Dazu kamen drei ausgestorbene Unterarten: der Bali-Tiger (P. t. balica), der Java-Tiger (P. t. sondaica) und der Kaspische Tiger (P. t. virgata).

2017 hat eine Arbeitsgruppe der IUCN-Katzenexperten um A. C. Kitchener die Katzen neu eingeteilt. Danach gibt es beim Tiger nur noch zwei Unterarten:

  • Panthera tigris tigris: alle Tiger auf dem asiatischen Festland. Sie sind größer, heller und haben weniger Streifen.
  • Panthera tigris sondaica: die Tiger auf Sumatra und früher auch auf Java und Bali. Sie sind kleiner, dunkler und dichter gestreift.

Weil bisher nur wenige Proben untersucht wurden, prüfen die Katzenexperten die Einteilung weiter.

Verbreitung und Lebensraum

Früher reichte das Gebiet des Tigers von der Osttürkei und dem Südufer des Kaspischen Meeres bis an das Ochotskische Meer im Fernen Osten Russlands. Heute gibt es wilde Tiger nur noch in zehn Ländern: Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien (auf Sumatra), Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland und Thailand.

Aus vielen Gegenden ist er verschwunden: aus Singapur in den 1930er-Jahren, von Bali in den 1940er-Jahren, von Java in den 1960er-Jahren, aus Zentralasien in den 1970er-Jahren und in den 2000er-Jahren aus Vietnam, Laos und Kambodscha.

Tiger leben in sehr verschiedenen Lebensräumen: in tropischen Regenwäldern und Mangroven, in Laubwäldern und Graslandschaften an großen Flüssen und in den gemäßigten Wäldern Nordostasiens. Am meisten Tiger pro Fläche gibt es in beutereichen Gebieten wie den indischen Nationalparks Kaziranga und Corbett mit 15 bis 19 Tieren auf 100 Quadratkilometern. Im russischen Sichote-Alin-Gebirge sind es dagegen weniger als ein Tier auf 100 Quadratkilometern.

Ernährung: Was frisst ein Tiger?

Der Tiger ist ein reiner Fleischfresser und jagt vor allem große Huftiere:

  • Axishirsche, Sambarhirsche und Muntjaks
  • Gaure (große Wildrinder) und Wasserbüffel
  • Wildschweine
  • im Norden Rothirsche und Rehe

In den meisten Gebieten machen große Hirsche fast drei Viertel der gefressenen Fleischmenge aus. Ein Tiger braucht etwa 50 bis 60 große Beutetiere im Jahr. Fehlt große Beute, fängt er auch Vögel, Fische, Nagetiere, Frösche, Stachelschweine oder Affen. Von Elefanten und Nashörnern erbeutet er nur selten Jungtiere. In manchen Gegenden reißt er auch Vieh.

Ein Tiger kann in einer Nacht 18 bis 27 Kilogramm Fleisch fressen. Ein Weibchen braucht im Schnitt 5 bis 6 Kilogramm am Tag, mit Jungen etwa die Hälfte mehr.

So jagt der Tiger

Der Tiger jagt allein und meist aus dem Hinterhalt. Er schleicht sich im Schutz von Gras und Büschen an und muss bis auf etwa 9 bis 24 Meter herankommen, bevor er losstürmt. Kleinere Beute tötet er mit einem Biss in den Nacken, große Tiere packt er an der Kehle und erstickt sie.

Viele Versuche gehen schief: In einer Studie im indischen Kanha-Nationalpark war nur einer von zwölf Angriffen erfolgreich. Die Beute zieht der Tiger danach in ein Versteck, oft in der Nähe von Wasser. Dabei kann er Tiere bewegen, die ein Vielfaches seines eigenen Gewichts wiegen. In Myanmar wurde ein Tiger beobachtet, der einen 770 Kilogramm schweren Gaur-Bullen fortschleppte. Reste deckt er mit Laub oder Erde ab und kehrt später zum Fressen zurück.

Verhalten und Lebensweise

Tiger sind Einzelgänger. Erwachsene Tiere treffen sich fast nur zur Paarung, Mütter leben bis zu zwei Jahre mit ihren Jungen zusammen. Weibchen verteidigen ein eigenes Revier. Die Reviere der Männchen sind größer und überschneiden sich meist mit denen von einem bis drei Weibchen.

Wie groß ein Revier ist, hängt von der Beute ab. Im Chitwan-Nationalpark in Nepal brauchen Weibchen nur 10 bis 39 Quadratkilometer, Männchen 30 bis 105. Im Fernen Osten Russlands, wo es wenig Beute gibt, sind es bei Weibchen 100 bis 400 und bei Männchen bis zu 1.379 Quadratkilometer.

Ihr Revier markieren Tiger mit Urin, Kot und Kratzspuren an Bäumen. Ihr Brüllen ist bis zu drei Kilometer weit zu hören. Tiger hören sehr gut und nehmen auch tiefe Töne wahr, die Menschen nicht hören können.

Tiger sind kräftige Schwimmer und können sechs bis acht Kilometer breite Flüsse durchqueren. An heißen Tagen liegen sie oft halb im Wasser, um sich abzukühlen. Klettern können sie auch, und sie springen fünf bis sechs Meter weit.

Fortpflanzung und Nachwuchs

Tiger können grundsätzlich das ganze Jahr über Junge bekommen. In Indien liegt die Paarungszeit vor allem zwischen November und April. Ein Weibchen ist etwa fünf bis sieben Tage paarungsbereit und ruft in dieser Zeit sehr häufig.

  • Tragzeit: etwa 103 Tage
  • Wurfgröße: meist 2 bis 3 Junge
  • Geburtsgewicht: 780 bis 1.600 Gramm
  • Augen öffnen sich: nach 6 bis 14 Tagen

Die Jungen kommen in hohem Gras, dichtem Gebüsch, zwischen Felsen oder in Höhlen zur Welt. Mit etwa zwei Monaten fressen sie zum ersten Mal Fleisch und folgen der Mutter auf ihren Streifzügen. Mit fünf bis sechs Monaten machen sie bei der Jagd mit. Selbstständig werden sie mit etwa eineinhalb bis zwei Jahren. Erst dann bekommt die Mutter wieder Junge, deshalb liegen meist etwa zwei Jahre zwischen zwei Würfen.

Weibchen bekommen ihre ersten Jungen mit drei bis vier Jahren, Männchen sind mit vier bis fünf Jahren geschlechtsreif. Im Chitwan-Nationalpark starb etwa ein Drittel der Jungen im ersten Lebensjahr, oft durch fremde Männchen, aber auch durch Brände und Überschwemmungen.

Wie viele Tiger gibt es noch?

Die IUCN stuft den Tiger als stark gefährdet ein (Endangered, Einstufung von 2022). Für 2021 schätzte sie den weltweiten Bestand auf 3.726 bis 5.578 Tiger ohne Jungtiere.

Im Juli 2023 veröffentlichte das Global Tiger Forum, ein Zusammenschluss der Tiger-Länder, eine neue Schätzung von etwa 5.574 wild lebenden Tigern. Die Zahlen stammen von den Ländern selbst:

Landgeschätzte Tiger 2023
Indien3.682
Russland500
Indonesien393
Nepal355
Thailand161
Malaysia150
Bhutan131
Bangladesch114
Chinaüber 60
Myanmar28
Kambodscha, Laos, Vietnam0

Indien und Nepal haben ihre Tigerzahlen seit 2010 verdoppelt. In Südostasien geht es den Tigern dagegen schlecht: In Laos, Vietnam und Kambodscha gibt es keine wilden Tiger mehr.

Die Tigerzählung in Indien 2022

Indien zählt seine Tiger alle vier Jahre. Bei der Zählung 2022 kamen die Fachleute auf mindestens 3.167 Tiger, die verbesserte Schätzung liegt bei 3.682 Tieren. 2018 waren es noch 2.967. Damit leben etwa drei Viertel aller wilden Tiger der Welt in Indien.

Gefährdung und Schutz

Die größten Gefahren für den Tiger sind:

  • Wilderei: Tiger werden für Felle, Knochen, Fleisch und andere Körperteile getötet, vor allem für die traditionelle chinesische Medizin.
  • Verlust des Lebensraums durch Straßen, Siedlungen, Holzeinschlag, Felder und Plantagen für Ölpalmen und Kautschuk
  • Wilderei auf Beutetiere, sodass die Tiger nicht mehr genug zu fressen finden
  • Konflikte mit Menschen, wenn Tiger Vieh oder selten auch Menschen töten
  • Krankheiten wie die Hundestaupe

Der Tiger steht in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES), der Handel ist verboten. In fast allen Ländern, in denen er lebt, darf er nicht gejagt werden. Indien startete schon 1973 das „Project Tiger“ und richtete viele Tigerreservate ein. 2010 setzten sich die Tiger-Länder in Sankt Petersburg das Ziel, die Zahl der wilden Tiger bis 2022 auf mindestens 6.000 zu verdoppeln. Die Schätzung von 2023 liegt mit etwa 5.574 Tigern knapp darunter.

Häufige Fragen zum Tiger

Wie viele Tiger gibt es noch auf der Welt?

Nach der Schätzung des Global Tiger Forum von 2023 leben etwa 5.574 Tiger in freier Natur. Rund drei Viertel davon leben in Indien.

Wie schwer wird ein Tiger?

Tiger wiegen 75 bis 325 Kilogramm. Männchen sind deutlich schwerer als Weibchen. Die größten Tiger leben im Norden, etwa im Fernen Osten Russlands, die kleinsten auf Sumatra.

Ist der Tiger größer als der Löwe?

Der Tiger gilt als größte Katze. Im Durchschnitt wiegen Tigermännchen aber etwas weniger als Löwenmännchen, und große Löwen können kleinere Tiger übertreffen. Tiger schwanken jedoch stärker in der Größe als Löwen.

Können Tiger schwimmen?

Ja, sehr gut. Tiger durchqueren Flüsse, die sechs bis acht Kilometer breit sind, und kühlen sich an heißen Tagen gern im Wasser ab.

Wie alt wird ein Tiger?

Die Katzenexperten der IUCN geben 12 bis 15 Jahre an. In Zoos werden Tiger je nach Unterart im Mittel etwa 14 bis 18 Jahre alt.

Warum hat der Tiger Streifen?

Die dunklen Streifen tarnen den Tiger im Wald und im Grasland. Das hilft ihm, sich ungesehen an Beute heranzupirschen.

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Quellen

Größenvergleich

🪙1-Euro-Münze
2,3 cm
⚽Fußball
22 cm
🧒Kind
1,2 m
🧑Erwachsener
1,8 m
🏠Haus
10 m
▼Tiger
1,5 bis 2,3 m

Ein Tiger erreicht eine Körpergröße von 1,5 bis 2,3 m. Damit passt er bequem zwischen ein Kind (1,2 m) und einen Elefanten (3,5 m) auf unserer Vergleichsskala.

Gewichtsvergleich

🪙1-Euro-Münze
7,5 g
🍫Tafel Schokolade
100 g
⚽Fußball
430 g
🧒Kind
25 kg
🧑Erwachsener
75 kg
🚗Auto
1,5 t
🚌Schulbus
12 t
▼Tiger
75 bis 325 kg

Ein Tiger bringt 75 bis 325 kg auf die Waage. Das ist schwerer als ein Kind (25 kg), aber leichter als ein Auto (1,5 t). Anders ausgedrückt: Der Tiger wiegt so viel wie etwa 8 Kinder.