Südliche Seebären
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Kurz erklärt
Südliche Seebären sind Ohrenrobben mit kleinen Ohrmuscheln und einer dichten Unterwolle im Fell. Die acht Arten leben vor allem an Küsten und Inseln der Südhalbkugel, eine Art auch vor Mexiko. Wegen ihres Pelzes wurden viele Arten im 18. und 19. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute haben sich die meisten Arten erholt, der Antarktische Seebär und der Galápagos-Seebär gelten aber als stark gefährdet.
Steckbrief
| Wissenschaftl. Name | Arctocephalus (acht Arten) |
|---|---|
| Abstammung |
|
| Körpergröße | Je nach Art und Geschlecht etwa 1,1 bis 2,3 m; Weibchen des Galápagos-Seebären 1,1 bis 1,3 m, Männchen des Südafrikanischen Seebären im Mittel 2,21 m (bis 2,27 m) |
| Körpergewicht | Weibchen je nach Art etwa 20 bis 113 kg, Männchen etwa 60 bis 360 kg; Galápagos-Seebär: Weibchen 27 bis 28 kg, Männchen 60 bis 68 kg; Südafrikanischer Seebär: Männchen im Mittel 229 kg (bis 360 kg) |
| Ernährung | Fleischfresser: Fische, Tintenfische und Kraken, Krebstiere; der Antarktische Seebär frisst vor allem Krill; einige Arten erbeuten gelegentlich Pinguine und Seevögel |
| Lebenserwartung | Galápagos-Seebär höchstens etwa 20 Jahre; Männchen des Antarktischen Seebären halten Reviere bis zum Alter von 17 bis 18 Jahren |
| Sozialverhalten | An Land gesellig; zur Fortpflanzung große Kolonien, in denen Männchen Reviere mit mehreren Weibchen verteidigen |
| Herkunft | Küsten und Inseln vor allem der Südhalbkugel |
| Verbreitung | Südliches Afrika, Süd- und Südostaustralien, Neuseeland, Küsten Südamerikas, Galápagos- und Juan-Fernández-Inseln, subantarktische Inseln und die Antarktis; der Guadalupe-Seebär lebt vor der Pazifikküste Mexikos und Südkaliforniens AfrikaNordamerikaSüdamerikaAustralienAntarktisMeer |
| Entdeckung | Die Arten wurden zwischen 1775 (Südafrikanischer Seebär) und 1904 (Galápagos-Seebär) wissenschaftlich beschrieben |
| Sonstiges | Gruppenseite ohne eigene Gesamteinstufung. Arten (Rote Liste der IUCN): Südafrikanischer Seebär (Arctocephalus pusillus; nicht gefährdet, LC, 2015), Antarktischer Seebär (A. gazella; stark gefährdet, EN, 2026), Neuseeland-Seebär (A. forsteri; LC, 2015), Galápagos-Seebär (A. galapagoensis; EN, 2026), Südamerikanischer Seebär (A. australis; LC, 2016), Guadalupe-Seebär (A. townsendi; LC, 2015), Juan-Fernández-Seebär (A. philippii; LC, 2026), Subantarktischer Seebär (A. tropicalis; LC, 2015). |
Was sind Südliche Seebären?
Seebären gehören zu den Robben, genauer zur Familie der Ohrenrobben (Otariidae). Zu dieser Familie zählen auch die Seelöwen. Ohrenrobben haben kleine, sichtbare Ohrmuscheln. Ihre langen Vorderflossen sind auf der Oberfläche nackt und lederartig. Ihre Hinterflossen können sie an Land nach vorn unter den Körper drehen. So können sie an Land auf allen vieren laufen.
Die Südlichen Seebären bilden die Gattung Arctocephalus. Ihr Name hat einen Grund: Fast alle Arten leben auf der Südhalbkugel. Nur der Guadalupe-Seebär lebt nördlich des Äquators, vor Mexiko.
Die acht Arten
| Art | Wissenschaftlicher Name | Lebensraum | Rote Liste (IUCN) |
|---|---|---|---|
| Südafrikanischer Seebär | Arctocephalus pusillus | Südwestafrika und Südostaustralien | nicht gefährdet (2015) |
| Antarktischer Seebär | Arctocephalus gazella | Südgeorgien und andere Inseln im Südpolarmeer | stark gefährdet (2026) |
| Neuseeland-Seebär | Arctocephalus forsteri | Neuseeland, Süd- und Westaustralien | nicht gefährdet (2015) |
| Galápagos-Seebär | Arctocephalus galapagoensis | Galápagos-Inseln | stark gefährdet (2026) |
| Südamerikanischer Seebär | Arctocephalus australis | Küsten Südamerikas, Falklandinseln | nicht gefährdet (2016) |
| Guadalupe-Seebär | Arctocephalus townsendi | Guadalupe-Insel (Mexiko) | nicht gefährdet (2015) |
| Juan-Fernández-Seebär | Arctocephalus philippii | Juan-Fernández-Inseln (Chile) | nicht gefährdet (2026) |
| Subantarktischer Seebär | Arctocephalus tropicalis | Inseln nördlich der antarktischen Polarfront | nicht gefährdet (2015) |
Beim Südafrikanischen Seebären gibt es zwei Unterarten: eine in Südafrika, Namibia und Südangola (A. p. pusillus) und eine in Südostaustralien (A. p. doriferus). Fachleute diskutieren, ob alle diese Arten wirklich in eine Gattung gehören. Ältere Erbgutvergleiche deuteten darauf hin, dass der Südafrikanische Seebär näher mit den Seelöwen verwandt sein könnte als mit den anderen Seebären. 2011 stellte der Taxonomie-Ausschuss der Society for Marine Mammalogy deshalb alle Arten außer ihm in die Gattung Arctophoca, 2013 nahm er das wieder zurück. Nach neueren Erbgutstudien gilt Arctophoca als überholt, und die IUCN führt alle acht Arten unter Arctocephalus.
Seebär oder Seelöwe? Der Unterschied liegt im Fell
Seebären und Seelöwen sehen sich ähnlich, denn beide sind Ohrenrobben. Der wichtigste Unterschied ist das Fell:
- Seelöwen haben vor allem grobe Haare.
- Seebären haben zusätzlich eine dichte Unterwolle.
Von den echten Robben wie der Kegelrobbe unterscheiden sich Seebären und Seelöwen durch ihre Hinterflossen: Nur Ohrenrobben können sie an Land unter den Körper drehen und darauf laufen.
Mehr über alle Robbengruppen steht auf der Seite Robbe.
Aussehen und Körperbau
Seebären sind meist in Brauntönen gefärbt, ohne auffällige Streifen oder Flecken. Erwachsene Männchen des Guadalupe-Seebären haben eine hellere Mähne aus gelblichen Haaren. Beim Antarktischen Seebären kommt etwa eines von 600 Jungtieren mit hellem, blondem Fell zur Welt. Der Grund ist eine Veränderung in einem Gen für die Fellfarbe.
Bei allen Arten sind die Männchen viel größer als die Weibchen. Beim Antarktischen Seebären sind Männchen fast anderthalbmal so lang und viermal so schwer wie Weibchen. So unterschiedlich groß werden die Arten:
| Art | Männchen | Weibchen |
|---|---|---|
| Südafrikanischer Seebär | im Mittel 2,21 m und 229 kg, bis 360 kg | im Mittel 1,63 m und 85 kg |
| Antarktischer Seebär | 1,70 bis 2,00 m, 90 bis 197 kg | 1,17 bis 1,40 m, 20 bis 51 kg |
| Neuseeland-Seebär | im Mittel 1,70 m und 104 kg, bis 154 kg | im Mittel 1,37 m und 49 kg |
| Südamerikanischer Seebär | bis 2 m, 90 bis 160 kg | bis 1,5 m, im Mittel 60 kg |
| Juan-Fernández-Seebär | bis 2,1 m und 140 kg | im Mittel 1,5 m, 45 bis 50 kg |
| Guadalupe-Seebär | im Mittel 2,19 m | im Mittel 1,48 m und 49 kg |
| Subantarktischer Seebär | bis 1,8 m, 70 bis 165 kg | 1,19 bis 1,52 m, 25 bis 67 kg |
| Galápagos-Seebär | 1,5 bis 1,6 m, 60 bis 68 kg | 1,1 bis 1,3 m, 27 bis 28 kg |
Der Südafrikanische Seebär ist besonders groß. Auch in seiner Art, sich an Land zu bewegen, und in seinen Lauten ähnelt er eher den Seelöwen.
Verbreitung und Lebensraum
Südliche Seebären leben an Küsten und auf Inseln. Zur Geburt und zur Paarung kommen sie an Land, zum Fressen schwimmen sie aufs Meer hinaus.
- Afrika: Der Südafrikanische Seebär lebt von Südangola entlang der Küste Namibias bis zur Algoa-Bucht in Südafrika.
- Australien und Neuseeland: Hier leben die australische Unterart des Südafrikanischen Seebären, vor allem in der Bass-Straße, und der Neuseeland-Seebär.
- Südamerika: Der Südamerikanische Seebär lebt an den Küsten von Brasilien, Uruguay, Argentinien, Chile und Peru sowie auf den Falklandinseln. Vor Chile liegen die Juan-Fernández-Inseln, die einzige Heimat des Juan-Fernández-Seebären. Der Galápagos-Seebär lebt nur auf den Galápagos-Inseln.
- Südpolarmeer: Der Antarktische Seebär lebt auf Inseln rund um die Antarktis. Über 90 Prozent aller Tiere leben auf der Insel Südgeorgien im Südatlantik. Der Subantarktische Seebär pflanzt sich auf Inseln wie Gough, Tristan da Cunha, Amsterdam und den Prinz-Edward-Inseln fort.
- Nordamerika: Der Guadalupe-Seebär pflanzt sich fast nur auf der Guadalupe-Insel vor der Pazifikküste Mexikos fort. Einzelne Tiere tauchen auch auf den Kanalinseln vor Kalifornien auf.
Manche Seebären unternehmen weite Reisen. Eine Studie ergab, dass Juan-Fernández-Seebären auf ihren Jagdausflügen im Durchschnitt 28 Tage unterwegs sind und dabei rund 1.400 Kilometer zurücklegen. Weibchen des Galápagos-Seebären bleiben dagegen nah an ihrer Kolonie: In der kühlen Jahreszeit dauert ein Jagdausflug im Mittel nur anderthalb Tage.
Ernährung
Seebären sind Fleischfresser. Was sie fressen, hängt stark davon ab, wo sie leben:
- Südafrikanischer Seebär: frisst sehr vielseitig, zum Beispiel Seehechte, Stöcker, Sardinen, Sardellen, Kalmare, Langusten und Garnelen. Gelegentlich erbeutet er Afrikanische Pinguine (Brillenpinguine) und Seevögel.
- Antarktischer Seebär: frisst vor allem Krill, kleine Krebstiere. Auf Südgeorgien macht Krill 75 bis 88 Prozent seiner Nahrung aus. In schlechten Krilljahren frisst er mehr Fisch. Männchen fressen manchmal auch Pinguine.
- Guadalupe-Seebär: jagt vor allem nachts nach Tintenfischen und kleinen Fischen wie Makrelen, Sardinen und Laternenfischen.
Viele Tauchgänge reichen nur einige Dutzend Meter tief. Der tiefste gemessene Tauchgang eines Südafrikanischen Seebären reichte 204 Meter hinab.
Fortpflanzung und Nachwuchs
Zur Paarungszeit treffen sich Seebären in großen Kolonien an Land. Die Männchen verteidigen dort Reviere und paaren sich mit mehreren Weibchen. Beim Antarktischen Seebären werden Männchen mit 3 bis 4 Jahren geschlechtsreif. Um ein Revier kämpfen sie aber erst im Alter von 7 bis 11 Jahren. Erfolgreiche Männchen halten ihr Revier mehrere Jahre lang.
Ein Guadalupe-Männchen kann sich in einer Paarungszeit mit bis zu 12 Weibchen paaren. Die Weibchen kommen Ende Mai in die Kolonie und bringen wenige Tage später ihr Junges zur Welt. Etwa eine Woche nach der Geburt paaren sie sich wieder.
- Gewicht bei der Geburt: je nach Art etwa 3 bis 12 kg; Galápagos-Seebär 3,4 kg, Südafrikanischer Seebär 5 bis 12 kg
- Säugezeit: beim Neuseeland-Seebären 9 bis 10 Monate, beim Südafrikanischen Seebären meist 10 bis 12 Monate
- Geschlechtsreife: beim Galápagos-Seebären mit etwa 4 bis 6 Jahren
Beim Südafrikanischen Seebären kommen die meisten Jungen in der ersten Dezemberwoche zur Welt. In seltenen Fällen werden Jungtiere noch zwei bis drei Jahre lang gesäugt.
Fast ausgerottet: die Jagd nach dem Pelz
Ihr Fell wurde den Seebären zum Verhängnis. Im 18. und 19. Jahrhundert töteten Robbenfänger auf der ganzen Südhalbkugel Millionen Tiere, um ihre Felle zu verkaufen. Viele Arten wurden dabei an den Rand der Ausrottung gebracht.
- Antarktischer Seebär: Die großen Robbenjagden auf der Südhalbkugel begannen 1775. 1800 und 1801 erbeuteten 17 britische und amerikanische Schiffe auf Südgeorgien 112.000 Felle. Der Robbenfänger James Weddell schätzte, dass dort bis 1821 rund 1,2 Millionen Seebären getötet wurden. Auf den Südshetlandinseln war die Art schon nach drei Jagdsaisons fast verschwunden. Von vielen Millionen Tieren blieben so wenige übrig, dass sich die Jagd nicht mehr lohnte.
- Neuseeland-Seebär: Aus Häfen in Neuseeland und Australien wurden über 930.000 Felle ausgeführt.
- Juan-Fernández-Seebär: Robbenfänger töteten Millionen Tiere. Um 1900 galt die Art als ausgestorben. 1960 wurde auf der Insel Alejandro Selkirk eine kleine Gruppe von etwa 200 Tieren wiederentdeckt.
- Guadalupe-Seebär: Mindestens 52.000 Tiere wurden zwischen dem späten 18. Jahrhundert und 1848 getötet. Anfang des 20. Jahrhunderts galt die Art als ausgestorben. 1954 entdeckten zwei Forscher eine kleine Brutgruppe in einer Höhle auf der Guadalupe-Insel.
- Galápagos-Seebär: Walfänger und Robbenfänger jagten ihn im 19. Jahrhundert. Um 1900 waren nur noch wenige übrig.
Als die Jagd aufhörte, erholten sich viele Bestände schnell. Den Juan-Fernández-Seebären gibt es heute wieder mit über 200.000 Tieren. Vom Südafrikanischen Seebären leben allein im südlichen Afrika rund zwei Millionen Tiere. Der Guadalupe-Seebär wuchs von wenigen hundert Tieren in den 1950er-Jahren auf mindestens 31.000 Tiere.
Gefährdung heute
Die meisten Arten gelten heute als nicht gefährdet. Zwei Arten stuft die IUCN aber seit 2026 als stark gefährdet ein:
- Antarktischer Seebär: Nach der Jagd wuchs der Bestand auf Südgeorgien bis 2007/2009 auf geschätzt 3,5 Millionen Tiere. Seitdem geht er zurück. Die Zahl der erwachsenen Tiere sank von rund 2,19 Millionen im Jahr 1999 auf etwa 940.000 im Jahr 2025. Als Hauptursache gilt der Klimawandel, der das Nahrungsangebot an Krill verringert. Möglicherweise verstärken der Krillfang und die Konkurrenz durch die sich erholenden Wale den Rückgang. Auf den Südshetlandinseln fressen Seeleoparden viele Jungtiere.
- Galápagos-Seebär: Sein Bestand ist zwischen 1988 und 2018 um 46 bis 67 Prozent geschrumpft. Gefährlich sind ihm vor allem El-Niño-Ereignisse und Krankheiten.
Weitere Gefahren für Seebären sind Fischernetze, in denen sie sich verfangen, und Müll im Meer. Der Peru-Bestand des Südamerikanischen Seebären umfasst nur etwa 21.000 Tiere und gilt nach Einschätzung der Robben-Fachgruppe der IUCN als gefährdet.
Häufige Fragen zu Südlichen Seebären
Was ist der Unterschied zwischen Seebär und Seelöwe?
Beide sind Ohrenrobben. Seelöwen haben vor allem grobe Haare. Seebären haben zusätzlich eine dichte Unterwolle. Wegen ihres Fells wurden Seebären früher in riesiger Zahl gejagt.
Wie groß werden Seebären?
Das hängt von der Art ab. Weibchen des Galápagos-Seebären sind nur 1,1 bis 1,3 Meter lang und wiegen etwa 28 Kilogramm. Männchen des Südafrikanischen Seebären werden im Mittel 2,21 Meter lang und 229 Kilogramm schwer, einzelne bis 360 Kilogramm.
Warum wurden Seebären fast ausgerottet?
Im 18. und 19. Jahrhundert jagten Robbenfänger die Seebären wegen ihres Fells. Allein auf Südgeorgien wurden bis 1821 rund 1,2 Millionen Antarktische Seebären getötet. Der Juan-Fernández-Seebär und der Guadalupe-Seebär galten zeitweise sogar als ausgestorben.
Was fressen Seebären?
Seebären fressen Fische, Tintenfische und Krebstiere. Der Antarktische Seebär lebt vor allem von Krill. Der Südafrikanische Seebär frisst sehr vielseitig und erbeutet manchmal sogar Pinguine.
Wo leben Seebären?
Die Südlichen Seebären leben an Küsten und auf Inseln der Südhalbkugel: im südlichen Afrika, in Australien und Neuseeland, in Südamerika, auf den Galápagos-Inseln und rund um die Antarktis. Nur der Guadalupe-Seebär lebt auf der Nordhalbkugel, vor Mexiko.
Sind Seebären gefährdet?
Die meisten Arten haben sich von der Pelzjagd erholt und gelten als nicht gefährdet. Der Antarktische Seebär und der Galápagos-Seebär sind aber seit 2026 als stark gefährdet eingestuft, vor allem wegen des Klimawandels.
Ähnliche Tiere
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Quellen
- IUCN Red List of Threatened Species: Arctocephalus pusillus (Hofmeyr 2015), Arctocephalus gazella (Forcada 2026), Arctocephalus forsteri (Chilvers & Goldsworthy 2015), Arctocephalus galapagoensis (Krüger & Trillmich 2026), Arctocephalus australis (Cárdenas-Alayza et al. 2016), Arctocephalus townsendi (Aurioles-Gamboa 2015), Arctocephalus philippii (Borras-Chavez 2026) und Arctocephalus tropicalis (Hofmeyr 2015)
- Myers, P.: Otariidae (fur seals and sea lions). Animal Diversity Web, University of Michigan Museum of Zoology
- NOAA Fisheries: Guadalupe Fur Seal
Größenvergleich
Stell dir vor, du stellst einen Fußball (22 cm) neben eine Südliche Seebären: Die Südliche Seebären ist um einiges größer. Neben einem Elefanten (3,5 m) wirkt sie mit ihren 1,1 bis 2,27 m aber wiederum etwas kleiner. Genauer gesagt ist die Südliche Seebären etwa 8-mal so groß wie ein Fußball.
Gewichtsvergleich
Eine Südliche Seebären bringt 20 bis 360 kg auf die Waage. Das ist schwerer als eine Hauskatze (4 kg), aber leichter als ein Auto (1,5 t). Anders ausgedrückt: Die Südliche Seebären wiegt so viel wie etwa 48 Hauskatzen.