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Pinguine

Pinguine sind flugunfähige Vögel, die vor allem auf der Südhalbkugel leben. Sie sind hervorragende Schwimmer und können erstaunlich schnell durchs Wasser gleiten. Vom winzigen Zwergpinguin bis zum über einen Meter großen Kaiserpinguin: Jede Art hat sich perfekt an ihren Lebensraum angepasst.

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Was sind Pinguine?

Pinguine (Spheniscidae) sind flugunfähige Meeresvögel. Sie bilden eine eigene Ordnung mit nur einer Familie. Zu den bekanntesten Arten gehören der Kaiserpinguin, der Königspinguin und der Galápagos-Pinguin.

Körperbau

Pinguine sind hervorragend an das Schwimmen und Tauchen angepasst. Ihre Flügel sind zu steifen Flossen umgebildet, die mit kleinen, schuppenartigen Federn bedeckt sind. Auch der übrige Körper trägt kurze, flache Federn, die eng anliegen und eine glatte Oberfläche bilden. Unter der Haut schützt eine dicke Fettschicht vor Kälte.

Die Beine sind kurz und sitzen weit hinten am Körper. Deshalb stehen Pinguine fast senkrecht. Die Füße dienen zum Stehen, Laufen und Springen und beim Schwimmen als Steuer. Im Wasser rudern Pinguine mit ihren Flügelflossen und erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 36 km/h. Mit Schwung können sie aus dem Wasser an Land oder auf das Eis springen.

Verbreitung und Lebensraum

Pinguine leben fast nur auf der Südhalbkugel: in der Antarktis, an den Küsten Südamerikas, im südlichen Afrika, in Australien und Neuseeland. Der Galápagos-Pinguin lebt sogar am Äquator. Einige dieser Tiere leben knapp nördlich davon, als einzige Pinguine auf der Nordhalbkugel. Die meisten Pinguine verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Wasser und kommen vor allem zum Brüten an Land.

Ernährung

Pinguine ernähren sich vor allem von Fischen, kleinen Kopffüßern wie Tintenfischen und von Krebstieren. Ihren Wasserbedarf decken sie mit Meerwasser. Das überschüssige Salz scheiden sie über besondere Drüsen oberhalb der Augen wieder aus.

Fortpflanzung

Zum Brüten kommen Pinguine an Land und bilden dort oft große Kolonien. Die Brutplätze liegen möglichst geschützt vor Feinden. Große Arten wie Kaiser- und Königspinguin legen nur ein Ei, die meisten kleineren Arten zwei. Die Küken werden mehrere Monate lang an Land gefüttert, bis ihnen das wasserdichte Federkleid der Erwachsenen gewachsen ist. Viele Pinguine sind ihrem Partner treu und finden sich über mehrere Brutzeiten hinweg immer wieder zusammen.

Verhalten und Feinde

Pinguine sind gesellige Tiere. Gegen Eindringlinge verteidigen sie sich mit Schnabelhieben und Schlägen ihrer Flossen. Im Wasser jagen Seeleoparden, Seelöwen und Schwertwale Pinguine. An Land sind vor allem Eier und Küken gefährdet, zum Beispiel durch Seevögel wie Raubmöwen und Riesensturmvögel.

Übrigens: Eisbären und Pinguine begegnen sich in freier Natur nie. Eisbären leben nur in der Arktis im hohen Norden, Pinguine fast nur auf der Südhalbkugel.