Fische
Fische leben im Wasser und atmen durch Kiemen. Mit ihren Flossen können sie super schwimmen! Die meisten haben Schuppen auf der Haut. Es gibt sie in allen Farben und Größen, vom winzigen Guppy bis zum riesigen Walhai.
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Rekorde im Tierreich
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Was sind Fische?
Fische sind im Wasser lebende Wirbeltiere, die mit Kiemen atmen und sich mit Flossen fortbewegen. Mit über 35.000 bekannten Arten stellen sie etwa die Hälfte aller Wirbeltierarten. Sie leben in Meeren, Flüssen, Seen und sogar in unterirdischen Höhlengewässern. Die meisten Fische sind wechselwarm, ihre Körpertemperatur passt sich also dem Wasser an.
Knorpelfische und Knochenfische
- Knorpelfische wie Haie, Rochen und Chimären haben ein Skelett aus Knorpel statt aus Knochen. Ihre Haut ist mit winzigen, zahnähnlichen Schuppen bedeckt und fühlt sich rau an wie Schleifpapier.
- Knochenfische machen den allergrößten Teil der Fische aus. Zu ihnen gehören Karpfen, Forelle, Hering, Thunfisch und Seepferdchen. Viele von ihnen besitzen eine Schwimmblase, mit der sie ihre Schwebehöhe im Wasser regulieren.
Körper und Sinne
Die meisten Fische haben einen stromlinienförmigen Körper, der mit Schuppen und einer Schleimschicht bedeckt ist. Beim Atmen strömt Wasser durch das Maul über die Kiemen, die den gelösten Sauerstoff aufnehmen. Ein besonderes Sinnesorgan ist das Seitenlinienorgan. Damit spüren Fische kleinste Wasserbewegungen und Druckunterschiede und können so Beute, Feinde oder Hindernisse wahrnehmen, auch im trüben Wasser.
Zum Schwimmen nutzen Fische ihre Flossen. Typisch sind eine Rückenflosse, eine Schwanzflosse, paarige Brust- und Bauchflossen sowie eine Afterflosse. Da Fische in sehr unterschiedlichen Gewässern leben, variieren Körperform und Flossen stark.
Lebensraum
Fische kommen fast überall vor, wo es Wasser gibt: in den Weltmeeren ebenso wie in Flüssen, Gebirgsseen, Gartenteichen und Aquarien. Wie gut sie dort leben können, hängt vor allem von der Wasserqualität und vom verfügbaren Platz ab.
Lebensweise und Ernährung
So verschieden wie ihre Lebensräume ist auch die Lebensweise der Fische. Manche Arten leben als Paar, andere in großen Schwärmen. Im Schwarm bewegen sich viele gleich aussehende Tiere gemeinsam. Für einen Räuber ist es dadurch schwer, ein einzelnes Ziel zu verfolgen. Zur Paarungszeit können manche Fische aber auch sehr angriffslustig werden: Bei Stichlingen kämpfen rivalisierende Männchen heftig miteinander.
Auch bei der Ernährung gibt es große Unterschiede. Es gibt kleine und große Raubfische, die andere Tiere jagen, und viele Arten, die sich von Plankton ernähren. Fische, die an Menschen gewöhnt sind, wie Karpfen in Parkteichen, fressen oft auch Brot oder anderes Futter, das ihnen zugeworfen wird. Gesund ist das für die Tiere nicht unbedingt.
Fortpflanzung
Die meisten Fische legen Eier, den sogenannten Laich, oft in sehr großer Zahl. Ein Kabeljau-Weibchen kann mehrere Millionen Eier abgeben. Andere Arten wie der Guppy oder viele Haie bringen dagegen lebende Junge zur Welt. Einige Fische betreiben Brutpflege: Beim Seepferdchen trägt sogar das Männchen die Eier in einer Bruttasche aus.
Größenrekorde
Der größte Fisch der Welt ist der Walhai, der über 12 Meter lang werden kann und sich trotzdem nur von Plankton ernährt. Zu den kleinsten Fischen gehören winzige Karpfenfische aus Südostasien, die ausgewachsen kaum 1 Zentimeter messen.