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Reptilien

Reptilien haben eine trockene Haut mit Schuppen oder Schildern. Sie sind wechselwarm - das bedeutet, sie brauchen die Sonne, um sich aufzuwärmen. Zu ihnen gehören Schlangen, Echsen, Schildkröten und Krokodile. Auch die Dinosaurier waren Reptilien!

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Was sind Reptilien?

Reptilien, auch Kriechtiere genannt, sind Wirbeltiere mit einer trockenen Haut aus Hornschuppen oder Hornschilden. Weltweit sind rund 12.000 Arten bekannt. Sie leben auf allen Kontinenten außer der Antarktis, die meisten Arten aber in warmen Regionen. Weil die Hornhaut nicht mitwächst, häuten sich Reptilien regelmäßig. Schlangen streifen ihre alte Haut dabei oft in einem Stück ab.

Die vier heutigen Gruppen

  • Schuppenkriechtiere sind mit Abstand die größte Gruppe. Dazu gehören Echsen wie Eidechsen, Geckos, Leguane und Warane sowie alle Schlangen.
  • Schildkröten tragen einen Panzer aus Knochenplatten, der mit Wirbelsäule und Rippen verwachsen ist. Es gibt Land-, Sumpf- und Meeresschildkröten.
  • Krokodile wie Alligatoren, Kaimane und Echte Krokodile sind die nächsten lebenden Verwandten der Vögel.
  • Brückenechsen gibt es nur noch mit einer einzigen Art in Neuseeland. Sie gelten als lebende Fossilien.

Wechselwarme Sonnenanbeter

Reptilien sind wechselwarm. Sie erzeugen kaum eigene Körperwärme, sondern regulieren ihre Temperatur über die Umgebung. Morgens legen sie sich deshalb gern in die Sonne, in der Mittagshitze suchen sie Schatten. Das hat einen Vorteil: Reptilien brauchen viel weniger Nahrung als gleich große Säugetiere oder Vögel. In kühlen Gebieten halten viele Arten eine Winterstarre.

Fortpflanzung

Die meisten Reptilien legen Eier mit einer ledrigen oder kalkigen Schale an Land, auch Meeresschildkröten kommen dafür an den Strand. Bei Krokodilen und vielen Schildkröten entscheidet die Temperatur im Nest darüber, ob Männchen oder Weibchen schlüpfen. Einige Arten wie die Kreuzotter oder die Waldeidechse bringen lebende Junge zur Welt, was in kalten Lebensräumen von Vorteil ist.

Urzeitliche Verwandte

Vor vielen Millionen Jahren beherrschten die Dinosaurier das Land, während Flugsaurier wie der Pteranodon den Himmel und Meeresreptilien wie der Plesiosaurus die Ozeane bevölkerten. Im Tierlexikon findest du deshalb auch zahlreiche Steckbriefe zu ausgestorbenen Urzeitechsen.