Westlicher Flachlandgorilla
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Kurz erklärt
Der Westliche Flachlandgorilla ist eine Unterart des Westlichen Gorillas und lebt in den Regenwäldern im Westen Zentralafrikas, vor allem in der Republik Kongo und in Gabun. Er ist der kleinste, aber mit Abstand häufigste Gorilla: Etwa 99 Prozent aller Gorillas gehören zu ihm, und auch in Zoos sieht man fast nur ihn. Er frisst Blätter, Kräuter und sehr viele Früchte. Wilderei und die Viruskrankheit Ebola haben ihn an den Rand des Aussterbens gebracht.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Gorilla gorilla gorilla |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Aufgerichtet Männchen bis 1,8 m, Weibchen bis 1,4 m; Westliche Gorillas messen im Mittel weniger als 1,7 m und sind die kleinsten Gorillas |
| Körpergewicht | Männchen in freier Wildbahn im Mittel 140 bis 160 kg, über 200 kg selten; Weibchen meist 70 bis 110 kg; Gorilla-Männchen in Zoos bis 227 kg |
| Ernährung | Überwiegend Pflanzen: Blätter und Stängel von Kräutern, Sträuchern und Lianen, Früchte von fast hundert Baumarten, in manchen Gebieten Wasserpflanzen; dazu Termiten und Ameisen |
| Lebenserwartung | 30 bis 40 Jahre in freier Wildbahn, in Zoos über 50 Jahre |
| Sozialverhalten | Familiengruppen mit einem Silberrücken, mehreren Weibchen und Jungtieren; im Durchschnitt je nach Quelle etwa 5 bis 8 Tiere, stets weniger als 20 |
| Herkunft | Westzentralafrika |
| Verbreitung | Tiefland- und Sumpfwälder bis 1.600 m Höhe in der Republik Kongo, Gabun, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, Äquatorialguinea (Festland) und Angola (Cabinda); in der DR Kongo wahrscheinlich ausgestorben Afrika |
| Entdeckung | Erstbeschreibung 1847 durch T. S. Savage (als Troglodytes gorilla) |
| Gefährdung | CR Vom Aussterben bedroht (Rote Liste der IUCN, 2018) |
| Sonstiges | Die IUCN bewertet die Unterart gesondert als vom Aussterben bedroht (CR), aktuelle Fassung 2018 (Maisels et al.). Auch die Art Westlicher Gorilla gilt als vom Aussterben bedroht (CR, 2018). Bestand 2013 nach Strindberg et al. (2018): rund 362.000 entwöhnte Tiere, Rückgang etwa 2,7 % pro Jahr. |
Der häufigste Gorilla der Welt
Der Westliche Flachlandgorilla (Gorilla gorilla gorilla) ist ein Menschenaffe aus den Regenwäldern im Westen Zentralafrikas. Er ist eine von zwei Unterarten des Westlichen Gorillas. Die andere Unterart ist der seltene Cross-River-Gorilla an der Grenze von Nigeria und Kamerun. Östlich davon, je nach Quelle etwa 750 bis fast 900 km entfernt, leben die beiden Unterarten des Östlichen Gorillas: der Berggorilla und der Östliche Flachlandgorilla. Westliche und Östliche Gorillas sind genetisch stärker voneinander getrennt als Schimpanse und Bonobo.
Gorillas sind die größten lebenden Primaten. Der Westliche Flachlandgorilla ist aber die kleinste Gorilla-Unterart. Dafür ist er mit Abstand die häufigste: Eine große Studie von 2018 kam zu dem Schluss, dass etwa 99 % aller Gorillas Westliche Flachlandgorillas sind.
Aussehen und Körperbau
Männchen und Weibchen unterscheiden sich stark in der Größe:
- Männchen: Aufgerichtet werden sie bis 1,8 m groß. Westliche Gorillas messen im Mittel weniger als 1,7 m und sind damit kleiner als die anderen Gorillas. In freier Wildbahn wiegen Männchen im Mittel 140 bis 160 kg. Wild lebende Gorillas mit mehr als 200 kg sind selten. Die Armspannweite erreicht 2,4 m.
- Weibchen: Aufgerichtet bis etwa 1,4 m groß und meist 70 bis 110 kg schwer, mit einer Armspannweite von etwa 2 m.
Fell: Bei Östlichen Gorillas ist das Fell meist tiefschwarz. Beim Westlichen Gorilla kann es bei Männchen und Weibchen einen grauen oder bräunlichen Ton haben, am Kopf oft braun. Ältere Weibchen werden unterhalb der Ohren, am Hals und oben am Kopf manchmal grau. Babys erkennt man bis zum Alter von etwa vier Jahren an einem kleinen weißen Haarbüschel am Hinterteil. So behält die Mutter ihr Junges leichter im Blick.
Silberrücken: Voll ausgewachsene Männchen bekommen auf dem Rücken kurze, weiße Haare, die silbern schimmern. Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern zeigt, dass ein Männchen ausgewachsen ist. In freier Wildbahn ist das meist mit etwa 15 Jahren der Fall. Bei Westlichen Gorillas reicht das Silber bis zu den Hüften und Oberschenkeln.
Kopf: Erwachsene Männchen haben große Knochenkämme oben und hinten am Schädel. Daran setzen die kräftigen Kaumuskeln an, deshalb wirkt der Kopf spitz. Westliche Flachlandgorillas haben einen kräftigeren Überaugenwulst als andere Gorillas, eine breitere Nase und Ohren, die im Verhältnis zum Kopf klein aussehen.
Hände und Füße: Die Arme sind länger als die Beine. Auf allen vieren gehen Gorillas im Knöchelgang: Sie stützen sich auf den dritten und vierten Finger der gekrümmten Hand.
Verbreitung und Lebensraum
Westliche Flachlandgorillas leben in sechs Ländern im Westen Zentralafrikas:
- Republik Kongo
- Gabun
- Kamerun
- Zentralafrikanische Republik
- Äquatorialguinea (Festland)
- Angola (Exklave Cabinda)
In der Demokratischen Republik Kongo kamen sie früher auch vor, dort sind sie laut Smithsonian's National Zoo wahrscheinlich ausgestorben. Die meisten Tiere leben in nur zwei Ländern: In der Republik Kongo lebt etwa 60 % aller Gorillas der Region, in Gabun etwa 27 %. Besonders dicht leben sie im Norden der Republik Kongo und im Süden Kameruns.
Lebensraum: Westliche Flachlandgorillas bewohnen Tiefland- und Sumpfwälder bis in 1.600 m Höhe. Ihr Gebiet überschneidet sich fast vollständig mit dem des Zentralafrikanischen Schimpansen. Vom gemeinsamen Verbreitungsgebiet der beiden Menschenaffen liegen nur etwa 13 % in Schutzgebieten, rund 51 % dagegen in Gebieten, in denen Holz geschlagen werden darf. Etwa 80 % der Westlichen Flachlandgorillas leben außerhalb von Schutzgebieten.
Ernährung
Westliche Flachlandgorillas sind überwiegend Pflanzenfresser. Sie fressen Blätter und Stängel von Kräutern, Sträuchern und Lianen. Kräuter am Boden gibt es in ihren Wäldern aber nicht überall in guter Qualität. Dafür fressen sie viel mehr Früchte als andere Gorillas: Auf ihrem Speiseplan stehen die Früchte von fast hundert Baumarten, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten reif werden. In manchen Gebieten fressen sie auch viele Wasserpflanzen.
Termiten und Ameisen: Diese Insekten gehören bei Westlichen Flachlandgorillas fest zur Nahrung. Weitere tierische Eiweiße bekommen sie über Kleintiere, die auf Blättern und Früchten sitzen.
Weite Wege: Früchte wachsen weit verstreut. Deshalb haben Westliche Flachlandgorillas die größten Streifgebiete aller Gorillas und laufen am weitesten. Je nach Studie sind ihre Streifgebiete etwa 7 bis 22 km² groß. Im Durchschnitt legen sie am Tag etwa 1,1 km zurück, wenn viele Früchte reif sind, auch mehr. Zum Vergleich: Berggorillas fressen kaum Früchte, finden ihr Futter fast überall und laufen meist nur bis zu 500 m am Tag.
Verhalten und Lebensweise
Familiengruppen: Westliche Flachlandgorillas leben in Gruppen, die meist aus einem Silberrücken, manchmal einem oder mehreren jüngeren Männchen, mehreren Weibchen und deren Jungen bestehen. Ihre Gruppen sind eher klein, im Durchschnitt je nach Quelle etwa 5 bis 8 Tiere, und stets kleiner als 20 Tiere.
Der Silberrücken: Er führt die Gruppe, schlichtet Streit und bestimmt, wohin die Gruppe zieht. Er legt auch fest, wann sie aufwacht, frisst und schlafen geht. Mit den Weibchen der Gruppe paart sich in der Regel nur er.
Wer bleibt, wer geht? Mit etwa acht Jahren verlassen Weibchen ihre Geburtsgruppe und schließen sich einer neuen Gruppe an. Den Silberrücken wählen sie dabei offenbar nach Eigenschaften wie der Größe und Qualität seines Streifgebiets aus. Viele Weibchen wechseln im Leben mehrmals die Gruppe. Junge Männchen, die „Schwarzrücken“ zwischen 8 und 12 Jahren, leben oft einige Jahre allein oder in Junggesellengruppen. Schließt sich ihnen ein Weibchen an, entsteht eine neue Familie.
Tagesablauf: Gorillas sind morgens und am späten Nachmittag am aktivsten. Nach dem Aufwachen fressen sie mehrere Stunden. Mittags ruhen die Erwachsenen in einem Tagesnest, während die Jungen spielen und raufen. Vor der Dämmerung baut sich jeder Gorilla ab etwa drei Jahren sein eigenes Schlafnest aus Ästen und Blättern. Erwachsene Männchen schlafen meist am Boden, Weibchen am Boden oder in Bäumen.
Friedliche Riesen: Westliche Flachlandgorillas sind ruhige, friedliche Tiere, die nur angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen. Fühlt sich ein Silberrücken herausgefordert, richtet er sich auf, trommelt mit den Händen auf die Brust, brüllt und schreit. Hilft das nicht, stürmt er los, rennt aber meist am Gegner vorbei, ohne ihn zu treffen. Übernimmt ein neues Männchen eine Gruppe, kann es allerdings Jungtiere töten, die nicht von ihm stammen.
Verständigung: Forschende haben bis zu 22 verschiedene Laute von Gorillas unterschieden.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Gorillas haben keine feste Paarungszeit, Junge kommen das ganze Jahr über zur Welt.
- Geschlechtsreife: Weibchen werden mit 6 bis 9 Jahren geschlechtsreif. Ihr erstes Junges bekommen sie meist mit 10 bis 11 Jahren.
- Tragzeit: im Durchschnitt etwa 255 bis 257 Tage, also rund achteinhalb Monate
- Geburtsgewicht: Neugeborene Gorillas wiegen 1,4 bis 3,1 kg, im Mittel 2,2 kg.
- Abstand zwischen den Geburten: meist viereinhalb Jahre
- Junge im ganzen Leben: 3 bis 6
Aufwachsen: Gorillababys halten sich von Geburt an im Fell der Mutter fest. In den ersten zwei Jahren wachsen sie doppelt so schnell wie ein Menschenbaby. Mit drei Monaten können sie krabbeln und auf dem Rücken der Mutter reiten. Getragen werden sie, bis sie dreieinhalb bis vier Jahre alt sind. Die Jungen schlafen im Nest der Mutter.
Männchen: Als Schwarzrücken sind sie zwischen 8 und 12 Jahren schon geschlechtsreif, aber noch nicht ausgewachsen. Mit etwa 13 Jahren oder später sind sie erwachsene Silberrücken.
Alter: In freier Wildbahn werden Gorillas 30 bis 40 Jahre alt, in Zoos bis über 50 Jahre.
Wie viele Westliche Flachlandgorillas gibt es?
Gorillas lassen sich im Wald kaum direkt zählen. Forschende zählen deshalb ihre Schlafnester. Für die bisher größte Studie werteten Samantha Strindberg und mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen Daten von 59 Gebieten in fünf Ländern aus den Jahren 2003 bis 2013 aus, insgesamt 61.000 Arbeitstage im Wald. Das Ergebnis von 2018:
- 2013 lebten geschätzt rund 362.000 entwöhnte Westliche Flachlandgorillas, also ohne die Babys. Die Spanne der Schätzung reicht von etwa 303.000 bis 460.000. Das waren deutlich mehr als frühere Schätzungen.
- Trotzdem schrumpft der Bestand schnell: Zwischen 2005 und 2013 ging er um 19,4 % zurück, das sind etwa 2,7 % pro Jahr.
- Bei diesem Tempo würde der Bestand innerhalb von drei Gorilla-Generationen um mehr als 80 % schrumpfen. Deshalb gilt der Westliche Flachlandgorilla trotz der großen Zahl als vom Aussterben bedroht.
Feinde und Gefährdung
Die IUCN führt den Westlichen Flachlandgorilla als vom Aussterben bedroht (CR). Die aktuelle Fassung der Bewertung für die Unterart stammt von 2018. Auch die Art Westlicher Gorilla insgesamt gilt seit 2007 als vom Aussterben bedroht, vorher war sie als stark gefährdet eingestuft.
Die drei größten Gefahren sind laut der Studie von 2018 Wilderei, Krankheiten und die Zerstörung des Lebensraums.
Wilderei: Gorillas sind in allen Ländern gesetzlich geschützt. Es ist verboten, sie zu töten, zu fangen oder mit ihnen zu handeln. Trotzdem werden sie für den Handel mit Buschfleisch gejagt. In den Städten der Region leben immer mehr Menschen, und viele von ihnen zahlen gern einen hohen Preis für Wildfleisch, auch für Affenfleisch. Wo Rohstoffe aus dem Wald geholt werden, entstehen Straßen, über die auch Jäger leichter in den Wald gelangen.
Ebola: Das Ebolafieber ist eine Viruskrankheit, an der auch Menschen sterben. Für Gorillas ist sie verheerend. Bei den schlimmsten Ausbrüchen starben 90 bis 95 % der Tiere. In Gabun und der Republik Kongo ist Ebola immer wieder ausgebrochen. Allein in den Jahren 2002 und 2003 tötete das Virus nach einer Schätzung in einem einzigen Untersuchungsgebiet etwa 5.000 Gorillas. Das Virus sprang dabei offenbar von Gorillagruppe zu Gruppe über. In Gebieten, in denen Ebola gewütet hatte, fanden die Forschenden später keine Anzeichen dafür, dass sich die Bestände erholen.
Lebensraum: Wälder werden abgeholzt und für Plantagen gerodet. Als neue Gefahr nennt die Studie vor allem Ölpalm-Plantagen, in denen Menschenaffen nicht leben können.
Was hilft? Am meisten Gorillas leben dort, wo Wildhüter patrouillieren, der Wald intakt ist und wenige Menschen leben. Bisher wird aber nur knapp ein Viertel des Gebiets, in dem Gorillas und Schimpansen leben, von Wildhütern bewacht.
Natürliche Feinde: Leoparden können Gorillas erbeuten, Angriffe sind aber selten belegt.
Gorillas im Zoo
Wer im Zoo einen Gorilla sieht, sieht fast immer einen Westlichen Flachlandgorilla.
- USA: Primate Info Net nennt rund 350 Gorillas in Zoos der USA, die alle zu dieser Unterart gehörten (Angabe nach einer Quelle von 2003).
- Europa: 1970 veröffentlichte Rosl Kirchshofer vom Frankfurter Zoo das erste internationale Zuchtbuch für den Westlichen Flachlandgorilla. Seit 1985 gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das heute der Zooverband EAZA betreut.
- Größe des Programms: Ende 2021 lebten im EEP 485 Westliche Flachlandgorillas in 77 Zoos, davon 428 Tiere in 63 Einrichtungen in Europa. Weitere Zoos in Asien, Australien, Südafrika, Südamerika und im Nahen Osten machen mit.
Andere Gorillas sind in Zoos eine große Ausnahme. Die Richtlinien der EAZA erwähnen zum Beispiel einen einzelnen Östlichen Flachlandgorilla im Zoo von Houston in den USA.
Häufige Fragen zum Westlichen Flachlandgorilla
Wie groß und schwer wird ein Westlicher Flachlandgorilla?
Männchen werden aufgerichtet bis 1,8 m groß und wiegen in freier Wildbahn im Mittel 140 bis 160 kg. Weibchen sind bis etwa 1,4 m groß und wiegen meist 70 bis 110 kg. In Zoos können Gorilla-Männchen bis 227 kg schwer werden.
Was frisst ein Westlicher Flachlandgorilla?
Er frisst Blätter, Stängel und Kräuter, vor allem aber viele Früchte von fast hundert Baumarten. Dazu kommen Wasserpflanzen sowie Termiten und Ameisen.
Wie viele Westliche Flachlandgorillas gibt es noch?
Nach der bisher größten Zählung lebten 2013 rund 362.000 entwöhnte Tiere. Der Bestand schrumpft aber um etwa 2,7 % pro Jahr, vor allem wegen Wilderei und Ebola.
Wo leben Westliche Flachlandgorillas?
Sie leben in den Regen- und Sumpfwäldern von Kamerun, Gabun, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik, Äquatorialguinea und der angolanischen Exklave Cabinda. Die meisten Tiere leben in der Republik Kongo und in Gabun.
Was ist der Unterschied zum Berggorilla?
Der Berggorilla ist eine Unterart des Östlichen Gorillas und lebt in Bergwäldern im östlichen Zentralafrika. Er hat längeres, tiefschwarzes Fell und frisst kaum Früchte. Der Westliche Flachlandgorilla ist kleiner, hat oft bräunliches Fell, frisst viele Früchte und ist mit Abstand häufiger.
Ähnliche Tiere
- Berggorilla - die bekannte Unterart des Östlichen Gorillas aus den Virunga-Vulkanen
- Westlicher Gorilla - die Art, zu der der Westliche Flachlandgorilla gehört
- Cross-River-Gorilla - die zweite, sehr seltene Unterart des Westlichen Gorillas
- Östlicher Flachlandgorilla - der größte Gorilla, lebt im Osten der DR Kongo
- Schimpanse - teilt sich mit dem Westlichen Flachlandgorilla viele Wälder
- Borneo-Orang-Utan - Menschenaffe aus Südostasien, der in Bäumen lebt
Quellen
- Maisels, F., Strindberg, S., Breuer, T., Greer, D., Jeffery, K. & Stokes, E. (2018): Gorilla gorilla ssp. gorilla. The IUCN Red List of Threatened Species 2018
- Strindberg, S. et al. (2018): Guns, germs, and trees determine density and distribution of gorillas and chimpanzees in Western Equatorial Africa. Science Advances 4: eaar2964
- Bermejo, M. et al. (2006): Ebola outbreak killed 5000 gorillas. Science 314: 1564
- Western lowland gorilla - Smithsonian's National Zoo and Conservation Biology Institute
- Cawthon Lang, K.A. (2005): Primate Factsheets: Gorilla (Gorilla). Primate Info Net, Wisconsin National Primate Research Center, University of Wisconsin-Madison
- EAZA Best Practice Guidelines for the Western lowland gorilla (Gorilla gorilla gorilla), 3. Auflage (2024). European Association of Zoos and Aquaria
Größenvergleich
Ein Westlicher Flachlandgorilla erreicht eine Körpergröße von 1,4 bis 1,8 m. Damit passt er bequem zwischen ein Kind (1,2 m) und einen Elefanten (3,5 m) auf unserer Vergleichsskala.
Gewichtsvergleich
Ein Westlicher Flachlandgorilla bringt 70 bis 160 kg auf die Waage. Das ist schwerer als ein Kind (25 kg), aber leichter als ein Auto (1,5 t). Anders ausgedrückt: Der Westliche Flachlandgorilla wiegt so viel wie etwa 5 Kinder.