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Wirbellose

Wirbellose Tiere haben keine Wirbelsäule - also kein Rückgrat aus Knochen. Dazu gehören zum Beispiel Quallen, Schnecken, Krebse, Muscheln und Tintenfische. Obwohl sie keine Knochen haben, sind manche super schlau, wie der Oktopus!

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Was sind Wirbellose?

Als Wirbellose bezeichnet man alle Tiere, die keine Wirbelsäule besitzen. Das ist keine einheitliche Verwandtschaftsgruppe, sondern ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Tierstämme. Zusammen machen sie aber den weitaus größten Teil der Tierwelt aus: Über 95 Prozent aller bekannten Tierarten sind Wirbellose. Auch Insekten und Spinnentiere gehören dazu. Im Tierlexikon haben sie wegen ihrer großen Artenzahl eigene Kategorien.

Wichtige Gruppen

  • Weichtiere wie Schnecken, Muscheln und Kopffüßer haben einen weichen Körper, der oft von einer Kalkschale geschützt wird. Zu den Kopffüßern gehören Kraken, Kalmare und Sepien.
  • Krebstiere wie Krabben, Hummer, Garnelen und Asseln tragen einen harten Außenpanzer und leben überwiegend im Wasser.
  • Nesseltiere wie Quallen, Seeanemonen und Korallen fangen ihre Beute mit Nesselzellen an den Tentakeln.
  • Stachelhäuter wie Seesterne und Seeigel haben meist einen fünfstrahligen Körperbau und bewegen sich mit vielen kleinen Saugfüßchen fort.
  • Würmer ist ein Sammelbegriff für längliche Tiere ohne Beine, zum Beispiel Regenwürmer, Wattwürmer oder Bandwürmer.
  • Schwämme sind sehr ursprüngliche Tiere, die festgewachsen am Meeresboden leben und Nahrung aus dem Wasser filtern.

Ohne Knochen, aber erstaunlich

Obwohl ihnen ein inneres Skelett fehlt, zeigen Wirbellose erstaunliche Fähigkeiten. Kraken können Gläser öffnen, Werkzeuge benutzen und ihre Hautfarbe blitzschnell ändern. Korallen bauen über Jahrtausende riesige Riffe, die vom Weltall aus zu sehen sind. Der Koloss-Kalmar aus den Tiefen des Südpolarmeers ist mit mehreren hundert Kilogramm das schwerste bekannte wirbellose Tier.

Bedeutung für die Natur

Wirbellose erfüllen wichtige Aufgaben in fast allen Lebensräumen. Regenwürmer lockern und düngen den Boden, Muscheln filtern Wasser, und Krill ist die Nahrungsgrundlage für Wale, Pinguine und Robben. Korallenriffe bieten Lebensraum für schätzungsweise ein Viertel aller Meeresarten, obwohl sie nur einen winzigen Teil des Meeresbodens bedecken.